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FIP.... muss das immer toedlich enden ???

FIP, FIV, etc

Beitragvon Kuja » 28.02.2010 13:19

Naja meine Frage hierzu ist ...
... verläuft FIP am ende immer tödlich ... warum ich frage ... naja
ich kann und möchte nicht so drüber reden ... bzw noch nicht...

wäre schön einiges zu erfahren weil das was mir der tierarzt sagte ...
naja ist nicht hängen geblieben ...weil der schock und so...

ich hoffe ich bekomme einige hilfreiche antworten und tut
mir leid wenn ich so kurz angebunden schreibe...
zumal ich lange nicht mehr geschrieben habe ... :cry:
Kuja
 

Beitragvon Karin » 28.02.2010 13:48

Hallo,

leider ist meines Wissens nach FIP (fast) immer am Ende tödlich. Sicher kommt es auch auf den Verlauf an, wie bei jeder Krankheit, was das mit dem "am Ende" genau heißt. Aber soweit mir bekannt, ist es letztlich nur Quälerei für das Tier.

Allerdings ist die Diagnose sehr schwierig. Es gibt ja eine nasse und eine trockene Form von FIP. Bei der nassen Form sammelt sich freie Flüssigkeit im Buachraum, so dass diese Form "leichter" diagnostizierbar ist. Aber für beide Formen gibt es keine hundertprozentigen Tests.

Ich habe selbst vor etwas über einem Jahr meinen Kater Zac wegen FIP einschläfern lassen müssen. Er hatte die nasse Form und es wurden mehrere Tests gemacht, die alle zum selben Ergebnis kamen. Ich habe versucht genau in ihn hinein zu horchen und bilde mir ein, dass er mir gesagt hat, es tut weh. Außerdem haben wir auch seinen Bruder noch hier und FIP ist sehr ansteckend.

Mir ist kein Medikament bekannt, das FIP heilen könnte. Allerdings kann man - zumindest bei älteren Katzen - FIP wohl eine ganze Zeit "hinauszügern", ohne das Tier allzu sehr zu quälen. Ich habe schon von Katzen gehört, die noch viele Jahre damit gelebt haben sollen. Habe es aber noch nicht selbst erlebt, nur gehört bzw. gelesen.

Tut mir leid, dass ich dir keine positivere Antwort geben kann. Aber es nützt dir ja auch nichts, wenn ich es jetzt beschönige. Und ganz ohne Info möchtest du ja offenbar auch nicht bleiben.

Icg drücke euch ganz fest die Daumen, dass die Diagnose vielleicht doch noch einen anderen Befunde hervorbringt.

LG Karin
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Beitragvon agnetae » 28.02.2010 16:23

hallo
bei fip handelt es sich um eine viruserkrankung, die sehr rätselhaft ist und immer tödlich endet. es gibt zwei unterschiedliche formen des verlaufes - eine trockene und eine feuchte bzw. nasse form. es handelt sich dabei um eine ansteckende bauchfellentzündung. das virus gelangt mit der nahrung zusammen in den dünndarm und verbreitet sich von dort aus. bis jetzt ist keine therapie bekannt. vielleicht helfen homöopathische mittel.

entschuldige wenn ich das so trocken schreiben, ich meine es nicht so unerkühlt wie es klingt - ich möchte dich drücken egal was immer grade bei dir losist - ich fühle mich dir und bin in gedanken bei dir/euch! manchmal hilft es ein klein wenig wenn man sich austauschen kann und bringt etwas erleichterung.

mir ist grade noch eingefallen, weil du schreibst du seist ein wenig durcheinander und wüsstest nicht mehr was der ta alles gesagt hat...
bist du dir überhaupt sicher, ob eine katze von dir oder jemand nahestehendem an fip erkrankt ist? oder ob einfach der titer erhöht ist? weil es kommt ja auch vor, dass der titer hoch ist und die krankheit dennoch nicht ausbricht...also bist du dir wirklich sicher, dass die krankheit schon ausgebrochen ist? und könntest du bei einem zweitarzt allenfalls noch eine meinung einholen und sehen ob er zur gleichen diagnose kommt?
manche menschen schläfern ihre katzen nur aufgrund eines verdachtes ein. es ist aber möglich, dass die krankheit nicht quälend für die katze ist und kaum erkennbar, dann muss die katze nicht eingeschläfert werden, d.h. immer dann wenn die krankheit weder ausgebrochen ist noch ausbrechen wird...vielleicht ist das dennoch ein klein wenig trost für dich.
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Beitragvon Gaby123 » 11.03.2010 18:52

