von Thilda » 07.09.2009 16:23
Hallo,
wir haben in diesem Jahr einige Unterbringungsmöglichkeiten ausprobieren müssen.
Zuerst waren wir guter Dinge, dass wir sie auch im Wohnmobil mitnehmen können. Das hat aber leider nicht geklappt...
Sie ist ganz begeistert von dem Auto, wenn die Schiebetür offen ist, sie ist neugierig, forscht herum, kletter usw.
Sobald die Schiebetür geschlossen ist, kriegt sie die Krise... für sie scheint es dann eine große Transportbox (die hasst sie) zu sein. Sie ist dann auch nicht mit Lerckerlies oder sonstigem zu bestechen...
Im Mai waren wir für 5 Tage im Urlaub und haben Momo in einer Katzenpension untergebracht. Dort hat es ihr überhaupt nicht gefallen, sie hat die Tierpfleger dort nur angefaucht, was eigentlich sonst gar nicht ihre Art ist.
Dann waren wir noch mal 2 Wochen im Juli unterwegs. Meine Eltern haben sich bereiterklärt Momo zu sich zu nehmen, 2mal am Tag zu uns zu fahren, war ihnen verständlicherweise zu umständlich. Das hat wirklich super geklappt, obwohl Momo dort ja auch nicht in ihrem Revier war. Eigentlich ist sie auch Freigängerin, aber das wollte ich in der fremden Umgebung nicht. Sie hatte bei meinen Eltern das ganze Haus, was sie erforschen konnte und hat meine Eltern auch ganz gut um den Finger gewickelt. Ich war wirklich erstaunt, wie gut das funktioniert hat.
Dann waren wir jetzt vor kurzem noch mal eine Woche unterwegs, da hat sich netterweise unser Nachbar bereiterklärt sie zu versorgen. Er hat auch versucht mit ihr zu spielen, das wollte sie wohl aber nicht.
Diese Variante war auch ganz gut, obwohl Momo mir nach der Woche alleine zu Hause ein bisschen verstört vorkam. Klar muss man bedenken, dann sie noch Einzelkatze ist und ich mir auch nicht sicher bin, ob sie eine 2te Katze überhaupt akzeptieren würde (aber das ist ein anderes Thema). Freigang hatte sie in der Woche auch nicht, da wir keine Katzenklappe haben und eigentlich auch keine wollen, da Momo ewig lebende Viecher ins Haus schleppt. Das ist auch OK wenn wir das mitbekommen, wenn wir allerdings schlafen und die lebenden Mäuse uns auch noch auf der Nase rumtanzen, finde ich das nicht mehr so in Ordnung.
Alles in allem, fand ich, dass die Variante bei meinen Eltern komischerweise am besten funktioniert hat. Sie hat sich dann zwar auch gefreut wieder zu Hause zu sein und war auch ganz scharf drauf raus zu kommen, aber ansonsten war sie völlig entspannt.
Wahrscheinlich ist da aber wieder jede Katze anders.
Viele Grüße
Nicole
Ob eine schwarze Katze Unglück bringt, hängt davon ab, ob man ein Mensch ist oder eine Maus.
LG Nicole mit