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"alte" Katze akzeptiert "Neue" nicht/ Kater faucht Kitten an

Wenn eine zweite oder dritte Katze einzieht. Alles was mit neuen Spielkameraden zu tun hat, kommt hierrein.

Beitragvon Bussibaerchen » 14.05.2008 09:41

Bastet hat geschrieben:Ach du lieber Himmel, vielleicht ist sie ein bisschen verliebt? :lol:
Fein fein fein!!
:wave:

Hm, wenn wir schon dabei sind...Glaubt ihr, Freigänger können Freunde werden?
So wie bei Merlin, der ja alles versucht, sich mit den anderen hier zu vertragen. Bin mal gespannt....aber ich kann mich leider nicht jede Nacht auf die Lauer legen um eventuell sich anbahnende Freundschaften zu spionieren :shock: (Ja, ich bin ein Spanner :lol: )


Verliebt - in den jungen Bengel :lol: Keine Ahnung... möglich :P
Also meine Chiara damals war ja auch Freigänger... Unser Nachbar damals hatte - ach keine Ahnung wie viele - Katzen... über 10 auf jeden Fall. Mit einer davon hat sie sich super verstanden und gespielt... faszinierender weise ist ab dem Zeitpunkt, als sie mal rollig war (das andere war ein Kater) der andere sogar mit ihr zu uns ins Haus gekommen (hatten eine Katzenklappe in der Wand und sie konnte rein und raus wie sie wollte). Alle anderen Katzen durften nicht mal das Grundstück betreten (o; War wohl aber mehr ein Pärchen als Freundschaft *lol* :oops: Ob sich Katzen draußen "einfach so" anfreunden, kann ich nicht so richtig beurteilen - dazu hab ich sie auch viel zu wenig beobachtet... Möglich is es doch??? *grübel* Bin gespannt, ob da noch ne Antwort zu kommt...
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Beitragvon Gyde_S » 15.05.2008 12:24

Katzen freunden sich draußen nicht einfach so miteinander an (wenn nicht gerade Hormone im Spiel sind). Einige Katzen leben in Zweckgemeinschaften und akzeptieren sich nebeneinander, zB wenn es einen gemeinsamen Futterplatz gibt. Grundsätzlich sind Katzen aber territorial veranlagt und gehen sich eher aus dem Weg.
*2-fache Perser-Mami* :D
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Beitragvon Lady Griddlebone » 15.05.2008 20:03

Ich liebe ja Georg Schaller's Ausspruch über den Tiger "Einzelgänger - ja, aber nicht ungesellig".

Paul Leyhausen, Professor für Verhaltensforschung, erzählt, dass er in den über 40 Jahren seiner Katzenforschung feststellen konnte, dass Katzen in der Großstadt manchmal ihre Reviere verließen und sich für ein bis zwei Stunden an bestimmten Plätzen, frielich, ohne Lärm, ohne etwa dort Futter vorzufinden oer auf Brautschau auszusein, kurz, ohne erkennbaren Anlass versammelten. Vermutlich suchten sie durchaus für diese Zeit gegenseitige Gesellschaft.

Interessant, nicht wahr?! ;-)
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Beitragvon Irini » 24.09.2008 09:43

hallo Bussibaerchen
ich habe auch am anfang das selbe problem mit meiner mausi und meiner roxy gehabt.mausi ist auch älter als roxy und wollte mit roxy nichts zu tun haben.hat sie angefaucht und ich hatte auch angst das sie der kleinen weh tuen könnte.am anfang hab ich mausi auch in ein anderes zimmer gepackt aber irgendwann dachte ich mir entweder es klappt oder nicht und hab die beiden ein paar stunden allein gelassen in der wohnung....als ich wieder kam hatten sie sich echt angenähert...das hab ich dann öfters gemacht und es dauerte nicht lange da waren sie die besten freunde.ich weiß ja nicht ob sich deine zwei jetzt vertragen?versuch es doch mal so......denn ich glaube nicht das deine große dem kleinen wirklich weh tuen könnte.
liebe grüsse :)
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Beitragvon Josy » 24.09.2008 22:06

