"Cosmo"polita hat geschrieben:erziehen im sinne von geduld
und verantwortung
und ganz wichtig toleranz
mit zwei hunden und einem tiger sieht der haushalt schon anders aus als
ohne tiere (die schlangen zähle ich mal nicht,da sie in terrarien leben)
und klar man lernt sehr viel
echt erstaunlich
ernährung,haltung,wesen/charakter,beschäftigung,krankheiten,ach und vieles mehr

Genau so sehe ich das auch!
"Erziehen" ist relativ.
Ich zB glaube nicht, dass meine Katzen MICH erziehen. Ich lasse ihnen genauso wenig alles durchgehen, wie ich meinen Kindern alles durchgehen lassen würde (wenn ich welche hätte *g*).
Ich verwöhne sicherlich auch gerne meine Katzen. Aber Egoismus ist damit auch verbunden, denn ich bin glücklich, wenn ich ihnen eine Freude machen kann.
Meine Wohnung würde ich auch ohne Katzen aufräumen und saugen.
Ob ich nun Katzenhaare einsauge ist meinem Staubsauger und mir völlig egal... Einmal in der Woche ist Großputz - das war VOR den Katzen so und ist auch heute mit Katzen noch so.
Meine Katzen wissen, wo ihre Grenzen sind und ich weiß, wo ich meinen Katzen Grenzen setzen kann und muss, damit das Zusammenleben in Ordnung ist.
"Lehren" ist ein guter Begriff.
Auch ich bin gelassener geworden und unsere Wohnung ist durch die Anwesenheit der Katzen belebter geworden und ein Ort an dem ich nie einsam bin - auch wenn mein Mann mal nicht da ist.
Katzen strahlen Wärme und Gelassenheit aus und das Kuscheln mit ihnen wirkt beruhigend.
Man lernt zu teilen.
Und man lernt Verantwortung auf sich zu nehmen.