Hallo Ihr,

bin neu hier im Forum und habe deinen Eintrag gelesen. Leider hatten wir schon zwei Mal das große Unglück, ein geliebtes Tier an trockene FIP zu verlieren. Vor 8 Jahren und jetzt aktuell im Januar, da haben wir unseren 9 Mon. alten BKH-Kater Thaddi gehen lassen müssen. Ich würde dir gerne wünschen, dass es kein FIP ist und du was mißverstanden hast. Ich war stundenlang im Netz, um nach Rettung zu suchen. Leider hilft bei einem Ausbruch gar nichts mehr, auch kein Interferon, sonst hätte ich einen Versuch gewagt. Obwohl man sagen muss, FIP hat sehr viele hässliche Gesichter und die Dignosestellung ist äußerst schwer. Am Wichtigsten ist das entsprechende gr. BB. Nach meiner Meinung ist www.catgirly.de die beste Seite, um sich umfassend zu informieren. Da steht fast ALLES über FIP und auch verständlich erklärt. Es muss alles andere abgeklärt werden. Alles Gute weiterhin.
Gabriele mit Poldi und Taurus und den
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Beitragvon Jeannielein » 11.03.2010 18:56

Hattest du deinen BKH vom Züchter ? Hab auch einen BKH, von einer Züchterin... kann es bei jeder Katze ausbrechen ? Jetzt habe ich Angst. :cry:

Kuja@: Was ist denn eig. passiert, ist deine Mieze gestorben ? :shock: :? :cry:
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Beitragvon Gaby123 » 13.03.2010 21:59

Also, beide betroffenen Briten waren vom Züchter. Mein Kleiner, den ich jetzt im Januar verloren habe, von einem sehr netten Züchter. Hat eigentlich alles gestimmt. Es gibt keine Rasse, die besonders betroffen ist, manchmal denke ich vielleicht mehr TH-Katzis, weil sich das Coronavirus dort eher vermehren kann. Aber auch Einzelkatzen sind genauso betroffen, ich denke dass immer eine genetische Disposition dazu gehört. Wenn die gegeben ist, passiert es auf jeden Fall, früher oder später. Das Wurfgeschwister von Thaddi ist GsD bisher putzmunter. Es gibt auch keinen Schutz, würde sagen, es ist Schicksal. Gemessen an der Gesamtpopulation der Katzen erkranken ca. 10 % weltweit (hab ich mal gelesen). Sicher, wenn man betroffen ist, verliert man nie mehr die Angst vor diesem Killer-Virus. Aber im Normalfall würde ich mich nicht so ängstigen, man kann es sowieso nicht verhindern. Die meisten Katzis sind sowieso mit dem Corona infiziert. Aber nur in Verbindung mit der gen. Disposition mutiert es.
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Beitragvon KundI » 14.08.2010 15:29

Mein Perserkater Romeo erkrankte vor 4 Jahren an trockener Fip und starb nach fast einem halben Jahr, in dem wir um sein Leben kämpften , dennoch. Alles was versucht wurde, auch eine Interferontherapie, die ja rechtzeitig begonnen wurde half ihm nicht.
Ich hab seit dem, jedes Mal wenn ein Kätzchen bei mir einzog..und das sind inzwischen drei an der Zahl gewesen, furchtbare Angst gehabt, diese Krankheit könnte erneut bei einem meiner Tiere ausbrechen. Melody zum Beispiel ist corona positiv, Kristina nicht... und meine Sternenkatzen Pauline und Julie waren auch beide positiv..keine erkrankte.

Ich kann die Angst was diese Erkrankung betrifft sehr gut nachfühlen.

