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Warum keine Einzelkatze?

Ich möchte mir eine Katze zulegen, was muss ich alles beachten? Wenn Du Fragen hast, stell sie gerne hierrein!

Beitragvon Schlumpfine » 27.05.2009 07:38

Wenn die Einzelkatze reden könnte
von Rita Marlen Feisel


Ihnen ist sicher die Aussage, "eine Katze kann man gut alleine lassen, einen Hund nicht", bekannt.
Abgesehen davon, dass sich der Hund als Rudeltier sehr an seine Familie bindet und zudem allein aus Gründen der Versäu-
berung nur wenige Stunden des Alleinseins verträgt, ist auch die Katze, die ebenfalls die Zuwendung des Menschen braucht, in stundenlanger häuslicher Vereinsamungein äusserst bedauernswertes Geschöpf.

Der Generationenirrtum

Als ich mich mit dem Thema für diesen Artikel beschäftigte, kam mir spontan meineTierärztin in den Sinn, die vor langer Zeit einmal zu mir sagte: "Lieber eine Katze, die im Freilauf nur ein Jahr überlebt, als eine, die fünfzehn Jahre hinter Schloss und Riegel dahinvegetiert." Ich konnte damals dieser radikalen Einstellung nichts abgewinnen.
Im Laufe der Jahre habe ich aber nur allzu gut begriffen, was sie damals meinte (nicht zuletztauf Grund meiner eigenen Erfahrung): Es ging ihr um die Wohnungskatze in Einzelhaltung, die ihr Leben mehrheitlich in Einsamkeit verbringt.
Ich weiss nicht, woher die Meinung kommt wahrscheinlich wurde sie von Generation zu Generation kritiklos weitergereicht:
Viele Menschen glauben nämlich, dass die Katze sich selbst genüge, weil sie gerne fälschlicherweise als Einzelgängerin dargestellt wird. Als Einzelgängerin ist die Katze aber nur auf der Jagd anzutreffen. Wenn sie mitanderen Katzen aufgewachsen ist, was ja in vielen Fällen so ist, verhält sie sich ansonsten sehr gruppenfreundlich. In meiner langjährigen Erfahrung mit Katzen habe ich jedenfalls den Eindruck gewonnen, dass Katzen im Allgemeinen Gesellschaft über alles schätzen. Natürlich, es finden sich auch immer wieder Einzelgänger darunter, denen die Artgenossen nicht allzu viel bedeuten oder die in einer Gruppe nicht Fuss fassen können. Allen gemeinsam aber ist die enge Bindung an den Menschen - sofern sie in ihrer Prägungszeit Zugang zum Menschen finden konnten.
Denn nicht nur Hunde kennen eine Prägungsphase, auch Katzen haben ein Zeitfenster, in dem die Weichen für die Zukunftgestellt werden. Die so genannte sensible Phase, nicht nur für den Umgang mit Artgenossen, sondern auch für die Gewöhnung an den Menschen gültig, dauert etwa bis zum zweiten Lebensmonat. Dann ist der Grundstein fürs Leben gelegt.