Hallo Ihr Lieben,

wir sind jetzt bei Tag 5 der Zusammenführung, (mein Bericht im Hauptforum). Wir lassen die Katzen seit gestern minutenlang sich gegenseitig besuchen, mal in Sams Revier(Wohnzimmer), mal in Lottas(Kinderzimmer). Lotta ist ja erst 9 Wochen alt, wenn sie Sam sieht(er ist 15 Jahre alt) freut sie sich, macht Schwänzchen hoch und läuft auf ihn zu, die beiden beschnuppern sich und Sam macht einen Schritt zurück, miaut sie an, hat heute sogar gefaucht und ihr einen Klaps gegeben und ist hinter ihr her gelaufen, sie unters Sofa und gewartet.
Sam ist dann ins Kinderzimmer und hat in ihr Klo gepinkelt. Wir haben dann wieder Schluss gemacht mit der Zusammenführung für heute.Die ersten Tage ohne direkten Kontakt waren besser, ich hoffe nicht das die beiden nicht miteinander auskommen. Noch ist Lotta total offen und freundlcih zu ihm, aber wenn er weiter macht mit der Faucherei ist sie bestimmt verschlossener.
Was mach ich denn jetzt? Weiter probieren, jeden Tag etwas länger? Ich habe halt Angst das er sie wirklich verletzt. Sieht er das es ein Kitten ist? Sam ist kastriert und hat sein Leben lang mit einer zweiten Katze verbracht, ist seit dem 22. Juli "Witwer", aber er kann doch nicht in der kurzen Zeit Einzelgänger geworden sein, oder?

Heute morgen kam er mir hinterher ins KInderzimmer und dort hat er sich friedlich verhalten, außer dieses miauen,was kann das bedeuten? Er miaut sie direkt an und sie geht weg.
Soll ich die beiden erst mal wieder trennen und gar nicht zusammen lassen. Irgentwann kommt der Tag aber dann doch und Lotta ist in seinem Revier und das ganze geht von vorne los.
Wäre für Tipps dankbar. Ich habe hier alles über Zusammenführung gelesen, weiß trotzdem nicht recht weiter.
LG
Josy
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Beitragvon Poisonheart1972 » 25.09.2008 06:03

Das Zauberwort heisst hier Geduld.
Finde du hast das ganze schon super angepackt :daum: .
Würd es immer wieder versuchen , aber das kann eben schon mal dauern :| .

Nach 5 Tagen kann man da noch nicht viel sagen . denk ich.
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Beitragvon Josy » 02.10.2008 21:09

Hallo Ihr,

hier mal ein Zwischenstand. Wir haben tagsüber die Türen offen, es kommt täglich vor, das Sam die Kleine anfaucht und verkloppt. Lotta kann für ihre 10 Wochen schon kräftig knurren und schreien. Wir versuchen uns nicht einzumischen, was nicht immer gelingt. Was ich nicht verstehe ist, Sam kann an ihr friedlich vorbeigehen und später muss er sie jagen und verhauen, da ist er richtig gallig. Fressen geht gar nicht zusammen, die Kleine haut schon ab und versteckt sich sobald sie ihn sieht, manchmal auch nicht, aber in der Regel schon, sie ist auf jedenfall nicht mehr freundlich wie am Anfang zu ihm.

Feliway läuft seit Samstag, habe sie beide auch mal mit Räucherlachsfinger gestreichelt(wegen gleichem Geruch), aber so langsam weiß ich auch nicht weiter. Sam verzieht sich in den Keller zum schlafen, manchmal stundenlang, markiert in ihrem Reich, macht dort z.B. neben das Katzenklo. Er scheint beleidigt zu sein, obwohl ich ihn bevorzuge.
Auch habe ich in einem anderem Forum gelesen, das man die Katzen keinesfalls trennen soll, immer zusammen lassen, also habe ich auch das nicht richtig gemacht...dabei wollte ich doch alles richtig machen...

Ich glaube, ich hätte keine zweite Katze holen sollen...

Traurige Grüße
Josy
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Beitragvon Lady Griddlebone » 02.10.2008 23:21

@Josy:
Also eines kann ich dir nach mittlerweile sechs Zusammenführungen sagen:
Es gibt kein "alles richtig machen".
Es gibt durchaus Dinge, die du niemals tun solltest (zB zwei Fremde Katzen mit Gewalt "Nase an Nase" halten oder neue Katze sofort auf die Lieblingsplätze der alten setzen).

Ein "alles richtig machen" gibt es deshalb nicht, weil jede Katze anders ist. Wäre es möglich, nach Schema F vorzugehen, hätte man bestimmt schon einen "Leitfaden für das richtige Zusammenführen von Katzen" geschrieben.

