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Zusammenführung von Katzen

Wenn eine zweite oder dritte Katze einzieht. Alles was mit neuen Spielkameraden zu tun hat, kommt hierrein.

Beitragvon Lalu » 26.05.2011 17:23

Zusammenführung von Katzen

Vorab als Info:

Katzen sind keine Einzeltiere (Ausnahmen bestätigen die Regel), aber sie sind nun mal eigen und haben ein ausgeprägtes Revierverhalten. Der Mensch kann niemals einen Artgenossen ersetzen und wer erst mal gesehen hat wie Katzen untereinander schmusen, spielen und toben, weiß das. Bei reinen Wohnungskatzen und wenn man noch voll berufstätig ist, sollte eine Zweitkatze eine Selbstverständlichkeit sein.

Bei Freigängern sieht die Sache ein wenig anders aus, da sucht sich die Katze ihre Kumpels in der Umgebung und es kommt so schnell keine Langeweile auf. D. h. allerdings nicht, das Katzen die Freigänger sind, keinen Katzenkumpel brauchen könnten.

Ausnahmen bei denen von einer Zweitkatze abgeraten wird sind: ältere Katzen die ein sehr ausgeprägtes Revierverhalten haben, werden keine weitere Katze in ihrem Revier dulden. Es gibt auch Katzen die mit anderen Katzen sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben oder sich viel zu sehr dominieren lassen, die sind (wahrscheinlich) als Einzelkatze glücklicher.

Welche Katzen passen zusammen?

Welche Katze als Zweitkatze in Frage kommt, richtet sich nach dem Charakter und dem Alter der Erstkatze. Das Geschlecht spielt auch eine Rolle, aber beim Geschlecht gibt es ganz unterschiedliche Ansichten, ob nur Kater zu Kater sollte etc. Aus Erfahrung kann man sagen, alle können miteinander zu recht kommen. Allerdings während Kater eher raufen und balgen, spielen Katzen eher fangen und jagen. Kater spielen rauher und da könnte eine Katze schon schnell mal untergehen. Da man als Dosi am Besten den Charakter seiner Katze kennt, kann man gezielt nach diesen Charakterzügen im Tierheim etc. fragen.

Wenn die Erstkatze bereits älter ist und sehr ruhig ist, sollte man sich nicht unbedingt ein junges Kätzchen ins Haus holen. Im Einzelfall kann es gut gehen, aber meistens eher nicht. Zu einer älteren Katze kann man ein in etwa gleichaltriges Tier holen, was auch vom Charakter her der Erstkatze ähnelt. Wenn man gerne junge Katzen haben möchte, wäre es angebracht gleich 2 jüngere Katzen zu einer älteren Katze zu holen. So haben die jüngeren einen Spiel- und Raufpartner und die ältere Katze kann mitmischen, muss aber nicht.

Bei einem 3jährigen Kater der gerne rauft, spielt und sehr dominant ist, sollte man keine schüchterne und spielfaule oder eine auch sehr dominante Katze holen. Da eine sehr aktive Katze einer eher gemütlichen Katze schnell zu aufdringlich wird und zwei sehr dominante Tiere werden lange Kämpfe ausfechten, wer der Boss ist.

Die Vorbereitung

Bevor der Neuzugang Einzug hält, sollte man sich eine komplette doppelte Grundausstattung zulegen, d.h. für den Neuzugang eine eigene Toilette, Wassernapf, Futternapf. Neues Spielzeug, einen neuen Kratzbaum wären ideal. Da können beide gleichermaßen die neuen Sachen erkunden. Einen Feliwaystecker kann man vorsichtshalber (den bekommt man beim TA oder in einem Zoofachhandel) schon mal ein paar Wochen vor Einzug in die Steckdose stecken. Feliway ist ein Präparat das Pheromone enthält. Das sind spezifische Sexualduftstoffe, die bei Katzen Wohlbefinden erzeugen Auch eine Info vom Vorbesitzer ist wichtig, bezüglich Streu und Futter, Änderungen kann man dann nach dem Einleben angehen. Hat man sich z.B. bei einem Züchter ein Tier ausgesucht, kann man schon mal die Düfte der Tiere untereinander austauschen, also eine Decke mit zum Züchter nehmen und eine von ihm mit nach Hause. Dann ist der Geruch des anderen Tieres nicht so neu.

