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Alles was sich um Tierschutz dreht.

Beitragvon history » 25.05.2010 15:42

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Ölpest im Golf von Mexiko:
Schon bald schwerste Umweltkatastrophe der USA?

Ein Ende der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko ist offensichtlich nicht in Sicht. Auch fünf Wochen nach dem Unglück strömen noch immer täglich 800.000 Liter Rohöl aus einem Bohrloch der im Meer versunkenen Ölplattform Deepwater Horizon aus. Mittlerweile sind in den USA mehr als 100 Kilometer Küste mit einem Ölfilm überzogen. Die Bemühungen, den Ölteppich an der Wasseroberfläche chemisch zu binden, lösen das Problem nur scheinbar. Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass die eingesetzte Chemikalie Corexit das Öl zwar bindet, diese gefährliche Mischung dann aber auf den Meeresboden absinkt und dort langfristig ein Leben für die Unterwasserwelt unmöglich macht. Die womöglich größte Umweltverschmutzung der USA wird also nur von der Oberfläche weg in die Tiefe verlagert. Die Folgen des derart gewaltigen Chemikalieneinsatzes sind darüber hinaus noch überhaupt nicht abzuschätzen. Mehr als 2 Millionen Liter der gefährlichen Substanz Corexit wurden bisher über dem Ölteppich versprüht und gelangen so letztendlich auch in unsere Nahrungskette. Schon jetzt ist der Ölteppich in 1.500 Metern Tiefe mit 600 Quadratkilometern so groß wie der Bodensee oder die Ferieninsel Ibiza. Breitet sich der Ölteppich weiterhin aus, muss damit gerechnet werden, dass er in Kürze auch die Florida Keys, das drittgrößte Korallenriff der Welt erreicht.

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Beitragvon Schlumpfine » 09.08.2010 19:27

Weil er einen Straßenhund vor Schlägen eines Mannes retten wollte, musste Adrian Priscu (50) qualvoll sterben. Der in Brasov wohnhafte Rumäne hörte am Samstag aus seiner Wohnung Wimmerlaute eines Hundes vor seinem Fenster. Von dort konnte er beobachten, wie ein Mann grundlos und brutal auf einen Straßenhund einschlug. Sofort eilte er dem Hund zu Hilfe. Zunächst kam es zu lautstarken Wortgefechten zwischen den beiden Männern, gefolgt von einem Handgemenge, bei dem der Täter Adrian Priscu mit einer Flasche so heftig am Kopf traf, dass dieser das Gleichgewicht verlor und zu Boden fiel. Der Täter verletzte Adrian Priscu daraufhin mit einer Glasscherbe der Flasche derartig an der Brust, dass das Opfer wenige Minuten später an den Folgen der Stichverletzung starb. Der von Nachbarn zu Hilfe gerufene Krankenwagen konnte Priscu nicht mehr reanimieren; er starb noch am Unfallort. Die Polizei verhaftete den Täter und brachte ihn in Untersuchungshaft. Zu dem Täter wurden bisher in der rumänischen Presse keine Angaben gemacht. "Zivilcourage und Humanität sind nicht nur rumänische Themen wie jüngste Berichterstattungen auch in Deutschland immer wieder beweisen", äußert sich Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO zu dem tragischen Vorfall. "Dem Mann gebührt meine Hochachtung; der Familie mein tief empfundenes Mitgefühl", so McCreight weiter. Der ETN, TASSO und der Bund gegen Missbrauch der Tiere werden diese Woche in Brasov, der zweitgrößten Stadt in Rumänien, eine Pressekonferenz geben und zu einem humanen Miteinander zwischen Mensch und Tier aufrufen.
Es grüßt euch Astrid und ihre Koratrasselbande!

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Beitragvon Bea » 09.08.2010 20:05

Es bewahrheitet sich leider immer wieder. Die grausamste Kreatur auf Erden ist der Mensch. :cry:
Auch ein noch so gefährliches Raubtier tötet nur weil es Hunger hat oder bei Gefahr. Nicht so der Mensch...
Liebe Grüße

Bea

Fehler sind wie Berge. Man steht auf dem Gipfel seiner eigenen und redet über die der anderen.

