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Kastrationspflicht

Alles was sich um Tierschutz dreht.

Beitragvon Lenja » 13.08.2010 21:59

meine Schwester wohnt in ner Kleinstadt umgeben von vielen Bauernhöfen und da sie dort in der Freiwilligen Feuerwehr ist kennt sie ne Menge Leute und leider auch die Bauern.
LG Lenja mit Lenja+Maiki+den 8 Meeries
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Beitragvon katzenspieleparadies » 13.08.2010 22:00

voll schlimm
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Beitragvon KundI » 14.08.2010 11:48

katzenspieleparadies hat geschrieben:ne hier schreiben die ein ganzes siück an oben die ganze rundung ist ab das sind schon so 2 -3 cm das finde ich schon viel, wenn die sowas nicht unter nakose machen würden, wäre es echt fies :?


Nein, sowas kenne ich absolut nicht und ich glaube das auch erst dann wenn ich das auf einem Foto mit einer verständlichen Begründung er Tierschützer sehe..
Eine Kerbe, das kenne ich..und das sowas gemacht wird, ist ja auch sinnvoll, denn sonst könnte ja eine zufällig nochmal eingefangene Katze, eventuell wieder narkotisiert und vielleicht sogar unnötig operiert werden..
aber "zermetzelt" wird die Katze durch die kleine Ohrkerbe nicht. 2-3 Zentimeter, aus dem Ohr rausschneiden wäre ja schon Tierquälerei!Die kleine Ohrkerbe wir während der Kastration gemacht ..leider hab ich kein Foto davon, aber es ist wie gesagt ein kleines Erkennungszeichen..für normal SEHENDE Zweibeiner...Und die ganz "Prozedur" wird NUR im Sinne der Katze gemacht, die vielleicht zum wiederholten Mal in der Katzenfalle steckt! Damit ihr nicht der Bauch nochmals geöffnet wird..
Stell mal ein Foto davon rein..das liest sich ja ganz schlimm! :shock:

PS. Sogar ein Stück vom Schwanzwirbel abschneiden ist ja grausam.. :shock: :shock: :shock: warum wird das denn so gemacht...das ist ja heftig.. :( ich dachte dass das Kupieren hier verboten wäre..oder zählt das nicht dazu, weil es sich dabei nur um ein kleines Stück handelt? Boah..das finde ich richtig fies..

LG. Ute
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Beitragvon katzenspieleparadies » 15.08.2010 11:05

meine meinung.

ich hab auch kein foto davon, aber in den pferdeställenhier ist es bei fast jeder katze zu sehen, muss mal sehen wann ich wieder da hin komme, dann mah ich ein foto oder bei google schauen, da gibt es dass bestimmt auf, als ich das sah, dachteich ie katze hatte eine unfall, dann noch eine katze un d noch eine :shock: ja dann war ich mir sicher war kein unfall hab nachgefragt und die meinten, dass würd bei der kasstration gemacht, das wird wohl immer so gemahct :pillepalle:
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Beitragvon Kefa » 15.08.2010 11:27

Oha, das klingt ja wirklich übel.
Also ich würde auch sagen, dass eine kleine Kerbe, die schnell verheilt, durchaus sinnvoll ist, damit man bereits kastrierte Tiere schnell und unkompliziert erkennen kann. Aber das müsste dann ja ein "Eingriff" sein, der ganz schnell verheilt und darf nicht das halbe Ohr kosten. :shock:
Bilder davon würden mich auch mal interessieren.
Viele Grüße von Kefa
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Beitragvon Bea » 15.08.2010 11:53

KundI hat geschrieben:
PS. Sogar ein Stück vom Schwanzwirbel abschneiden ist ja grausam.. :shock: :shock: :shock: warum wird das denn so gemacht...das ist ja heftig.. :( ich dachte dass das Kupieren hier verboten wäre..oder zählt das nicht dazu, weil es sich dabei nur um ein kleines Stück handelt? Boah..das finde ich richtig fies..

LG. Ute


:oops: :oops: ich hab jetzt erstmal nachlesen müssen, weil ich gedacht habe: Schwanz kupieren? Wer macht denn so eine Sauerei?
Sorry vielmals, ich hab mich ganz grob verstippselt. Ich meinte natürlich, in unserer Region werden kastrierte Streuner auch durch ein Kerbe in einer der beiden Ohrspitzen gekennzeichnet. Natürlich wird keiner Katze hier ein Stück vom Schwanz abgeknipst!!!! :oops:
Liebe Grüße

Bea

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Beitragvon KundI » 15.08.2010 19:02

Das ist ja heftig! :( :shock:
Und so wird das bei Euch auch gemacht? Sowas hab ich noch nicht gesehen..und versteh nicht warum soviel weg muss vom Ohr..