Die Sünden vergangener Zeiten

Wenn ich hier über das gar nicht so unbrisante Thema der Einzelhaltung schreibe, so tue ich dies keinesfalls, ohne nicht auf ernüchternde Selbsterfahrung zurückblicken zu müssen – leider. Vor mehr als 30 Jahren besass auch ich eine Einzelkatze, war beruflich sehr engagiert, und die wenigen freien Abend-und Wochenendstunden musste meine arme Tigerdame, die in einem Nürensdorfer Pferdestall das Licht der Welt erblickt hatte, mit Abendsitzungen, Einkaufsaktivitäten, Fitnessstudio, Tête-à-Tête-Nachtessen, Theaterbesuchen, Skiweekends und sonstigen auswärtigen Hobbys teilen. Da blieb nicht mehr vielZeit für kuschelige Schmusytime. Natürlich freute ich mich, wenn sie mich abends hoch-erhobenen Schwanzes und gurrend, denTauben gleich, empfing. Natürlich gab es feine Häppchen als Trostpflästerchen für einsame getigerte Miezestunden. Natürlich liebte ich die knuddeligen Einschlafminuten mit ihr und das Aufwach-Szenario, wenn sie mir Bauch aufwärts unermüdlich stämpfelnd und unüberhörbar schnurrend kund tat, dass die dunkle Nacht ein Ende hatte. Diese Stunden waren zweifelsfrei ein Hochgenuss für beide.
Wie schlimm mag dagegen jener Moment für die pelzige Weggefährtin gewesen sein, wenn die Tür für viele Stunden unwiderruflich ins Schloss fiel. Dazumal war das Einzäunen eines Balkons oder das Vergittern der Fenster noch nicht so üblich wie heute, wo es fast schon als selbstverständlich gilt. So blieben aus lauter Angst,dass meiner kleinen Herzensfreundin während meiner Abwesenheit etwas passierenkönnte, Tür und Fenster für sie geschlossen. Schliesslich wollte ich sie, nach deren Gesellchaft ich mich monatelang gesehnt hatte, nicht durch ein Unglück verlieren. Zurück blieben 50 m2 Wohlstandsstereotypie – RolfBenz 2-Sitzer auf Hirtentepp ich, zwei Fellmäuse artig darauf drapiert. Die liebevoll selbst getöpferten Keramikschalen mit Katzenöhrchen, randvoll gefüllt, blieben meistens bis zu meiner abendlichen Rückkehr unangetastet. Die Mäuse auch. Dem Katzengras im blauen Übertopf mit lustigem Aufdruck „happy cat“ ward kein Halm geknickt. Einzig der Platz vor dem Wassernapf zeigte Schlabberspuren. Kummer lässt die Freudeam Essen und Spielen bekanntlich vergehen. Der Gedanke an dieses Szenario macht mir noch heute, viele Jahrzehnte danach, Bauch-weh sondergleichen. Parallelen in meinem Umfeld lassen dieses damalige Horrorszenario immer wieder aufs Neue aufleben.
Wie schlimm mag dagegen jener Moment für die pelzige Weggefährtin gewesen sein, wenn die Tür für viele Stunden unwiderruflich ins Schloss fiel. Dazumal war das Einzäunen eines Balkons oder das Vergittern der Fenster noch nicht so üblich wie heute, wo es fast schon als selbstverständlich gilt. So blieben aus lauter Angst,dass meiner kleinen Herzensfreundin während meiner Abwesenheit etwas passierenkönnte, Tür und Fenster für sie geschlossen. Schliesslich wollte ich sie, nach deren Gesellchaft ich mich monatelang gesehnt hatte, nicht durch ein Unglück verlieren. Zurück blieben 50 m2 Wohlstandsstereotypie – RolfBenz 2-Sitzer auf Hirtentepp ich, zwei Fellmäuse artig darauf drapiert. Die liebevoll selbst getöpferten Keramikschalen mit Katzenöhrchen, randvoll gefüllt, blieben meistens bis zu meiner abendlichen Rückkehr unangetastet. Die Mäuse auch. Dem Katzengras im blauen Ãœbertopf mit lustigem Aufdruck „happy cat“ ward kein Halm geknickt. Einzig der Platz vor dem Wassernapf zeigte Schlabberspuren. Kummer lässt die Freudeam Essen und Spielen bekanntlich vergehen. Der Gedanke an dieses Szenario macht mir noch heute, viele Jahrzehnte danach, Bauch-weh sondergleichen. Parallelen in meinem Umfeld lassen dieses damalige Horrorszenario immer wieder aufs Neue aufleben.