Die Zusammenführung

Von Vorteil ist es, einige Tage (wenn man berufstätig ist) frei zunehmen, damit man die Katzen beobachten und notfalls eingreifen kann.

Die Holzhammermethode
Der Neuzugang ist angekommen, was nun? Eine Variante wäre, wenn eine „fremde“ Person den Neuzugang mit ins Haus/Wohnung bringt, damit die „alte“ Katze nicht Dosi mit dem Neueinzug in Verbindung bringt. Die andere Variante wäre, einfach so tun als ob es das normalste der Welt ist und den Kennel mitten in den Raum stellen und öffnen. Vorsorglich sollte man alles gesichert haben wie Türen, Fenster, Deko etc. Je weniger Aufhebens gemacht wird, desto weniger Aufregung herrscht.

In einigen Fällen verstehen sich die Katzen auf Anhieb. Normal ist es wenn sie sich anfauchen, verfolgen, anknurren, Tatzenhiebe geben und oder auch erst einmal unter die Couch flüchten. Dieses Verhalten ist im Normalfall in ca. 2 Wochen vorbei, wobei das Fauchen und Knurren schon innerhalb einiger Tage weniger wird. In manchen Fällen kann es zu Kämpfen kommen, die für uns Menschen fürchterlich gefährlich aussehen, dass sind sie aber meistens nicht. Solange es zu keinen ernsthaften Verletzungen kommt und keine der Katzen richtige Angst vor der anderen hat, sollte man das die Katzen untereinander regeln lassen. Sie müssen ihre Rangordnung festlegen und sich austesten, eine Trennung wäre jetzt nicht gut. Denn so gewöhnen sie sich nie aneinander. In einigen Fällen kann die Zusammenführung Wochen und sogar Monate dauern, auch hier heißt es Geduld haben.

Die langsame Methode
Neue Katze bekommt erst mal ein eigenes Reich, ein Zimmer mit kompletter Ausstattung. Die Türe sollte man, nach ein paar Tagen, gegen eine Gittertür tauschen, damit sie die Katzen schon sehen und Gerüche austauschen können. Wie lange diese Methode andauert, entscheiden die Katzen selbst. Die Reviere tauschen ist wichtig, abgesehen von den Gerüchen etc. kann der Neuzugang in aller Ruhe das neue Domenziel erkunden.

Wichtig: Die alte Katze hat das Hausrecht und das sollte in der Eingewöhnungsphase streng eingehalten werden, d.h. sie wird als erstes begrüßt, bekommt als erstes Futter, wird als erstes bespielt und beschmust. Es sollten genügend Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sein.

Wenn der Neuzugang sich erst mal eingelebt hat, wenn bis dahin noch keine Annäherung stattgefunden hat, kann man mit gemeinsamem Spiel die Katzen einander näher bringen. Fummelbretter, Spielangeln wären ein Beispiel. Auch sind Baldriankissen/Katzenminze immer eine gute Wahl zum Eis brechen oder die Katzen mit wohlschmeckenden Dingen wie etwas Butter oder Thunfischsaft einreiben, ist ein Versuch wert, denn das gegenseitige Lecken signalisiert Freundschaft. Es kann auch passieren, dass die alte Katze beleidigt ist mit Dosi und sogar auch diesen anfaucht, aber das legt sich mit der Zeit auch wieder. Wichtig ist auch, dass die Tiere kastriert sind! Die unkastrierten Tiere werden ein so starkes Dominanzverhalten an den Tag legen, dass es da zu Aggressionen und Auseinandersetzungen kommen wird. Hilft das alles nicht ist es zu raten einen Tierpsychologen oder ähnliches einzuschalten.

