Hallo,
ich suche für meine 9 1/2-jährige Katze, die seit kurzem alleine ist, einen neuen Gefährten (unser Kater ist leider gestorben). Die Katze (Hauskatze) ist aus dem Tierheim. Leider habe ich aber schon zweimal schlechte Erfahrungen mit Katern aus dem Tierheim gemacht. Der eine - der verstorben ist - hat gerne markiert, was wirklich sehr unangenehm war. Danach haben wir wieder einen Kater aus dem Tierheim geholt, der nach zwei Tagen in die Betten gepinkelt hat. Weil ich mir dieses Markierverhalten nicht noch einmal antun möchte, werde ich diesen Kater leider wieder zurückbringen. Da die Katze aber noch nie alleine war, möchte ich gerne einen Gefährten für sie finden - reine Wohnungshaltung. Die Katze ist sehr ruhig und ausgeglichen und hat auch den jüngeren Kater der nun in die Betten gepinkelt hat, nach zwei Tagen akzeptiert. Sie ist also wirklich unproblematisch. Nun frage ich mich, ob ich statt einer Tierheimkatze nicht lieber nach einem Rassekater - dachte an einen Kartäuser - suchen sollte. Ich finde, dass dies eine sehr schöne Rasse ist und ich habe gelesen, dass Kartäuser auch ruhig, familienfreundlich und ausgeglichen sind. Ich würde mich dann schon nach einem Jungtier umsehen - Papiere zur Zucht bräuchte ich auch nicht. Es sollte eben nur ein umgängliches Tier sein. Ich habe gelesen, dass das Risiko, dass Hauskatzen den Drang bekommen, nach Draußen zu wollen, größer ist, als bei einem solchen Rassetier. Ist man bei einer Rassekatze eher vor Überraschungen sicher? Kann mir jemand hierzu raten? Ich möchte gut informiert sein, da ich, wenn wir uns wieder für ein Tier entscheiden, dieses natürlich auch behalten möchten. Ich kann wirklich viel akzeptieren, doch diese Markiererei - die Tiere waren natürlich kastriert - möchte ich einfach nicht mehr haben.
Vielen Dank für Eure Antworten
Sandra









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