Die Quittung

Kuschel, die kuschelige Vereinsamte, hinterliess mir eines schönen Tages einen langen Brief in Form einer riesengrossen Pfütze. Sie schrieb: „Du lässt mich nun schon seit Monaten zwischen zehn und vierzehn Stunden allein. Ich habe keinen Auslauf, keine frische Luft, kann keinen Schmetterling fangen und kann nicht in Erde buddeln. Ich habe tagsüber noch nicht einmal einen Balkon, vondem aus ich wenigstens die Nachbarschaft grüssen kann. Keinen Artgenossen kriege ich jemals mehr zu Gesicht. Geschweige denn habe ich einen eigenen weichen Katzenkumpel, an den ich mich reiben kann. Tagaus, tagein das gleiche gähnende Allerlei und dieselbe Leier. Wenn du nach Hause kommst, bist du müde.
Trotzdem, du räumst auf, putzt, giesst die Pflanzen, kochst, richtest deine Kleider für den nächsten Tag.
Du schaust Fernsehen, liest die Zeitung, trinkst ein Glas Wein, telefonierst mit Gott und derWelt und fällst dann wie eine gefällte Tanne ins Bett. Natürlich, du fütterst mich, reinigst meine Hinterlassenschaft, säuberst meinen Kratzbaum, der für mich alleine sowieso vielzu gross ist, nimmst mich auf den Arm, wirfst mir mal die Fellmaus zu, in der Meinung, ich raste dann gleich vor Freude aus, streichelst mich und sagst mir, dass ich dein Ein und Alles bin. Behandelt man so sein Ein und Alles?Ich bin einsam.“ So schrieb die Katze. Der Mensch besah sich die hässliche Pfütze und las: „Du bist eine Bauernkatze. Diese Sorte bleibt immer ein bisschen unsauber, ihrLeben lang. Zudem bist du undankbar. Du hast den Himmel auf Erden: eine schöneWohnung, einen Mammutkratzbaum, Spielzeug zum Umfallen, ein 5*****-Essen und ein Frauchen, das nur dein Bestes will. Als geborene Einzelgängerin döst du sowieso den ganzen Tag vor dich hin, deshalb
merkst du gar nicht, ob ich zu Hause bin oder nicht. Und wenn ich mal eine Nacht weg bleibe das geht auch wieder vorbei. Trotz-dem pinkelst du mir in die Wohnung. Du bist wohl ein Fall für den Katzenpsychiater.“ Diese „Korrespondenz“ ging über Jahre hin und her. Die Fellfreundin wollte etwas eindrücklich sagen, das ihre zweibeinige Mitbewohnerin nicht verstand. In ihrer Hilflosigkeit erhöhte die Katze ihre Pinkelattacken von Woche zu Woche. Die Nerven der Katzenfreundin lagen blank. Die stereotype Wohlstandseinrichtung war inzwischen ramponiert.Ich hielt Kuschel trotz allem die Treue und sie mir notgedrungen ebenfalls. Hätte sie Freilaufgehabt, sie hätte mir wohl den Rücken für immer und ewig gekehrt, wer weiss. Nach dreiJahren „Rosenkrieg“ wechselte ich mit Kuschel freudig erregt mein Domizil: 5 1/2 Zimmer, drei Balkone, alle eingezäunt, mit Kletter-und Kratzgelegenheit, die Fenster katzensicher vergittert. Katzenherz, was begehrst du mehr?Meine beruflichen Aktivitäten nahmen nochmals an Zeitintensität zu, und mein Privatleben erfuhr eine Wende, so dass ich auch hier mehr denn je engagiert war. Hinzu kamen tage-und wochenendweise Abwesenheiten. Zweimal täglich eine Fütterung und einige Streicheleinheiten von fremder Hand warenwährend dieser Absenzen meine „grosszügige Geste“ an meine pelzige Herzensdame, denn es sollte ihr ja an nichts fehlen. Sie ihrerseits schrieb mir am neuen Domizil nicht nur Briefe, sondern halbe Romane, die sie in der ganzen Wohnung – unter ihren persönlichen kätzischen Gesichtspunkten sorgfältigausgewählt – „deponierte“.
Ich verstand die Welt nicht mehr.

