Hallo,
ich stimme meinen beiden Vorrednern zu, die meisten von uns versuchen ihre Katze(n) irgendwie zu Hause versorgen zu lassen. Für die Katze ist damit deutlich weniger Streß verbunden, als mit einem kurzfristigen "Umzug" in eine Katzenpension. Dennoch finde ich die Idee gute Katzenpensionen vorzustellen sehr gut, denn manchmal hat man vielleicht keine andere Wahl und möchte aber sicherstellen, dass die eigene Katze gut versorgt ist. Die Katzenpension, die Du hier vorstellst klingt ziemlich gut.
Noch ein wenig aus eigener Erfahrung:
Mangels Erfahrung, habe ich meinen früheren Kater zweimal in einer Tierpension untergebracht. Das erste Mal beim Tierarzt, allerdings würde ich dies niemanden (zumindest bei meinem Tierarzt) empfehlen. Die Katzen wurden hier alle einzeln in nebeneinander liegenden Käfigen gehalten. Diese Käfige waren schätzungsweise 1,5m x 2,5m groß und hatten auf halber Höhe ein Liegebrett angebracht.

Mein Kater war zwar nur 4 oder 5 Tage dort, aber er war dennoch in der kurzen Zeit deutlich abgemagert und als er mich sah, schrie er sich sofort die Seele aus dem Leib!
Das zweite Mal habe ich mich genauer über verschiedene Katzenpensionen erkundigt und ebenfalls eine gefunden mit Gemeinschaftsraum und Freigehege. Der Raum war schätzungsweise 35 Quadratmeter groß und das angeschlossene Freigehege etwa 20 Quadratmeter. Hier wurden glaube ich bis zu 10 Katzen aufgenommen, wobei damals "nur" 5 weitere Katzen dort waren. Die Wände des Raumes waren großzügig mit vielen Kletter-, Kratz- und Versteckmöglichkeiten ausgestattet. Im Prinzip kann ich diese Tierpension (
http://www.ullis-tierpension.de/) empfehlen, allerdings sollte der oder die Katze nicht zu sehr auf einen oder zwei Menschen fixiert sein. Unser Kater war damals sehr auf mich fixiert und hatte in den Tierpensionen immer sehr zu kämpfen. Ich wage mich gar nicht daran zu erinnern wie sehr der arme Kerl damals abgemagert ist und das herzzerreißende Jammern, als wir ihn wieder abgeholt haben.

Logisch ist sein Verhalten allerdings, denn woher soll der arme Kerl wissen, dass er nur vorrübergehend hier wohnt und wir ihn wieder abholen?!
Seit diesen Erlebnissen steht für mich fest, dass meine Katzen nach Möglichkeit immer zu Hause in vertrauter Umgebung versorgt werden. Damit habe ich jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht und bin sehr froh darüber, dass es hier in Dresden katzenliebende Menschen gibt, die einen solchen Service anbieten. Leider haben wir nämlich in unserem Freundeskreis keine weiteren Katzenbesitzer und meine beiden Rabauken kann ich schlecht jemanden anvertrauen, der keinerlei Erfahrung mit Katzen hat. Wobei lustig wäre es bestimmt wenn meine Freundin bei dem Versuch die Katzen wieder einzufangen quer durch das gesamte Haus rennen würde.
Oh je, das ist jetzt aber lang geworden. Also, nochmal zur Klarstellung: Ich finde die Idee gute Katzenpensionen sehr gut

als eine Art Nachschlagewerk für Notfälle! Ich wollte diese Thema nicht zerreden, aber man sollte bei der Auswahl einer Katzenpension sehr sorgfältig vorgehen und sich die dortigen Rahmenbedingungen vor Ort auch einmal genau anschauen, um Probleme oder schwarze Schafe auszuschließen.
Gruß Mirei