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Beitragvon Lalu » 11.02.2011 19:16

Da ich es für eine gute Idee halte mit den Tasso Berichten stelle ich mal den ein, den ich heute bekommen habe.

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Aktuelle politische Situation verschlimmert das Leid
der Tiere in Ägypten


Die Unruhen in Ägypten und die damit ausbleibenden Touristen verschlechtern die ohnehin schon schlimme Situation der meisten Tiere dort noch mehr: Wie dpa und n-tv melden, lassen die Touristenführer ihre Tiere verhungern, da sie keine Einnahmen mehr haben und somit auch kein Geld für Futter da ist. Ein Fotograf berichtet von verendeten Pferden bei den Pyramiden von Gizeh. Hier tragen die Pferde oder Kamele sonst die Touristen zu den Sehenswürdigkeiten.

Was wie einen spaßiger Urlaubsausflug scheint, ist aber in Wirklichkeit ohnehin meistens Tierquälerei: Die Pferde stehen nachts zusammengepfercht in engen Ställen und am Tag, wenn sie auf die Touristen warten, stehen sie immer gesattelt bereit. Darunter haben viele der Tiere offene Druckstellen, oder sie leiden unter irreparablen Sehnenschäden bedingt durch übermäßigen Einsatz, so dass ihnen das Tragen von Personen große Schmerzen bereitet. Auch vielen der Tiere, die nicht direkt den Touristen als Transportmittel dienen, geht es schlecht. So werden beispielsweise Esel als Arbeitstiere mit viel zu schweren Gewichten beladen, ständig grundlos geschlagen und katastrophal versorgt. Von den zahlreichen Straßentieren in Ägypten einmal ganz abgesehen. Durch das politische Chaos in Ägypten hat sich die Lage für all diese Tiere nun noch einmal dramatisch verschlechtert.


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Beitragvon Lalu » 16.02.2011 15:58

Von gestern 15.02.11

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Nepal neue Drehscheibe für Schmuggel

Tierschmuggler und Wilderer kennen bekanntlich keine Skrupel, wenn es um das schnelle Geld mit dem Wildtierhandel geht. Inzwischen sind auch Nationalparks nicht mehr vor Wilderern sicher. So beklagt der nepalesische, zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Chitwan Nationalpark am Fuße des Himalaya zunehmend mehr ermordete und verstümmelte Tiere in seinem Park. Wegen der günstigen geographischen Lage zum Hauptabnehmerland China wird Nepal zunehmend zur Drehscheibe für den Schmuggel und zum Paradies für Wilderer. Der zu erzielende Profit lockt: So lassen sich nach Einschätzungen von Experten für ein Tigerfell auf dem internationalen Schwarzmarkt mehr als 7.000 Euro erzielen, für ein Rhinozeros-Horn werden fast 10.000 Euro gezahlt. Mit den Tierteilen werden Möbel und Waffen verziert oder Aphrodisiaka hergestellt.

Aber auch Urlauber sind schuld an der Misere. Im Jahre 2008 wurden über 21.000 Gegenstände, hergestellt aus geschützten Tieren oder Pflanzen, vom deutschen Zoll sichergestellt. Krokotasche, Koralle, Kaviar, Schildkröten oder Orchideen als Urlaubsmitbringsel können teuer werden. Bis zu 5.000 Euro Bußgeld drohen für die Einfuhr.


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Beitragvon Teufelschen » 17.02.2011 07:54

kein tasso bericht aber dennoch passiert

gestern in meißen bei dresden
durch zufall entdeckten grünflächenpfleger einen beagle welpen mit gebrochenem hinterlauf in der mülltonne, weil ein pfleger das geäst zusammentreten wollte.................
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Beitragvon Lalu » 25.02.2011 14:16

25.02.2011 heutiger Newsletter

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Erste niederländische Tier-Polizisten nehmen Dienst auf -
Was halten Sie von einer deutschen Tier-Polizei?