LG. Ute
KundI
 

Beitragvon katzenspieleparadies » 14.08.2010 15:34

ich hab mal gelesen, dass durch einen koronavirus fip ausgelöst werden kann, wenn die katze auf eine andere katze mit einen anderen stamm tritt und oder wenn die katze stress ausgesetzt ist.

Laut TÄ sol jede katze diese viren in sich tragen, das muss aber nicht asubrechen, meist soll es bei jungen und oder älteren katzen auftreten, dazu gab es mal einen berricht von einem klinik arzt der sich damit jahre lang auseinander gesetzt hat, wenn ichd en berricht nochmal finde sende ich ihn euch.

kann leider nicht genau wiedergeben was da stand :( ich bemühe mich es zu finden.
War interesant und sehr informativ, er hatte beispiele drin und anderes, was beim verständniss hilft.

Wie gesagt ich suche danach, habe bis jetzt zum glück keine erfahrung damit gemacht, wir hatten nur eine blutkrebskatze bei meinem bruder sonst zum glück noch keine schlimmen bis tödlichen krankheiten
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Beitragvon KundI » 14.08.2010 16:01

Meine Kristina ist noch Coronavirus negativ getestet..aber wie lange noch..?
Ich hab auch gehört, dass über 80 % der Katzen schon mal Kontakt zu diesem Virus hatten..

LG. Ute :)
KundI
 

Beitragvon katzenspieleparadies » 14.08.2010 16:06

wir testen unsere babys bei der 2ten impfung ;)
bis jetzt negativ :)
soll auch so bleiben :)
ich find die zahl schon erschreckend :(
ich frag mich nur wie man es verhindern soll, kann bei schwachen, gestressten, kranken tieren und und und ausbrechen.
wer weiß wann und wie noch

fänd es total schlimm wenn uns hier alle mitzis sterben mürden :(

ich hoffe dass die mitze die es nun erwicht hat noch lange sorgenfrei lebt
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Beitragvon KundI » 14.08.2010 16:16

Ihr als Züchter könnt das vielleicht noch, indem ihr Eure Katzen nicht mit nicht getesteten fremden Katzen zusammen lasst. :?:
Es gibt ja eine Nasenimpfung, wollte ich bei Kristina machen lassen, aber die soll auch nicht mehr als 30% greifen und unsere Tierärztin hat abgeraten...ist schon echt ne fiese Sache.

Ich schliesse mich Dir an und wünsche der betroffenen Katze alles Gute.

LG. Ute :)
KundI
 

Beitragvon katzenspieleparadies » 14.08.2010 16:23

ja wir haben hier alle durch die nase impfen lassen, weil wir ja dazugekaufte kater haben, haben da auch immer angst, dass wir uns was rein holen, bisjetzt gings gut.

Durch den auslauf können unsere immer mal nase an nase mit einer fremden zusammen kommen und so sind wir etwas beruhigter ;)

ich hoff aber dass bald mal etwas dagegen raus kommt, wäre mal schön.
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Beitragvon KundI » 14.08.2010 16:26

Ja ehrlich, das wäre ein Riesendurchbruch! :D

LG. Ute :)
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Beitragvon katzenspieleparadies » 14.08.2010 16:27

hoffen wir die schaffens :)
ich glaube ander es dauert noch lange :( haben ja bis jetzt nur den impfstoff, der aber nicht unbedingt hilft
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Beitragvon Karin » 06.09.2010 12:59

FIp ist deshalb so tückisch, weil es ein vorhandener und notwendiger Coronavirus ist, der jedes Mal anders motiert. Deshalb ist auch die Impfung keine 100%ige Sicherheit. Bei unserem Zic ist ja der Bruder Zac daran erkrankt und dann verstorben. Zic hat sich aber Gott sei Dank nicht angesteckt. Ihn zu impfen würde nun keinen Sinn mehr machen. Pantherchen, der danach kam, ist und wird regelmäßig auch über die Nase geimpft. Er macht das prima mit,, was nicht bei allen Katzen der Fall ist.
LG und alles Gute,
Karin
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