Ich weiß nicht, ob dieser Beitrag ins Hauptforum gehört, aber zum Thema Krankheiten oder Impfungen passt es auch nicht so recht. Falls es nicht hierhergehört, bitte ich um Entschuldigung.
Ich fang einfach mal an.
Also heute wurde meine süße kleine Jeannie kastriert. Sie war ganz tapfer - viel tapferer, als ihr Frauchen. Nach zwei Stunden konnten wir sie wieder abholen und mit nach Hause nehmen, wo ihr Bruder schon auf sie wartete. Aber alles kam ganz anders, als erwartet:
Anstelle von Wiedersehensfreude trat Verwirrung, Panik, Angst ein. Das Narkosemittel scheint einen ziemlich alamierenden Duft zu verströmen. Erst lief er fauchend durchs Wohnzimmer, dann versteckte er sich im oberen Stockwerk und schließlich unterm Bett. Der arme Kerl war total irritiert. Jedenfalls haben wir uns dann entschlossen, Jeannie im Arbeitszimmer ihren Rausch ausschlafen zu lassen, damit Baloo sich wieder frei bewegen kann. Er hat sich mittlerweise deutlich entspannt.
Mit der Zusammenführung warten wir lieber bis heute abend. Vielleicht hat die kleine Patientin bis dahin das Narkosemittel abgebaut und ihren eigenen Geruch wieder angenommen. Damit hätte ich nie gerechnet. Das ärgerliche ist, dass ich vor einigen Monaten darüber gelesen, es aber wieder vergessen habe, weil Baloo´s Kastration keine Panikattacken bei Jeannie ausgelöst haben. Ich blöde Kuh. Hoffentlich renkt sich das wieder ein, denn eine solche Erfahrung kann die Beziehung zwischen zwei Katzen nachhaltig erschüttern.
Drückt mir die Daumen. Mann Mann, was ein Stress.



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