Hallo Jana,
also wenn du unter den 20% bleibst, musst du gar nichts dazu geben. Wenn die Katze dir zu dünn ist, wäre fettes Fleisch am besten, was du zufütterst. Du könntest z. B. Hühnchen, Ente oder Pute mit Haut füttern, die Haut ist recht fettig. Lammfleisch ist auch sehr fett. Wenn Zorri das Fleisch gerne mag, brauchst du es gar nicht mehr so klein schneiden, meine kriegen das jetzt immer in Mausgröße. Dann müssen sie noch ein bisschen "arbeiten", bevor sie essen können. Das ist gut für die Zähne und den Muskelaufbau. Wenn sie das Fleisch erst noch zerkleinern müssen, gerät der ganze Körper unter Anspannung. Womöglich saut sie dann etwas mehr rum und spielt die Stücke erst noch tot, danach sollte man wischen.

Wegen der Umstellung auf anderes Futter hatte ich ja schon geschrieben, dass du anfangs ruhig mischen und das neue Futter einschleichen kannst. Das einzige, was man nicht machen soll, ist roh und Fertigfutter zu mischen, zwischen den Mahlzeiten sollten 5 Stunden liegen.
Knochen musst du nicht geben, wenn du nicht über die 20% kommst, allerdings kann ein getrockneter Hühnerhals pro Woche nicht schaden, das ist auch gut für die Zähne. Mehr würd ich aber nicht füttern, das kann zu Knochenkot führen.
Zu Milch kann ich nichts sagen, hab ich noch nie gegeben. Seit ich barfe, trinken meine Katzen gar nichts mehr (hab zwar noch Wasser stehen, aber es wird nicht angerührt...). Aber ich habe in meinem Futter auch 75% Wasser, insofern bekommen sie genug (sieht man auch am Katzenklo, die haben noch nie so viel gepinkelt...). Sie fressen bei mir dann sozusagen Fleischsuppe, die Brocken schwimmen quasi in der Supplementensuppe.

Ein Trinkbrunnen ist gut, vielleicht kannst du auch mal über den Standort nachdenken. Das Wasser sollte nicht nah am Fressplatz und nicht nah am Klo stehen. Am besten in der Nähe der Lieblingsliegeplätze. Ich habe vier Trinkstellen hier, zwei auf Fensterbänken, wo sie viel sitzen oder liegen, eine im Schlafzimmer, eine "gammelige" auf dem Balkon. Vor dem Barfen haben sie dort immer viel getrunken. Außerdem solltest du Nassfutter füttern, da ist auch noch mehr Feuchtigkeit drin als im Trockenfutter. Ach ja, und wenn sie raus geht, vielleicht machst du draußen noch eine Wasserstelle. Die kann ruhig mit der Zeit ein wenig "gammlig" werden, ich kenne viele Katzen, die lieber das alte Wasser aus der Vogeltränke trinken als das frische von drinnen... Gibt auch Leute, die noch über das Nassfutter Wasser tun, das ginge auch, wenn Zorri es denn frisst.
Bzgl. des Kittenfutters weiß ich es nicht genau. Meine waren ja schon groß, da weiß vielleicht noch jemand anders Rat. Ich würde jetzt erstmal sagen, dass ich nicht wieder zurück umstellen würde. Aber ich würde sie so viel fressen lassen, wie sie will. Das ist natürlich schwierig, wenn sie eh nicht viel frisst.
Wenn sie Würmer hätte, würde sie meines Wissens nach mehr fressen (aber trotzdem abnehmen) und nicht weniger. Ich bin sowieso kein Freund von regelmäßigem Entwurmen, ich würde vierteljährlich eine frische Kotprobe abgeben und auf Würmer untersuchen lassen. Wann hast du denn das letzte Mal entwurmt?
Ich hoffe, ich konnte so weit erstmal helfen. Zum Thema Barfen: man sollte sich bewusst sein, dass das Einlesen erstmal recht aufwändig ist und man dann später einmal im Monat ca. 3-5 Stunden Futter herstellen muss. Wenn man das will (ich finde, das macht sogar Spaß

), dann ist das alles halb so wild. Hier
barfen-f16/brauche-guten-rat-u-tipps-t2910.html hab ich mich mal ziemlich ausführlich darüber ausgelassen, inklusive Lesetipps.
Viele Grüße, Eva