LG. Ute :)
KundI
 

Beitragvon Minusch » 15.08.2010 19:53

Also ich finde, dass das ja gar nicht Tierschutz konform geht, wenn man die Katzen dabei halb verstümmelt. :(

Zur Kastrationspflicht:
Finde ich nicht schlecht, wird sich wahrscheinlich nur schwer durchsetzen lassen und die meisten werden sich wahrscheinlich auch nicht dran halten.
Minusch
 

Beitragvon KundI » 16.08.2010 08:36

Minusch hat geschrieben:Also ich finde, dass das ja gar nicht Tierschutz konform geht, wenn man die Katzen dabei halb verstümmelt. :(

Zur Kastrationspflicht:
Finde ich nicht schlecht, wird sich wahrscheinlich nur schwer durchsetzen lassen und die meisten werden sich wahrscheinlich auch nicht dran halten.


Genauso denke ich auch. :daum:

LG. Ute :)
KundI
 

Beitragvon Katzenfrosch » 24.06.2011 13:26

http://www.finikas.de/images/kastration.jpg
Naja klein ist so ne Kerbe nicht, aber ich denke nicht dass es die Katze stört.
Bessere Wege gibt es trotzdem, zb ein eintattoowiertes Zeichen, oder bei registrieren Katzen einfach ein Vermerk bei Tasso(oÄ) dass das Kätzchen kastriert ist.
Aber dass Katzen kastriert werden müssen wenn sie raus dürfen find ich gut, wer das nicht will soll seine Katze doch einfach drinn lassen.
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Beitragvon Mrs. Sutherland » 02.01.2012 19:35

Lenja hat geschrieben:Leider weiß ich von vielen Bauernhöfen die die Kitten gleich nach der Geburt töten.
Fraglich warum sie nicht gleich kastriert werden.
Muß man echt der Mutter erst schwangerschaft und dann verlust der kitten antun. :bang:


Durch dieses Barbarische Verhalten der Menschen werden zahme Hauskatzen zu Wildkatzen. Sie werdenwieder trächtig, aber meiden den Kontakt zum Menschen, gebären ihre Jungen und diese übernehmen das scheue Verhalten der Mutter gegenüber Menschen. Klar, nach den Erfahrungen...

Eine Kastrationspflicht ist ne geniale Idee, aber die Umsetzung... es sei denn, man müsste eine Katzenmarke kaufen, genauso wie beim Hund, ohne Steuern zu zahlen... man ist aber registriert.
Doch selbst das wäre kein Schutz... ach es ist zum Haare raufen! :rtfm:
Es ist soweit, wenn es soweit ist
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Beitragvon Mongolei » 02.01.2012 21:45

Bauernhofkatzen sind meistens nicht zahm, aber sie sind auch keine Wildkatzen. (Sie sind halt scheu, aber es gibt wie immer im Leben, auch hier Ausnahmen.)
Sie werden einfach geduldet um nutzen aus ihrem natürlichen Verhalten der Jagd zu ziehen.
Gefüttert wie wir das kennen, werden sie meistens nicht..Hin und wieder gibt es Essenreste oder Milch, oder wie auf dem Hof den ich sehr gut kenne, garnix..

Es wird auf einem Bauernhof nicht überlegt, ob man einer Katze mit der Schwangerschaft etwas antut, sowas ist auf Bauernhöfen noch immer wie in alten Zeiten "Natur" und natürlich..genauso wie wenn Katzen aufgrund von Krankheit, oder Hunger, Kälte sterben. Natürliche Auswahl ,nannte das der Bauer von dessem Hof mein Kitten kommt und der mir nun erlaubt hat, mich dort um die Katzen zu kümmern.. Nur der Stärkste überlebt. So ist das nun mal.

Und wenn die Kitten gleich nach der Geburt, getötet werden, so ist das meiner Meinung nach, manchmal sogar noch humaner ( mal davon abgesehen, das verboten ist ein Wirbeltier ohne Grund zu töten) als sie krank und unterernährt vor sich hinleiden zu lassen, bis sie eben zu schwach werden..und sterben.

LG. Ute
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Beitragvon LSE » 10.02.2012 10:59

"Katzenelend": Tierschutzverein contra Bauern



Landkreis - Abgemagert und krank: Tierschützer halten die unkontrollierte Vermehrung von herumstreunenden Katzen für ein Problem. Die Bauern sind gegen Kastrationsaktionen:


An der Quelle: Die meisten Katzen haben auf Bauernhöfen ein schönes Leben. Foto av

In den von Tierschützern gewünschten Kastrationsaktionen - auch per Verordnung - sieht der Kreisobmann der Bauern, Josef Bodmaier, angesichts des Verantwortungsgefühls der Landwirte für die Hofkatzen jedoch einen "übertriebenen Tierschutzgedanken".
Abgemagert bis auf die Knochen

60 Katzen lebten auf einem Bauernhof im Landkreis - viele von ihnen nach Darstellung von Barbara Angermaier, Vorsitzende des Tierschutzvereins, in besorgniserregendem Zustand - "krank und abgemagert bis auf die Knochen". Stellt der Fall ein typisches Beispiel für das nach Meinung der Tierschützer vorherrschende "Katzenelend" auf dem Land dar oder eher eine extreme Ausnahme? Kreisbäuerin Rosalinde Riepertinger: "Ich habe noch keinen Fall dieser Art auf den vielen Höfen, die ich kenne, erlebt." Auch eine unkontrollierte Vermehrung der Tiere kann sie nicht feststellen. Grundsätzlich ist in ihren Augen das Land ein Katzenparadies: "Besser als bei uns kann es den Tieren nicht gehen." Auf ihrem Hof leben drei Katzen, die kastriert und sterilisiert wurden. "Solche Maßnahmen sind für uns Landwirte selbstverständlich, ebenso wie der Gang zum Tierarzt."
Natürlicher Drang zum Mäusefang