In den Niederlanden sind seit kurzem die ersten Tier-Polizisten im Einsatz. So meldete die Deutsche Presseagentur, dass zukünftig insgesamt 500 Beamte ausschließlich Tiermisshandlungen auf den Grund gehen sollen. Eine Notrufnummer mit passendem Werbespruch gibt es für die Streifenwagen der neuen Polizisten auch: „Een, een, vier – red een dier“. Auf Deutsch: "114, rette ein Tier“. Ausgestattet sind die Beamten mit Pfefferspray und Schlagstock.

Die „Dierenpolitie“ kommt jedoch nicht bei jedem gut an: Niederländische Tierschutzorganisationen kritisieren, dass diese Maßnahme bei der tierlieben niederländischen Bevölkerung zwar sicherlich auf große Zustimmung stieße, das eigentliche Problem jedoch nicht der Mangel an Kontrolle sondern die zu niedrigen Strafmaße und Kapazitäten der Gerichte bei Tierquälerprozessen seien. Trotz dieses Problems sieht der Leiter der Tierschutzorganisation TASSO, Philip McCreight, keinen Grund für eine generelle Ablehnung der Tier-Polizei. Er würde sich über eine deutsche Variante freuen: „Durch den Einsatz einer Tier-Polizei könnte man Missständen viel schneller nachgehen. Bislang sind die direkten Eingriffsmöglichkeiten beispielsweise bei Tierquälerei durch zu viel Bürokratie sehr begrenzt und die Wege lang. Spezielle Tier-Polizisten würden hier sicherlich eine schnellere Hilfe ermöglichen."

Ganz neu ist die Idee der Tier-Polizisten in Europa nicht. Auch in England setzen sich schon seit Jahren Inspektoren der „Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals“ gegen Tier-Misshandlungen ein.

TASSO-Umfrage: Sind Sie für die Einführung einer Tier-Polizei in Deutschland? Hier geht es zu unserer Umfrage: http://www.tasso.net/Tierschutz/Umfrage


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Beitragvon Lalu » 05.03.2011 14:53

Neuer Tasso-Newsletter vom 05.03.11

TASSO-Newsletter

In nur 72 Stunden könnten die Straßenhunde Rumäniens
kein Recht mehr auf Leben haben:

Wir brauchen jetzt den Protest aller Tierfreunde!

"Ihr braucht gar kein Futter mehr zu schicken, ab Dienstag werden hier ohnehin alle Hunde getötet". Das waren die völlig resignierten Worte einer befreundeten rumänischen Tierschützerin in einem kleinen rumänischen Ort, als sie von dem Vorhaben der Regierung erfuhr, das Töten der Hunde wieder zu legalisieren.

In vielen Städten des Landes kämpfen der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), der ETN, Vier Pfoten und TASSO seit Jahren für die Straßenhunde. Soll jetzt alles umsonst gewesen sein?

Die Fakten:
Am Montag, den 7. März 2011, wird ein neuer Gesetzentwurf zu Streunerhunden im Plenum des rumänischen Parlaments in Bukarest beraten. Am Dienstag wird darüber abgestimmt. Das Ziel der Regierung ist es, das seit 2 Jahren bestehende Tötungsverbot für Straßenhunde wieder aufzuheben. Die jahrelangen Bemühungen von Hunderten von Freiwilligen, Organisationen und die ersten sichtbaren Fortschritte im Tierschutz in diesem Land würden damit mit einem Schlag zunichte gemacht.

Die Hintergründe:
Die Europäische Union hat sich eindeutig für Tiere als fühlende Lebewesen bekannt. Gemäß Artikel 13 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) gilt ein allgemeines Handlungsprinzip auch für die Mitgliedsstaaten.

Die derzeitig geltende Rechtslage in Rumänien verbietet das Töten gesunder Tiere! Sie fördert den Ansatz des “catch, neuter and release” (Fangen, Kastrieren und Wiederfreilassen). Eine Methode, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Tollwutkontrolle entwickelt wurde. Diese ist nicht nur die einzige ethisch akzeptierte europäische Methode, die dem Prinzip der verantwortlichen Haltung von Tieren folgt, sondern sie entspricht inzwischen auch wissenschaftlich dem neuesten Stand der Forschung zu nachhaltigen Lösungsstrategien gegen die Überbevölkerung von Hunden in Europa.