Man darf keine Wunder erwarten und man muss den Katzen alle Zeit der Welt geben.


IMG_1557.JPG
So kann es aussehen mit 3 unterschiedlichen Tieren


26.05.2011 geschrieben von Lalu / Foto © Lalu
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Beitragvon Bettyjockebina » 27.05.2011 08:48

:daum: Toller Beitrag, Nadine! Ich glaube, wenn man diese Dinge beachtet, dann kann man sich selbst und den Fellnasen VIEL unnötigen Stress vermeiden!
Als ich Mini hier aufgenommen habe, war Bina auch total entnervt von ihrem Verhalten, weil - ich hatte kein Geld für einen neuen Kratzbaum, aber Mini wollte natürlich auch auf diesem tollen Ding rum spöken. Bina hatte dann leider das Nachsehen und konnte für viele Wochen den Kratzbaum nur noch aus der Ferne betrachten und ihre geliebte Liegemulde auch...
Diesen Stress hätte ich ihr gerne erspart.
Auch die Idee mit der Gittertür, die ein langsames aneinander Gewöhnen ermöglicht wäre toll gewesen...
Toller Beitrag! :daum:
Liebe Grüsse!
Betty
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Beitragvon Tom49 » 13.06.2011 14:32

Hallo,
ich habe für meinen 3-Jährigen Kater "Pepe" eine Katze aus dem Tierheim geholt, nachdem "Micia" verstorben war.
Pepe und Micia (beide Freigänger) sind zusammen aufgewachsen, haben zusammen gespielt, geschmust und sich gerauft. Seit Micia nun nicht mehr bei uns ist, hat Pepe nur noch wenig gefressen und ist lustlos herumgelaufen.
Pepe ist vom Charakter eher ängstlich und zurückhaltend, deshalb wollte ich für ihn ein kleines liebes Katzenmädel.
Bei der Zusammenführung von Pepe und "Minou" (aus dem Tierheim ca.1 Jahr alt) hat sich Pepe fauchend und knurrend unterm Tisch versteckt. Minou ist immer wieder auf ihn zugegangen. Um die Situation zu entspannen habe ich Minou mit spielen abgelenkt. Nach einer halben Stunde ist auch Pepe mutiger geworden und wollte mitspielen. Da geschah das, womit ich nicht gerechnet hatte. Die kleine dünne, fast zerbrechliche Minou jagte den großen Pepe durch die ganze Wohnung.
Pepe floh in panischer Angst, knallte gegen die Fensterscheiben, sprang über Sofa, Tisch und Stühle und schmiss alles um was im Weg stand.
Da habe ich eingegriffen und die beiden getrennt. Ich weiss nicht mehr weiter. Soll ich noch einen Versuch machen oder soll ich Minou wieder ins Tierheim bringen. Ich habe Angst um meinen Kater, dass er nicht mehr wieder kommt solange Minou bei uns ist. Es tut mir auch leid die kleine Minou wieder wegzugeben.

Hat vielleicht jemand eine Idee oder einen Tipp.

Viele Grüsse,
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Beitragvon Teufelschen » 13.06.2011 14:47

hallo,
und zunächst erst mal, es ist ganz normal was da abläuft
sie brauchen zeit
wie hast du sie aneinander gewöhnt?
einfach vor die nase gesetzt und gut ist? sie müssen ganz ganz langsam nach und nach den duft des anderen wahrnehemn
wenn dein süßer schüchtern ist umso vorsichtiger


.............und deine fehler sollte nicht die kleine mit dem erneuten th bezahlen

versuche sie nach und nach zusammen zu lassen, erst mal alles erkunden
katzen nähern sich von alleine automatisch
und zusammenführungen können weit mehr als ein halbes jahr dauern
bei mir wars ein jahr
sie müssen erst mal den anderen kennenlernen, schnuppern, sehen das nichts passiert
und du musst sicherheit ausstrahlen
unterstütze sie, zeige beiden, dass sie willkommen sind
und wenn der kleine eh noch den tod verarbeiten muss, umso sensibler MUSST du sein
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Beitragvon Tom49 » 13.06.2011 15:48