Auch BBV-Kreisobmann Josef Bodmaier stellt keine besorgniserregende Problematik fest. "Wir Landwirte sind uns unserer Verantwortung für alle Tiere auf den Höfen bewusst - auch für Katzen." Fünf bis zehn davon hätten auf einem durchschnittlichen Hof problemlos Platz und fänden dort in der Regel optimale Lebensbedingungen mit der Möglichkeit, dem natürlichen Drang zum Mäusefang nachzugehen. Davon profitiere jeder Bauernhof, auch deshalb liege seinen Kollegen die Gesundheit der vierbeinigen Schädlingsbekämpfer am Herzen.

"Natürlich gibt es wie überall auch schwarze Schafe", erklärt Bodmaier. Er weist auch darauf hin, dass es oft nicht einfach ist, scheue, zugelaufene Katzen einzufangen. Und einen Wurf Junge in gute Hände weiterzugeben, sei manchmal eine Herausforderung. Verwilderte Katzen würden in der Regel jedoch schnell zutraulich, wenn sie regelmäßig ihre Milch und ihr Futter bekämen. Sie verwandeln sich bei guter Pflege vom Streuner in sesshafte Tiere und gesunde Mäusefänger, so auch die Erfahrung der Tierschützer.
Eine neue Welle von Katzenkindern im April und Mai

Im April und Mai erwartet der Verein die nächste Welle neuer Katzenkinder. Viele herrenlose unter ihnen landeten als Fundtiere im Tierheim. Es habe derzeit die Rekordzahl von 130 Katzen zu betreuen. Waschkörbe voller Jungen werden dort nach Angaben von Barbara Angermaier manchmal abgegeben.

Der Tierschutzverein Rosenheim wirbt deshalb für die Kastration freilaufender Tiere. Das befürwortet auch der Bundesverband praktizierender Tierärzte. Nicht kastrierte Kater würden sich in Revierkämpfen häufig verletzen und Infektionskrankheiten davontragen, Kätzinnen, die bis zu dreimal im Jahr Junge bekommen könnten, befänden sich oft in einem den Körper auszehrenden Gebärstress, so Pressesprecherin Astrid Behr.

Kastrationen sind jedoch teuer, mit etwa 100 Euro ist zu rechnen. In Kiefersfelden arbeitet der Tierschutzverein deshalb mit der Gemeinde zusammen, die bedürftigen Bürgern Gutscheine für den Eingriff zur Verfügung stellt. Wenn soziale Not nachgewiesen wird, sei der Verein bereit, Hilfe zu leisten, verspricht Angermaier. Auf Unterstützungsmöglichkeiten weisen auch der Tierschutzverein München und die Interessengemeinschaft "Mensch und Tier" hin.

Der Tierschutzverein Rosenheim hofft auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Kommunen. Denn die Städte und Gemeinden hätten eine Aufbewahrungspflicht von vier Wochen für herrenlose Fundtiere. Diese würden in der Regel jedoch im Tierheim abgegeben und versorgt, wofür Kommunen wie Rosenheim die Fundtierkosten in Höhe von 300 bis 400 Euro (ohne Tierarztkosten) zahlen. So großzügig handhaben dies jedoch nicht alle Kommunen. In manchen Bundesländern gibt es laut Angermaier bereits Kastrationsverordnungen für herrenlose Tiere.

Der Tierärzteverband stellt allerdings fest, dass das Problem nicht allein ein ländliches, sondern auch ein städtisches darstellt. Demnach leben in Berlin 100 000 verwilderte Katzen. Der Tierschutzverein Rosenheim hat deshalb schon gehandelt: Auf dem Schrottplatz am Brückenberg ließen die Aktiven einen Großteil der dort herumstreunenden Katzen einfangen und kastrieren.

duc/Oberbayerisches Volksblatt
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Beitragvon Lalu » 25.02.2012 22:41

Tolle Aktion und ich hoffe es finden sich viele Nachahmer :D

:arrow: http://www.emderzeitung.de/?id=20&nid=237418
:arrow: http://www.oz-online.de/?id=542&did=52904

Kurzfassung:
Die Stadt Emden investiert 5000 Euro in die Kastrierung, Registrierung von Katzen. Jeder Emder kann ein Tier im Rahmen dieser Aktion kastrieren + chippen lassen und bekommt einen Zuschuss von der Stadt gezahlt. 150 Besitzer von freilaufenden Katzen haben bislang den Zuschuss der Stadt in Anspruch genommen und ihre Tiere kastrieren, chippen und registrieren lassen.
Man kann nicht alleine die Welt retten - aber jeder kann einen kleinen Beitrag dazu leisten!

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