Das Schicksal der Hunde:
Wenn das Vorhaben der Regierung, alle Straßenhunde gnadenlos umzubringen, nächste Woche tatsächlich realisiert wird, wird Rumänien einen großen Rückschritt an Menschlichkeit erleben. Grausamkeit und Brutalität gegen streunende Tiere und unermessliches Leid im gesamten Land werden dann an der Tagesordnung sein.

Die Städte und Kommunen erhalten mit dem neuen Gesetz von der Regierung einen Freibrief zur sofortigen Tötung aller Hunde in den städtischen Tierheimen und zur Jagd mit organisierten Brigaden auf alle Straßenhunde.

Das Schicksal hunderttausender unschuldiger Hunde wird von einer einzigen Person und dessen persönlicher Sichtweise abhängen, dem Bürgermeister. Diese Entscheidung über Leben und Tod würde zudem nicht kontrolliert, weder was den Inhalt der jeweiligen Regelung betrifft noch den Vollzug.

Tierschutzorganisationen wurden im Gesetzesvorschlag eher als hinderlich denn als hilfreich bewertet.

Rumänien braucht dringend Rechtssicherheit und ein Gesetz, um die Situation der Stra?enhunde im humanen Sinne zu regeln. Der vorliegende Gesetzentwurf darf daher im Interesse der Tiere und der rumänischen und europäischen Bürger am Dienstag nicht das Plenum im rumänischen Parlament passieren.

Bitte protestieren Sie mit uns! Hier finden Sie einen Musterbrief zum Faxen oder Mailen:

http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Strassenhunde

Bitte verteilen Sie diesen Newsletter im Internet und an Freunde und Bekannte sowie über die gängigen Social-Media-Netzwerke.

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Beitragvon Lalu » 27.03.2011 21:09

Newsletter vom 18.03.11

Presse-Mitteilung

Das tut Hunden und Katzen gar nicht gut -
TASSO e.V. gibt Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter

Hattersheim, 04.03.2011 (profact) – Ob etwas für den tierischen Organismus schädlich ist, hängt – wie beim Menschen - vielfach von der Menge ab. So gelten Zwiebeln und Knoblauch durch die enthaltenen Schwefelverbindungen zwar als antibakteriell, doch N-Propyldisulfid und Allylpropylsulfid sind für Hunde giftig. „Schon eine mittelgroße Zwiebel oder eine Knoblauchknolle können eine Zerstörung der roten Blutkörperchen in Gang setzen und einen kleinen Hund ernsthaft schädigen, bis hin zum Nierenversagen“, warnt Dr. med. vet. Anette Fach, Tierärztin im hessischen Oberursel. Ähnlich sieht es bei den so harmlos erscheinenden Weintrauben und Rosinen aus. Das US-amerikanische „Animal Poisons Control Center“ (ASPCA) und das britische Institut „Veterinary Poisons Information“ haben herausgefunden, dass bei einem 20 Kilo schweren Hund rund 232 Gramm Trauben zu Vergiftungserscheinungen führen. Nach Angaben der britischen Wissenschaftler könnte der Verzehr von etwa 14 Gramm Rosinen pro Kilo Körpergewicht einen Hund töten. Das wäre bei einem 20 Kilo schweren Hund etwas mehr als ein halbes Pfund.

Nicht weniger gefährlich für die Vierbeiner ist das Theobromin in Schokolade, hier sind sogar schon Todesfälle bekannt geworden. „Die giftige Dosis liegt bei kleinen Hunden wie Yorkshire-Terriern bereits bei einer Tafel Zartbitterschokolade“, erklärt Dr. Fach. Unbedingt zu verhindern sei der Verzehr von rohem Schweinefleisch. Das könne den Aujeszky-Virus enthalten, eine Infektion ende fast immer tödlich.