Nur ein Fall von Tausenden

Was ich Ihnen hier so locker erzählt habe, ist ein todernstes Kapitel: Die Haltung einer ein-zelnen Katze bei voller Berufstätigkeit kommteiner Einzelhaft gleich. Das sehe ich nachmeinen Jugendsünden ganz klar; für mich kä-me niemals mehr die Haltung einer einzigenKatze infrage. Und selbst dann nicht, wennich in die wohlverdiente Pension ginge. Die Mehrkatzenhaltung ist einfach im Hinblick aufdas Tier artgerechter (und übrigens auch fürdessen Besitzer/in eine viel spannendere Angelegenheit). Mir fehlen zwar statistische Zahlen, doch ist davon auszugehen, dass unzählige Einzelkatzen in Haushalten leben und den ganzen Tag nicht betreut werden. Das führt zwangsläufig zu Vereinsamung, Stumpfsinn, absonderlichem Verhalten, Ersatzhandlungen, mitunter seelisch ausgelösten Krankheiten oder vielfach auch zu Unsauberkeit,wie Sie aus meinem Bericht erfahren konnten. Das Wildtier Katze hat eine gewaltige Leistung vollbracht, um vom unabhängigen Jäger zum abhängigen Stubenfreund zu mutieren, der in vielen Fällen in die Rolle als Kinder- oder Partnerersatz rutscht und so im weitesten Sinne zur Lebenshilfe wird. Allein schon aus diesem Grund hat die Katze es verdient, dass der Mensch auch ihren tierischen Bedürfnissen gerecht wird. Denn trotz ihrer Domestikationist sie tief in ihrem Innern ein Wildtier geblieben, was man ja unschwer an Katzen mit Freilauf feststellen kann, wenn es ums Jagdverhalten geht. Wie will sie ihre vielfältige Körpersprache einsetzen, wenn sie für den Rest ihres Lebens keinen Artgenossen hat?
Zugegeben, sie tut es in gewissem Masse im Zusammenleben mit dem Menschen. Doch wie will sie mit ihm „reden“, wenn er nie zu Hause ist? Wie will der Mensch im Gegenzug die Psyche der Katze sowie ihre reichhaltige Gebärdensprache und Lautäusserungen interpretieren lernen, wenn er sie nur zwischen „Tag und Traum“ zu Hause antrifft, wo allabendlich unzählige Aktivitäten seine schmale Freizeit in Anspruch nehmen? Wie will die Katze ihr Defizit an Erkundungsdrang wettmachen, wenn sie ihr Leben lang ein begrenztes häusliches Umfeld vorfindet,
in dem sich über Jahre nichts verändert? Viele Katzenbesitzer/innen kaufen nun vor allem ihren Einzeltieren in bester Absicht jede Menge Spielzeug, das achtlos in der Ecke liegt. Was sich nicht bewegt,erweckt kaum Interesse. Allabendliches aktives Spielen – und das, so lange die Katze es möchte – ist angesagt, um die Jagdmotivation lebendig und Körper und Geist beweglich zuhalten. Die Katze als dämmerungsaktiver Jäger nimmt eine solche Animation mit grosser Freude an und wird Ihnen das mit geistigerund körperlicher Vitalität danken. So hätte siezumindest ein Highlight in ihrem tristen Leben. Doch viele Berufstätige setzen ihre Prioritäten anders, und die Katze kommt selbst in den wenigen gemeinsamen Stunden einfach zu kurz. Sie degradiert zum fünften Rad am Wagenund wird ein Teil des Inventars. Ganz fatal ist es, wenn ihr dann auch noch der Sprung ins warme Bett verwehrt wird, wo die vereinsamte Katzenseele für einige Stunden Wärme und Geborgenheit beim Ersatzartgenossen auftanken könnte. Selbstverständlich ist es eine Frage der persönlichen Einstellung, ob die Katze mit ins Bett darf oder nicht. Ein Anspruch darauf ist nicht tierschützerisch verankert. Ich meine nur, dass die Einzelkatze – so sie denn unbedingt bei voller Berufstätigkeit sein muss – ein enormes Manko an Zuwendung hat. Der Zutritt zum Schlafgemach brächte hier ein Stück Wiedergutmachung. Es mag viele berufstätige Katzenfreunde geben, die sich vorbildlich mit ihremTier in ihrer schmalen Freizeit beschäftigenund es in ihren Lebensalltag optimal ein binden. Ich spreche jedoch jene an, die dies ausGedankenlosigkeit oder Unwissenheit herausunterlassen. Denn eine unterbeschäftigte und unausgelastete Katze wird sich irgendwann in eine Ecke verkrümeln und resignieren. Resignation lässt am Sinn des Lebens zweifeln. Das wissen wir Menschen doch nur allzu gut.

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Wenn Mieze vor der Tür steht

Nach einem solchen traurigen Hausszenario ist man versucht, den Freigänger um seine Position zu beneiden. Zugegeben, eine Katzemit freiem Auslauf bleibt vom eintönigenWohnungseinerlei verschont. Sie trifft auf Artgenossen, kann die Umgebung erkunden,ihrem Jagdtrieb nachkommen, hat genügendBewegung und physische wie psychische Reize. So weit, so gut. Doch kann man leider immer wieder beobachten, dass die Katze morgens mit ihrem Menschen das Haus verlässt und nicht mehr frei wählen kann, ob sie ins Haus zurückwill oder nicht. Ich hatte einen solchen Fall in meiner unmittelbaren Nachbarschaft, den ich Ihnen gerne kurz schildern möchte:
Das Paar ging morgens zu früher Stunde aus dem Haus und entliess die Katzein die Freiheit. In die Wohnung zurück konnte sie erst, wenn ihre Menschen nach Hause kamen. Der Tagesrhythmus des jungen Paares war sehr unterschiedlich. So kam es, dass die Katze vom frühstmöglichen Zeitpunkt an abends artig vor der Haustür wartete, denn Katzen und Hunde haben eine innere Uhr.
Manchmal wartete sie eine Stunde, manchmal zwei, manchmal auch vier und mehr. Die temporär Ausgesetzte zeigte ab diesem Zeitpunkt keinerlei Interesse mehr an ihrer freiheitlichen Umwelt. Sie kreiste sozusagen inder Warteschlaufe. Der Freilauf wurde für sie von Stunde zu Stunde mehr zur Qual, dennsie hatte nur noch eines im Sinn: „Wann kommen meine Menschen zurück?“ Dies zeigt sehr deutlich, dass auch Tiere mit dem vielgepriesenen Freilauf je nach Veranlagung eine enge Beziehung zum Menschen eingehen können, die ihr offensichtlich mehr als die Freiheit bedeutet. Alle meine Bemühungen, die Katze in den späten Abendstunden zumindest mit einemHäppchen zu versorgen oder sie bei ungünstigen Wetterverhältnissen an einem geeigneten Ort warm zu „parkieren“, schlugen fehl. Sie wollte ihre Menschen sehen oder auch einfach nur zurück in ihr Heim und nichts anderes, basta. Fatal wurde diese Situation an Wochenenden, wo die Katze oft bis zu 48 Stunden ohne häusliche Rückzugsmöglichkeit bzw. Betreuung blieb. Diskussionen über diese Situation fruchteten nichts.Man konnte meine Meinung über diese nichtartgerechte Haltung leider nicht teilen. Für eine tierquälerische Haltung fehlten direkte Beweise.
Solche Situationen zeigen, dass fürmanche Menschen der Freilauf einer Katzeein Freibrief ist, sich nicht um sie kümmern zumüssen, da man die Auffassung vertritt, die Freiheit regle die Bedürfnisse des Tieres schon.
Dies ist jedoch bei an den Menschengewöhnten Katzen ein fataler Irrtum, wie wir aus diesem Beispiel ersehen können. Tierbe-sitzer/innen sind sich oft gar nicht bewusst,welche starken Gefühle und Abhängigkeitensie bei einem Tier auslösen, wenn sie einen Vierbeiner ins Haus nehmen. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass dies nicht nur für Katzen gilt.