Gib den beiden noch Zeit! Erfahrungen zeigen, dass sogar manchmal erst nach einigen Monaten Ruhe einkehrt und dann erst die Fellpopos zusammen auf der Couch liegen...

Dass dein Sam markiert ist zwar unschön (gerade für dich, weil dus wieder aufputzen musst), aber irgendwo auch verständlich. Das hat nichts mit beleidigt zu sein zu tun (Katzen kennen diese Empfindung nicht).
Ich hab nun deine ganze Geschichte nicht gelesen. Sollte ich mal nachholen, da ich nicht weiß, wie die Klo-Situation bei dir daheim ist (sprich: wo stehen die Toiletten und in welcher Menge)
Was meinst du genau mit "markiert in ihrem Reich"? Markiert er nur mit Pheromonen oder pinkelt bzw kotet er?

Das Sam sich zurückzieht ist nichts untypisches bei einer Zusammenführung. Diesbezüglich würde ich mir keine Sorgen machen!

Du schreibst "Was ich nicht verstehe ist, Sam kann an ihr friedlich vorbeigehen und später muss er sie jagen und verhauen, da ist er richtig gallig."
"Zwischenkätzische Beziehungen" sind für uns Menschen nie so leicht zu verstehen. Auch bei unseren vieren passiert es manchmal, dass im ersten Moment noch völlig entspannt akzeptiert wird, dass sich ein Kater neben den anderen legt. Und ein paar Minuten später wird dann gefaucht, weil dem Kater, der als erstes da lag, die Nähe doch zu viel wird.
Katzen haben ihren Mindestabstand (circa 2m) der von den anderen Katzen eingehalten werden muss und nur mit deren gütiger Erlaubnis darf man diesen Mindestabstand übertreten. Die Blicke, die Mimik und die Gesten die sich Katzen gegenseitig zuwerfen, interpretieren wir Menschen - wenn wir sie überhaupt sehen - oft gerne falsch.
Es hängt nun, vermenschlicht gesehen, auch oft von der Laune von Sam ab, ob er den kleinen Neuzugang in der einen Minute akzeptiert und in der nächsten nun mal seine Ruhe haben möchte bzw ihr zeigt, wer Herr im Haus ist.

So... das wars von mir erstmal :)

LG, Cordi
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Beitragvon puck » 02.10.2010 18:09

Echt? Katzen können nicht beleidigt sein? Ich hatte nämlich von unserem Großen bis vor kurzem genau diesen Eindruck: Dass er uns beleidigt war, weil wir unsere Kleine vor drei Wochen mit dazu genomen haben. Er hat sich von uns zurückgezogen, hat kaum noch geschnurrt, war immer im oberen Stockwerk, hat auch weniger gefressen... bis wir ihn dann eine Nacht bei uns haben schlafen lassen (darf er normalerweise nicht, weil ich mit Katze im bett echt nicht schlafen kann, so süß es auch ist. Aber wir haben es oft genug versucht - es geht einfach nicht) - für ihn also Ausnahme, die es sonst nur gibt, wenn es ihm nicht gut geht oder sonst was besonderes anliegt. Er lag die ganze Nacht zu meinen Füßen, hat die halbe Nacht durchgeschnurrt und ist bestens gelaunt aufgestanden!
Seitdem klappt es mit der Kleinen besser (war noch nie dramatisch, aber war sehr distanziert. Er liebt sie noch immer nicht, aber ist trotzdem wesentlich offener!), seitdem verbringt er wieder viel mehr Zeit mit uns allen in einem Raum, seitdem schnurrt er wieder viel mehr und frisst wie ein Scheunendrescher.
Wir hatten das deutliche Gefühl: Er war regelrecht eifersüchtig, hatte Angst, die Kleine könnte bei uns seinen Platz einnehmen - und hat nun begriffen: "Was? Die wollen mich immer noch bei sich haben? Mich allein? Ohne die kleine Nervensäge? Ich darf sogar die ganze Nacht bei ihnen liegen? Dann haben sie mich wohl doch noch lieb! Dann ist ja alles okay! Dann kann dieser anstrengende kleine Fellball von mir aus hierbleiben!" - genau diesen Eindruck vermittelt er zumindest. Ist allerdings auch als Ziehkind von drei Hunden aufgewachsen - vielleicht schlagen da die "Adoptiveltern" durch? :wink:
Liebe Grüße
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