Katzen sind im Vergleich zu Hunden bekanntlich deutlich wählerischer, was ihr Fressen angeht. Schon der Hauch eines für sie unangenehmen Geruchs kann sie vom Fressnapf vertreiben. Dennoch gelten für sie die gleichen Gefahrenquellen wie für Hunde. Zwiebeln und Knoblauch sind auch für Katzen gefährlich, ebenso Schokolade, Weintrauben, Rosinen und rohes Schweinefleisch. Aufgrund ihres in der Regel geringeren Körpergewichts sind Katzen gegenüber Hunden deutlich gefährdeter bei der Verwendung ätherischer Öle. Das oft gepriesene Teebaumöl beispielsweise ist für Katzen das reinste Gift. Denn im Gegensatz zu Hunden lecken Katzen regelmäßig ihr Fell. Wurde Teebaumöl zum Beispiel zur Bekämpfung von Parasiten aufgetragen, gelangt es so in den Verdauungstrakt der Katze und kann dort zum Tode führen. Gefährlich sind auch Insektizide, die beispielsweise unverschlossen im Keller oder in der Garage aufbewahrt werden. Neugierige Katzen könnten bei ihren Streifzügen daran lecken und sich vergiften. Aber selbst im Haus lauern Gefahren, zum Beispiel Desinfektionsmittel in Bad und Toilette. Verantwortungsvolle Tierhalter sollten aber nicht nur verhindern, dass ihr Tier mit giftigen Stoffen in Berührung kommt, sondern auch ein wachsames Auge auf ihren Liebling haben: Viele Vergiftungen zeigen sich an Symptomen wie Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit oder Lethargie. Dann heißt es, sofort zum Tierarzt und die Möglichkeit einer Vergiftung abklären lassen!


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Beitragvon Teufelschen » 28.03.2011 08:52

willkommen wie war das nochmal? der mensch ist das intelligentere wesen? oja
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Beitragvon Lalu » 05.04.2011 12:22

Tasso-Newsletter vom 05.04.2011

TASSO-Newsletter

Übergangsfrist für Tätowierung läuft aus -
Ab 3. Juli 2011 besser mit Chip über die Grenze

Wer ab dem 3. Juli 2011 mit seinem Hund, seiner Katze oder seinem Frettchen ein EU-Land besuchen will, muss nicht nur für vorgeschriebene Impfungen gesorgt haben und den EU-Heimtierausweis mit sich führen; das Tier sollte dann auch gechipt sein.

2003 hatte das Europäische Parlament mit der Verordnung 998/2003 die eindeutige Kennzeichnung von Haustieren beim Grenzübertritt verlangt. Die bisher gültige, achtjährige Übergangsfrist für die Tätowierung als Alternative zum Chip bei Reisen in die Länder der EU läuft am 3. Juli 2011 ab. Ab diesem Zeitpunkt muss jedes nach diesem Zeitpunkt geborene Tier beim Grenzübertritt gechippt sein. Für Tiere, die bereits tätowiert sind, gilt keine nachträgliche Chippflicht.

TASSO e.V. empfiehlt allerdings dringend, sich nicht auf die neuen Bestimmungen zu verlassen, sondern das Tier zu chippen. Den wenigsten Beamten dürften die Feinheiten der Bestimmung geläufig sein.

Nähere Informationen zum Thema Chip und der neuesten Generation der BioTec-Transponder: http://www.virbac.de

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Beitragvon Lalu » 09.04.2011 21:02

Newsletter vom 08.04.2011

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Sind Tiere die besseren Therapeuten?
Bemerkenswertes Gefängnis-Projekt

Im Pollsmoor-Gefängnis in Südafrika, in dem die gefährlichsten Verbrecher Südafrikas sitzen, gibt es seit 1997 ein Projekt, das Kriminelle sanftmütig stimmen soll. Dank des Einsatzes von Vögeln. Viele Schwerkriminelle, die an dem begehrten, nur 12 Plätze umfassenden Projekt in ihrem Gefängnis teilnehmen dürfen, sind wie verwandelt. Die Vögel bringen Wärme in den sonst so trostlosen Gefängnisalltag. Bei den Insassen stellt sich ein Gefühl des "Gebrauchtwerdens" ein.
Die ausgewählten Häftlinge kümmern sich in einem Extra-Gebäudeflügel um die Tiere. Wer in das Projekt aufgenommen wird, darf keiner Bande angehören, nicht rauchen und keine Drogen nehmen. Sogar Fluchen ist tabu. Dafür darf er die 6,25 Quadratmeter große Zelle allein bewohnen, statt sie wie sonst mit zwei anderen teilen zu müssen. Für die Vogelbabies kommen ein beheizter Brutkasten und ein Käfig in die Zelle.