Hallo Teufelschen,

danke für Deine Antwort.
Anfangs hatte ich beide getrennt. Da Pepe Freigänger ist und von draußen reinkam haben sie sich nur durch die geschlossene Tür wahrgenommen. Schon dabei hat Pepe gefaucht. Danach habe ich beide mit Tüchern abgerieben und diese dem jeweils anderen zum Schnuppern gegeben. Dann am nächsten Tag habe ich beide zusammengelassen und das endete wie beschrieben.
Du hast recht, ich werde einen neuen Versuch machen. Vielleicht kaufe ich ein Katzengeschirr mit Leine und halte die kleine Minou damit fest, dass sie nicht auf Pepe lossgehen kann.

Viele Grüsse,
Tom49
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Beitragvon Lalu » 13.06.2011 17:49

Erst mal Hallo,

Tom49 hast du meinen ersten Beitrag hier mal gelesen? Da stehen schon sehr viele Informationen.

Deine Zusammenführung war viel zu schnell, gerade bei einem hochsensiblen Tier (wie Pepe wohl ist) muß man mehr Zeit in Kauf nehmen. Die Kleine hat nichts falsch gemacht, sie ist altersentsprechend sehr verspielt. Sie geht nicht auf Pepe los, das ist ganz normales Verhalten von ihr. Eine 1jährige Katze ist nun mal noch sehr verspielt und muß auch erst mal ihre Grenzen testen.

Du solltest jetzt mit Pepe arbeiten um ihn mehr Selbstvertrauen zu verschaffen. Das kann mit einem Clickertraining passieren oder mit Bachblüten / Zyklene. Bachblüten sollte man sich von einem Fachmann (Tierheilpraktiker) mischen lassen, es gibt auch Fertigmischungen u.a. beim Fressnapf (ob die jetzt so helfen, kann ich nicht sagen). Zyklene bekommt man u.a. beim Tierarzt.

Wie verhält sich Pepe ansonsten? Hat er richtig Angst vor der Kleinen oder nur bei bestimmten Aktionen? Sorry die Idee mit dem Katzengeschirr ist nicht wirklich förderlich.

Lg
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Beitragvon Teufelschen » 13.06.2011 18:38

das geschirr bekommt auch von mir 0 punkte

versuche sie mit intensivem kontakt deinerseits in form von training und spielen die fronten zu erweichen
es wird schon
bei mir ist ein jahr vorüber und unsere soey ist ne echt sensitive sensible katze, da braucht alles etwas länger und dann darf manspielen nicht mit neugier verwechseln
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Beitragvon CoonieLaurie » 05.11.2011 12:35

Hey, :wink
wir haben uns zu unserem 2 1/2-jährigen Diego einen 6 Monate alten Kater
namens Merlin geholt, weil wir bei der Züchterin sein Verhalten beobachtet haben und
zu dem Schluss kamen, dass es prima zu dem Verhalten von Diego passt. :D
Beide sind kastrierte Maine Coon Kater.
Schon am 3. Tag haben die beiden
zusammen getobt, nebeneinander gefressen und geschlafen.
Sie haben jetzt schon einen ähnlichen "Tagesrythmus" und wenn der kleine Merlin
mal spielen will und Diego nicht, legt dieser sich auf den Sessel und
mit Merlin spielen wir dann. :mrgreen:
In unserem Fall wusste ich, dass Diego ein richtiges Energiebündel ist und
die erwachsenen Katzen bei der Züchterin waren eher ruhig und
zum teil auch entweder sehr dominant oder zurückhaltend.
Daher wäre das wohl eher ins Auge gegangen.
Und als ich Merlin beobachtet und später mit ihm gespielt habe, hat
er mich ziemlich an Diego erinnert. :D
Merlin braucht auch hin und wieder seine Ruhepausen und genießt es auf
der Fensterbank zu liegen. Meistens mit Diego zusammen.
Bin echt froh, dass es bis jetzt so super läuft.
Liebe Grüße von

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...und mir ;D
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Beitragvon Dark Wolf » 22.10.2013 19:20

Hallo,

ein sehr guter Text, hilft mir bedingt auch sehr gut (den Stecker besorge ich mir auf jedenfall!).
Nun habe ich aber doch zu uns eine Frage.
Und zwar... ich werde ja nun Luzie bald irgendwann mit zu mir nehmen können, Termin steht leider noch nicht feste, aber werde dann auch definitiv eine Zweitkatz dazu hohlen.