Die Wende

Mir dämmerte es erst, wo das Problem lag, als ich den Schritt in die Selbstständigkeit wagte und meine beruflichen Aktivitäten ins Haus verlegte. Kuschel schrieb fortan keinen einzigen Brief mehr an mich – noch nicht mal eine schnöde Postkarte. Stattdessen lernte sie den PC beherrschen, löschte Text, den sie für nicht gut befand, wärmte meine Knie auch bei 30 Grad im Schatten, machte zirkusreife Purzelbäume unterm Schreibtisch, spickte mir die Fellmaus in den Kaffee, frisierte mein Haupthaar, funktionierte mich zu ihrem Kratzbaum um, redete ununterbrochen auf mich ein, als wolle sie fünf verpasste Jahre nachholen, und probierte von Rhabarberkuchen bis zu Grünkohl mit Pinkel (für Nichtkundige: eine spezielle Wurst aus Norddeutschland) die ganzekulinarische Palette von meinem Teller. Kuschel trug fortan ein breites, sattes Lächeln aufdem Gesicht. „Endlich Mensch – du hast verstanden!“

Das Glück nach Mass

Als Züchterin bin ich sehr oft Menschen begegnet, die mit dem Wunsch nach einer Einzelkatze an mich herantraten. Bei Jungtieren bin ich darauf auch bei Nichtberufstätigen niemals eingegangen. Anders verhielt essich bei erwachsenen Tieren, die mir im Laufe der Jahre signalisierten, dass sie beim besten Willen und allen Anstrengungen meinerseits in einer Gruppe nicht Fuss fassen konnten. Sofern es sich um Menschen fortgeschrittenen Alters mit genügend Freizeithandelte, habe ich hier eine Ausnahme gemacht und eine solche Katze auch mal alleine platziert. Interessant ist jedoch, dassgenau diese Besitzer/innen, die genügendZeit für ihr Tier hatten, nach einer Weile die Richtigkeit der Einzelhaltung ernsthaft hinterfragten. Oft standen dann aber der Platzierung einer weiteren Katze Verträglichkeitsgründe im Wege, und man musste den Gedanken leider Gottes fallen lassen. Zudem werden Einzeltiere, die von ihren Besitzern sehr viel Zuwendung erhalten, mit derZeit egoistisch und wollen ungern teilen. Ich möchte zum Schluss doch noch ein Wort zur Zweikatzenhaltung verlieren: Die Tendenz, zwei Katzen zu halten, ist sehr verbreitet. Eben aus jenem Grund, weil viele Menschen inzwischen aufgeklärter sind und realisiert haben, dass die Einzelkatze eine„arme Socke“ ist. Mir ist jedoch die Zweikatzenhaltung ohne Freilauf auch nicht ganz geheuer. Ich möchte Ihnen auch sagen, weshalb: Nach meiner Erfahrung wählen zukünftige Besitzer/innen die Katzen gerne nach ihrem Aussehen, ungeachtet dessen,ob sie auch charakterlich gut zueinander passen. Es macht aber einen gewaltigen Unterschied, ob Tiere einander innig zugetan sind oder sich einfach nur tolerieren. Die Haustierhaltung zwingt also nicht selten Katzen ein Zusammenleben auf, das sie freiwillig niemals in dieser Form wählen würden.
Ein zweiter Aspekt: Tiere machen gleich dem Menschen eine persönliche Entwicklung durch. Hat man nur zwei Katzen, so zeigen sie vielleicht im Laufe ihres Lebens sehr unterschiedliche Bedürfnisse.
Das, was anfangs sehr gut zusammenpasste, will auf ein-mal nicht mehr funktionieren. Hat man mehr als zwei Katzen, wird der Verlust eines Artgenossen von den Tieren besser verkraftet, da sie nicht plötzlich alleine zurückbleiben. Man gerät dann auch als Besitzer/in nicht sofort in Zugzwang, ein neues Tier anzuschaffen. Aus diesen Gründen neige ich mehr denn je zur Dreikatzenhaltung, wo immer es von den Platzverhältnissen und natürlich auch von der finanziellen Lage her geht.