Das Projekt trägt sich selbst
Jedes Küken wird täglich gewogen, das Gewicht notiert. In manchen Fällen steht alle zwei Stunden eine Fütterung an, bis die Papageien alt genug sind. Dann werden sie für bis zu 153,- Euro an Vogelliebhaber verkauft. Das Projekt finanziert sich selbst. Aus den Verkaufserlösen werden neue Küken angeschafft, ein Teil geht an die Häftlinge. Manchmal erhalten die Gefängnisinsassen per Post Lob von den neuen Vogel-Besitzern - für die Männer eine ganz neue Erfahrung.

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Beitragvon Lalu » 12.04.2011 20:13

Newsletter vom 12.04.11

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Hunde nicht im geschlossenen Auto zurück lassen!
Aktion „Hund im Backofen“ läuft auch diesen Sommer

Sommer, Sonne und Wärme. Worauf wir uns seit Wochen freuen, ist für unsere Tiere nicht immer angenehm. 20 Grad Celsius und zehn Minuten im Auto ohne Luftzufuhr können bereits ausreichen, das Innere eines Autos so erhitzen, dass der Hund darin in akute Lebensgefahr kommt. Auch der immer wieder genannte „Fensterspalt“ reicht keinesfalls aus. So hatte vor einiger Zeit der Besucher eines Freizeitparks seine drei Hunde bei sommerlichen Temperaturen und nur leicht geöffneten Fenstern im Auto auf dem Parkplatz zurückgelassen. Als er zurückkam, waren alle drei Tiere qualvoll verendet. Dies ist nur ein Beispiel von unzähligen Fällen, in denen Hunde aufgrund von Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit ihrer Halter sterben müssen.

Da Hunde bekanntermaßen nicht schwitzen, versuchen sie, ihren Wärmehaushalt über Hecheln auszugleichen. Der so entstehende Flüssigkeitsverlust muss durch Trinken ausgeglichen werden. Kaum ein Tier, das im Auto auf Herrchen oder Frauchen wartet, hat dazu jedoch die Gelegenheit. So kommt es zur Hyperthermie, zur Überhitzung des Hundekörpers, die im schlimmsten Fall den Tod zur Folge haben kann.

Was können Sie tun? Sehen Sie einen Hund im Auto, der apathisch ist, taumelt, die Zunge weit herausgestreckt hat oder sonstige Erschöpfungszeichen zeigt, handeln Sie! Suchen Sie den Besitzer des Autos, verständigen Sie die Polizei und retten Sie als letzte Konsequenz den Hund aus dem Auto.

Auch dieses Jahr möchte TASSO e.V. auf die Gefahr eines im Sommer im Auto eingeschlossenen Hundes aufmerksam machen. Die 2009 gestartete Aktion "Hund im Backofen" geht deshalb auch 2011 weiter.

Bisher haben fast 16.000 Tierfreunde weit über eine Million Informationskarten zum Verteilen angefordert. Helfen auch Sie, Hunde vor dem Tod zu retten, indem Sie andere Menschen über die Aktion "Hund im Backofen" informieren.

Hier können Sie unser kostenloses Informationsmaterial bestellen: http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktione ... m-Backofen

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Beitragvon Lalu » 02.05.2011 16:53

TASSO-Newsletter vom 02.05.2011

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Aktion Tiergesundheit:

20 Euro Zuschuss für eine tierärztliche Untersuchung im Mai

Haustiere sind ihren Besitzern lieb und teuer. Laut Erhebungen des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe Deutschland geben die Deutschen für ihre Tiere über 3,7 Milliarden Euro pro Jahr aus. Tendenz steigend. Vor allem Premiumfutter wurde 2010 verstärkt nachgefragt. Wenn es um die Tiere geht, ist den Deutschen Qualität offensichtlich wichtig. Nur an einem wird gespart: an der Gesundheitsvorsorge. 8 Millionen Katzen und 5 Millionen Hunde leben in Deutschland. Bei weitem nicht alle sehen den Tierarzt zur Vorsorge.