Nun kommt es... soll ich diese zweite Katze lieber erst dann zu mir hohlen, wenn Luzie angekommen ist und sich hier schon wohl fühlt?
Oder soll ich beide fremden Katzen zusammen an einem Tag zu mir hohlen, fremdes Revier, fremde Katze?
Oder gibt genau das Streitigkeit hinterher?

Hab schon ein paar Meinungen in meinem Vorstellungsthread, wollte es aber gerne noch hier unter einem Seperatem Thema besprechen.

Noch eine Anmerkung: Luzie ist Eineinhalb. Wollte gerne eine Zweitkatze die genauso alt ist. Katze oder Kater? Spielt das bei schüchternen Katzen eine Rolle? Was denn eher?

Man hört so viel verschiedenes... *seuftz*
Ich glaube ich denk viel zu viel nach... XD

LG
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Beitragvon Lalu » 22.10.2013 19:56

Schau nach einer Katze/Kater die ungefähr den selben Charakter hat, sehr sehr sozial ist und ungefähr selbes Alter. Da würde ich mich im TH oder bei Pflegestelle gut beraten lassen. Die neue Katze sollte natürlich schon kastriert + geimpft + gechipt und/oder tätowiert sein und (im besten Fall) auf FIV und FeLV negativ getestet. Zu einer schüchternen Katze sollte z.B. kein dominanter Kater oder Katze.

Zusammen ankommen hat den Vorteil, das kein Tier schon "sein" Revier hat und beide gleich da stehen. Natürlich kann man auch ein neues Tier ein wenig später dazu holen, da würde ich dann aber die "langsame" Methode empfehlen. Ich hab jetzt noch mal nachgelesen, für mich hört sich Luzie nach sehr ängstlich an. Vielleicht wäre es da dann doch besser sie zu erst zu holen damit sie erst mal zu Ruhe kommt und dann ca. 1-2 Wochen später dann die/der "Neue".
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Beitragvon Dark Wolf » 24.10.2013 07:52

Hallo Lalu,
vielen Dank für deine Antwort.
Werde am Wochenende mal ins TH fahren und mich da ein wenig beraten lassen. Das Th kenn ich schon, sind da Mitglied und haben unsere Hündin da her. Zudem macht meine Mutter für die Vorkontrollen.

Das mit dem auf FIV und FeLV negativ getestet werde ich auf jedenfall im Hinterkopf halten, danke dafür.

Ja, die entscheidung ist gefallen auf die langsame Methode.
Ich werde Luzie zuerst zu mir hohlen und wenn sie die Wohnung kennt und sich entspannen kann dann den/die neue dazuhohlen. Dann aber gaaaaanz langsam dran gewöhnen.

Ich hab nur angst, das sie das Mobbingopfer wieder ist (mal nach Mobbing im Forum sucht). Aber ich hoffe dann, dass sie meine Wohnung als ihr Revier sieht und nicht immer Opfer bleibt. Mal schauen wie sich das alles gibt... Wichtig ist ja gleichaltrig und vom Charakter etwas ähnliches ne? *texte noch mal alle durchliest*

LG
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Beitragvon Therylune » 24.10.2013 08:41

Also ich denke, wenn deine Luzie wirklich so ein zartes Blümlein ist, dann wäre es evtl auch nicht schlecht, wenn Du eine etwas ältere Katze zu ihr setzt? Ich meine irgdwas altes und ruhiges. Eher nix mit Spieltrieb...
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