Geben Sie Ihrer Katze Anreize

Ob nun eine, zwei oder mehr Katzen, ich kann Ihnen versichern, dass es unwesentlich ist, ob Sie über eine 3 Zimmerwohnung oder ein ganzes Haus verfügen. Wichtig ist, welche Rückzugs- und Beschäftigungsmöglichkeiten Sie Ihren Tieren bieten, und wie artgerecht Sie Ihre Wohnung für die Katze(n) einrichten. Bitte bedenken Sie, dass eine Katze, die durch die Wohnungshaltung ihrer natürlichen Freiheit beraubt wird, ein Umfeld braucht, das ihren Bedürfnissen gerecht wird und immer wieder neue Anreize bietet.
Machen Sie auch nicht den fatalen Fehler zu glauben, wenn die Katze vor sich hindöse, sei sie nicht für ein Spielchen zu haben. Bringen Sie also ruhig immer wieder Veränderungen und Action ins Haus. Nehmen Siezum Beispiel eine Kartonschachtel (auch wenn sie nicht zur Einrichtung passt!), machen Sie eine kleine Öffnung, sodass die Katze bequem rein- und rausgehen kann. Legen Sie je nach Jahreszeit etwas Stroh, Laub oder trockenen Grasschnitt hinein. Sie wird diese Grube heiss lieben, denn sie weckt Urgefühle an Mutter Natur. Nutzen Sie Kartonschachteln auch als Spiel- und Erkundungsmöglichkeiten. Werfen Sie achtlos eine Papiereinkaufstasche ohne Henkel (darin kann sich die Katze verfangen und in Panik geratend, nicht mehr herausfinden), ein paar Bogen zerknülltes Seidenpapier oder Zellophanfolie hin. Lassen Sie ein paar Tischtennisbälle durch die Wohnung hüpfen – auf Steinboden oder in der Badewanne der wahre Hit!
Schneiden Sie ein Stück strapazierfähigen Stoff, meinetwegen in Herzform, doppelt zu, lassen Sie beim Zunähen ein kleines Stück für die Füllung offen. Nehmen Sie ein grosses Stück Watte, das den Stoff prall ausfüllt, geben Sie einige Fingerspitzen Baldrianwurzel hinein (in der Apotheke erhältlich). Geben Sie Watte mitsamt Baldrianfüllung in den Stoffbeutel, zunähen, und ab die Post. Ihre Katze wird durch die Räume tanzen, da wird Shakira vor Neid erblassen. Verstecken Sie ihre Lieblingstabs immer wieder an anderen Stellen, oder werfen Sie sie im hohen Bogendurch die Wohnung, damit sie den Schmaus erhaschen muss. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es reicht nicht, einen Kratzbaum aufzustellen, an dem leblose Mäuslein baumeln. Die Lust an solchen Animationen erschöpft sich schnell. Sie müssen sich einbringen ins Spiel. Das macht Ihrem Tiger Freude. Übrigens, wie relativ die Anzahl Katzen sein kann, erfuhr ich kürzlich wieder einmal durch meine Freundin aus Schweden, die mich für eine Woche besuchte. Als ehemalige Züchterin besass sie, als sie mit dem Züchten aufhörte, siebzehn Katzen, allesamt im Alter zwischen 21 und 8 Jahren. Innerhalb von drei Jahren hat sie nun dreizehn Tiereverloren – ein absolutes Horrorszenario. Bei ihrem Besuch sagte sie mir traurig: „Es kommt mir so vor, als hätte ich keine Katzen mehr. Meine Wohnung ist trotz der vier Katzen eine einzige gähnende Leere.“ Und ich versuche hier, Sie mit viel Überzeugungskraft zur Anschaffung einer zweiten Katze zu überreden
… Geben Sie also Ihrem Herzen einen Ruck und Ihrer Katze einen Artgenossen.
Zuletzt geändert von Schlumpfine am 27.05.2009 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
Es grüßt euch Astrid und ihre Koratrasselbande!