Daher hat der Tiernahrungshersteller Hill's gemeinsam mit dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) die "Aktion Tiergesundheit" ins Leben gerufen. Im Aktionszeitraum Mai wird die Vorsorgeuntersuchung beim Tierarzt mit 15.000 Gutscheinen à 20 Euro bezuschusst. Der Gutschein kann unter http://www.aktiontiergesundheit.de runtergeladen und ausgedruckt werden. Nach der tierärztlichen Untersuchung einfach vom Tierarzt abstempeln lassen und an Hill's schicken.

"Tierschutz hat im weitesten Sinn auch etwas mit Tiergesundheit zu tun!", freut sich Philip McCreight von TASSO über diese Initiative. "Die Gesundheitsvorsorge unserer Haustiere ist leider ein oft vernachlässigtes Thema, obwohl sie wie bei uns Menschen wichtig ist."

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Beitragvon Lalu » 06.05.2011 11:44

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Vorsicht bei Reisen nach Dänemark:
Regeln für die Einreise mit dem Hund

Am 1. Juli 2010 wurde die Liste der verbotenen Hunde in Dänemark erweitert. Die neuen Regeln gelten auch für Touristen, die ihre Tiere nach Dänemark einführen. Haltung, Zucht und Einfuhr von folgenden 13 Hunderassen sind in Dänemark verboten, wenn sie nach dem 17. März 2010 angeschafft wurden:

1.) Pitbull Terrier
2.) Tosa Inu
3.) Amerikanischer Staffordshire Terrier
4.) Fila Brasileiro
5.) Dogo Argentino
6.) Amerikanische Bulldogge
7.) Boerboel
8.) Kangal
9.) Zentralasiatischer Ovtcharka
10.) Kaukasischer Ovtcharka
11.) Südrussischer Ovtcharka
12.) Tornjak
13.) Sarplaninac

Hintergrund des Verbots ist, dass die oben genannten Hunderassen als gefährlich eingestuft werden. Das Verbot gilt auch für Kreuzungen der betreffenden Hunderassen. Es obliegt dem Halter des Hundes, die Rasse oder den Typ zu dokumentieren, ebenso den Zeitpunkt der Anschaffung.

Es gilt folgende Übergangsregelung für Personen, die Hunde der betreffenden Rassen vor dem 17. März 2010 angeschafft haben: Die Hunde können weiterhin nach Dänemark mitgebracht werden, aber sie müssen auf Straßen, Wegen, Fußwegen und Plätzen an einer maximal 2 m langen Leine geführt werden. Der Hund muss auch einen sicher verschlossenen Maulkorb tragen. Diese Übergangsordnung gilt jedoch nicht für Pitbull Terrier und Tosa Inu, da diese bereits vor Inkrafttreten der neuen Regeln verboten waren.

Alle anderen Hunde sind in Dänemark erlaubt.

Weiterhin sind alle Hundebesitzer seit dem 1. Juli 2010 verpflichtet, für eine Kennzeichnung und Registrierung des Hundes zu sorgen, bevor dieser 8 Wochen alt ist.

Sollte ein Hund (egal welcher Rasse) eine Person angreifen, andere erhebliche Schäden verursachen oder, falls es andere Gründe zu vermuten gibt, dass der Hund für die Umgebung gefährlich ist, kann die Polizei Leinenpflicht, Maulkorb oder beides anordnen sowie über eine Einschläferung des Tieres entscheiden.

Für alle Hunde gelten in Dänemark folgende Bestimmungen: An den Stränden besteht vom 1. April bis 30. September die Pflicht, den Hund an der Leine zu führen. In Wäldern besteht ganzjährig die Pflicht, den Hund an der Leine zu führen. (Quelle: Dänisches Außenministerium)

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