Unser Landtierarzt ist eher auf Pferde und Kühe spezialisiert, zumindest scheint er nicht auf Kleintiere zu 'stehen' - als mein Meeri mal schlapp war, bin ich hin und er meinte, es läge an der Hitze - einen Monat später war das Meeri tot - Zufall?
Als unsere Lilly-Katze Krebs hatte, wollte er sie nach einem Monat einschläfern, weil ER der Meinung war, dass sie kein katzengerechtes Leben führen kann.
Er, der unsere Katze nicht wirklich kannte, wollte diese Entscheidung durchboxen, hat meinen Eltern ein mieses Gewissen gemacht und hat doof geguckt, als sie sich weigerten und Lilly wieder mitgenommen haben.
Die süße Maus hat noch 3 Monate gelebt, ging raus, nahm am Leben teil und hat ihren Menschen deutlich gemacht, dass sie noch nicht gehen wollte. Inzwischen kam eine mobile Tierärztin vorbei, kümmerte sich um die Wunde auf dem Rücken, ließ Schmerzmittel hier und ließ sie einschlafen, als Lilly uns signalisierte, dass es an der Zeit war.
Anstatt drei Monate zuvor auf einem kalten Tisch bei dem kalten Mann zu sterben, ging sie, während der Fernseher lief, ihre Familie um sie herum saß und alles so schien, als würde sie nur kurz ihre Augen ausruhen.
Dass wir, als Menschen und sie, als Katze diesen Weg gegangen sind, konnte der TA nicht verstehen, klang sogar etwas beleidigt, als er mitbekommen hat, dass Lilly eingeschläfert wurde und er nicht die Spritze geben 'durft' - kam mir auf jeden Fall so vor =,=
Also ich habe hier einen Spritzenliebhaber als TA - zum Glück ist die mobile TÄ aus dem Mutterschaftsurlaub zurück und kann sich wieder um die restlichen Fellnasen kümmern, denn zum TA im Dorf wollen wir nicht wirklich

(der nächste TA liegt weiter weg - in meiner Studienstadt kann ich Benji in 10 Minuten dahin schleppen, habs also besser!)