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Beitragvon offelcat » 27.05.2009 09:27

Hallo Astrid :kuss: :kuss: :kuss: :kuss: :daum:
von meinen 4 Fellen, für diesen Beitrag.


mit tierischem Gruß
Jürgen
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Beitragvon Schlumpfine » 27.05.2009 18:55

Bitte Bitte ... ich denke das so ein Beitrag wichtig ist um anderen mal die Augen zu öffnen, was sie ihrer Einzelkatze antun.
Es grüßt euch Astrid und ihre Koratrasselbande!

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Beitragvon Kelte » 27.05.2009 22:53

Puh, was für ein Beitrag!
Hm, meine Katze wurde mir als Einzeltier vermittelt und auch wenn sie mir keine Postkarten schreibt und ich ihr zuliebe meine Freizeitaktivitäten deutlich zurückgeschraubt habe, sagt auch meine Beobachtung mir, daß ein Katzenkumpel gut wäre. Noch ringe ich mit mir, denn ich fürchte, daß sie mir vielleicht dann Briefe schreibt :kratz: Denn sie müßte teilen - und sie ist extrem besitzergreifend.
Werde wohl man mit den Vermittlungsleuten plaudern, denn wenn ich morgens zur Arbeit gehe, schaut sie mich nur mit dem Hintern an; wörtlich gemeint.

Gruß

Sandra
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Beitragvon zorri » 29.05.2009 13:52

Hallo Schlumpfine,
danke, für diesen tollen Beitrag. :daum: Jürgen hat mir den Link geschickt. :D Ich bin hin und her gerissen,ob ich eine Zweitkatze zu meiner Zorri nehmen soll. Zorri ist Freigängerin und wird in 2 Tagen 9 Monate, sie ist kastriert und wir wohnen in einem Haus auf dem Land. Eigentlich alles gute Voraussetzungen für einen Kumpel für Zorri. Nur was soll ich dazu holen??? Mädchen oder Kater. Wie alt?? Auf was muß ich charakterlich achten??
Zorri ist schmusig,vor allen Dingen auf mich fixiert. Sie ist eine gute Jägerin und eine Kämpferin, was sie täglich an meinen Unterarmen und Waden beweist. Was ist noch wichtig? Aus Deinem Beitrag hat sich der Wunsch und auch die Vernunft bekräftigt, ein Dafür für eine zweite Katze.
Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du noch ein paar Tipps für mich hättest.
Lieben Dank, Mami von Zorri
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Beitragvon kathi » 06.06.2009 19:32

(o: "THE CAT DID IT" ;o)
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Beitragvon Schlumpfine » 06.06.2009 23:12

Danke Kathi ... :)

Ich denke, wichtig ist das es vom Temperament her paßt und das es eine gut sozialisierte Katze ist.

Wenn du das beachtest sollte es keine probleme geben.

(Das war jetzt eine sehr kurze kurzform) :engel:
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Beitragvon kathi » 07.06.2009 09:39

Bin nun endlich mal dazu gekommen, deinen Text komplett zu lesen und finde ihn sehr gut. :daum:

Würde ihn auch gerne Oben anpinnen das geht aber irgendwie nicht. :?
Birgit, Marika oder Mona ( :engel: ) könnt ihr das mal machen?
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Beitragvon zorri » 07.06.2009 09:50

Guten Morgen und schönen Sonntag an Euch Alle :D :D :D
Heute ist der große Tag. Nachher fahren wir zum TH, um einen Kumpel für Zorri zu holen! Ich habe mich für einen gleichaltrigen Kater entschieden. Ich hoffe ein geselliges Tier zu bekommen. Ich bin ziemlich aufgeregt. Der Transportkorb fährt mal mit! :lol:
Nachdem wir jetzt eine Woche im Urlaub waren und mein Schwager 2x am Tag nach Zorri geschaut hat, mußte ich erschreckender Weise feststellen, dass unser Zorri "vereinsamt" ist. Die ersten 2 Stunden nach unserer Rückkehr, wollte sie sich nicht mal auf den Arm von mir nehmen lassen,aber dann abneds kam sie auf die Couch zum Schmusen und seit dem weicht sie mir kaum von der Seite. Heute morgen, als sie raus wollte, war sie "misstrauisch", ob ich dann nicht mehr da wäre.... sie kommt auch immer wieder "kontrollieren"...ob wir noch da sind.
Nun ja und jetzt kommt ein Kumpel für sie ins Haus. Da wir zwei Wohnungen haben, hoffe ich genug Platz für eine Zusammenführung zu haben.
Ich habe da aber jetzt doch noch mal ne Frage :kratz: Zorri ist Freigängerin, der Neue wahrscheinlich noch nicht. Wann darf der denn raus?? Ich hoffe, wenn sich die Beiden vertragen, dass Zorri ihm alles zeigt. Hof und Feld und wie das mit Rein und Raus funktioniert. Wäre schön, Jemand hat schon Erfahrung gemacht in solchen Dingen.
LG von einer sehr aufgeregten bald zweifachen Katzenmami :wink: :wink: :wink:
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Beitragvon Kefa » 09.06.2009 14:06

Zu dem Thema hab ich grad passend ein paar Bilder geschossen, unter anderem dieses:

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Viele Grüße von Kefa
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Beitragvon kathi » 09.06.2009 14:22

Wie süß :kuss:

Meine Beiden sind auch ständig am kuscheln.

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Beitragvon Schlumpfine » 09.06.2009 18:40

Meine auch .. egal ob groß oder klein...

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Beitragvon zorri » 09.06.2009 19:49

Hallo Ihr lieben Kuschelfreunde,
ich bin mega-depremiert :evil: :evil: eher sauer!!!! Seit 4 Tagen machen wir nichts anderes als von einem TH zum anderen zu fahren und einen Pflegeplatz nach dem anderen abzubesuchen. Ich bin traurig, frustriert......... und noch vieles mehr. Angeblich gibt es zu viele Katzen auf der Welt......nur keine passende für unsere Zorri.
Ich gebe fast auf nach einem halb erwachsenen Tier zu suchen. Entweder versetzt man uns, oder sagt nur die Wahrheit, wenn wir defenitiv und mit Druck nachfragen, oder man läßt uns Kilometerweit fahren, um uns dann zu sagen, dass man lieber die Geschwister doch gemeinsam vermitteln möchte ( obwohl ich das erwähnt habe, beim Telefonat, dass ich nur ein Tier möchte und ob eine Trennung kein Problem darstellt!!!! Neeeeiiiin????) und dass ausgerechnet während unserer Hinfahrt Jemand, genau Dieser sich eben gemeldet hat. Und wir fahren mit leeren Händen heim. Immer mit dem guten Ratschlag im Gepäck, es doch mal privat zu versuchen.Haaaaaaaaaaaaallo, ist das Tierschutz??????? Ich glaube, DIE wollen ihre Tiere gar nicht vermitteln!
Bitte seid nicht sauer,wenn ich so schimpfe..... ich bin ziemlich traurig......und mein Zorrilein auch. :( :( :( :( :(
Jana
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Beitragvon kathi » 09.06.2009 22:37

Hallo Jana,

vlt. solltet ihr wirklich ein etwas älteres oder jüngeres Tier in Betracht ziehen oder doch eine Kätzin.
Wie gesagt, mein Kleiner wird 3 Jahre ist super verspielt und eig. auch gut mit anderen Katzen verträglich.
Der Charakter muss halt passen, also mit einem sehr dominanten Kater wirst du Zorri wohl keinen Gefallen tun.

Bei Privatpersonen solltest du dir die Katzen schon genau angucken, gerade bei den billigen Rassekatzen.

liebe Grüße und gebt die Suche nicht auf
kathi
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Beitragvon zorri » 10.06.2009 05:15

Hallo, guten Morgen, Kathi :smile1:
schön, dass Du mir weiterhin Mut machst. Wie Du an der Uhrzeit siehst, bin ich schon auf....kann nicht mehr schlafen. Zorri ist schon draussen,wieder ohne Fresschen, weil Kumpel Charlie ( so nenn ich ihn..) auf sie gewartet hat. :lol: Sind echt putzig die Zwei.Doch :D Der geht gleich schlafen, weil er die Nacht über draussen ist. Und ist Zorri nachher wieder allein. Ich habe gestern noch im ganzen Dorf rum telefoniert und allen die Ohren gespitzt in Sachen Katzenbaby. Vielleicht habe ich ja so die Chance eine Katze zu bekommen. Mir ist es eigentlich egal, ob sie oder er. Nur mein Mann wünscht sich eben ein Katerchen. Da Zorri so fixiert auf mich ist, hofft er, dass der Kater ihn in Beschlag nimmt. Er hatte ja mal einen Kater über 12 Jahre ( bis er an Katzenaids eingeschläfert werden mußte),und so ist er der Meinung, ein Kater wäre anhänglicher. Ich möchte ihm den Wunsch gern erfüllen.
Ich werde weiter berichten.
Schöner Tag für Dich.
LG Jana
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