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Chronischer Darmvirus - Tipps?

Innere Katzenerkrankungen zu Themen wie z.B. Durchfall, Krebs, Blasenentzündungen

Beitragvon puck » 13.08.2011 11:15

Hallo Ihr Lieben!
Mal wieder macht unsere Kleine uns ein wenig Sorgen: Luna war ja schon immer ein kleiner, schmächtiger Kerl - obwohl sie mittlerweile Riesenportionen verschlingt. Da wir uns ein wenig Sorgen machten, dass sie so gar nix zulegte und wirklich extrem schmal blieb, gingen wir zum Tierarzt. Der tippte erstmal auf Parasiten-Befall und gab ihr eine Spritze. Nachdem sie aber auch 2 Wochen später trotz Aufbaupaste etc. kein Gramm zugelegt hatte, machte er ein großes Blutbild - Ergebnis: Organisch völlig gesund, keine Schilddrüsenfehlfunktion - aber ein chronischer Darmvirus (Coruna-Virus oder so ähnlich? Wir kriegen den Bericht erst Montag, daher wissen wir den genauen Namen nicht, aber vielleicht sagt jemanden ein ähnlicher Name was?) Der Virus ist wohl nicht ausgebrochen, sorgt aber dafür, dass sie Nahrung nicht angemessen verwerten kann und daher wohl immer ein kleiner zierlicher Kerl bleiben wird.
Der Tierarzt meinte, dass der Status Quo erstmal nicht gefährlich sei, er kenne viele Katzen, die mit diesem Virus steinalt geworden seien. Leider könne man aber auch nix dagegen machen - nur wenn das Virus tatsächlich ausbräche, könne man mit Medikamenten zumindest soweit gegensteuern, dass keine Organe bedrohlich geschädigt würden.
Ansonsten müssen wir bzw. unsere kleine Maus nun wohl mit diesem Darmvirus leben. Nicht toll, aber ist nun wohl so. Vielleicht hat jemand von euch Erfahrungen in diesem Bereich und Futtertipps oder ähnliches, womit wir unserem Zwerg was Gutes un können, was vielleicht besser verwertet werden kann o. ä.
Vielen lieben Dank schonmal!!!
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Beitragvon Catlovr » 13.08.2011 11:30

Das ist das Feline Coronavirus, der ereilt viele Katzen. Manche zeigen Symptome manche gar keine.
Alles erstmal gar nicht schlimm und geht vorbei!

Lies mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Felines_Coronavirus

Gib ihr Diätfutter, Hühnchen abgekocht, Hüttenkäse wenn sie mag. Es gibt auch beim Tierarzt Diätfutter was in solchen Fällen gut hilft. Dies aber bitte nur kurze Zeit geben, da es zwar bei Magen/Darmerkrankungen sehr wirksam ist, aber nicht das gelbe vom Ei.

Viel Flüssigkeit!
Das Coronavirus ist harmlos auch wenn es "ausbricht" . Gefährlich wird es, wenn es mutiert, davon ist aber erstmal nicht auszugehen.
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Beitragvon puck » 13.08.2011 13:00

Vielen Dank - jetzt können wir es zumindest schonmal namentlich einordnen! Nur eins irritiert mich: Die schreiben von Durchfall und Erbrechen - das hat sie alles gar nicht! Sie ist fit und quitschvergnügt, sie frisst und verträgt das Fressen auch, hat ganz normalen Stuhlgang - sie nimmt eben nur nicht zu und ist ein bleibt ein Leichtgewicht an der Grenze zum Untergewicht. Deshalb hat der Tierarzt ja das Blutbild gemacht und dabei diesen Erreger entdeckt - er meinte aber, dass er NICHT ausgebrochen sei, aber auch NICHT verschwinden werde. Derzeit sorge er eben nur dafür, dass sie das Futter nur zum Teil verwerten kann - d.h. große Mengen frisst, um zumindest ihr Gewicht zu halten. Zunehmen werde sie nicht.
Du meintest Diätfutter etc. - meinst du das generell? Wir haben es ja nun hier wohl nach dem momentanen Stand der Dinge bei ihr mit einer chronischen Sache zu tun - ist da Diät nicht das genau falsche: Sie hat ja eh schon nix auf den Rippen?
Liebe Grüße
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Beitragvon puck » 13.08.2011 13:09

Ach ja: Ich lese hier, dass diese Mistviecher von Viren ansteckend sind - was machen wir denn nun mit unserem Großen? Müssen wir davon ausgehen, dass er es auch schon hat? Die beiden hängen ja ständig zusammen, balgen usw. - und es gab auch bei den Balgereien unabsichtlich hier und da kleine Kratzwunden...
So ein Sch... echt!
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Beitragvon puck » 13.08.2011 13:47

Nochmal ich ... sorry, bin grad etwas durch den Wind und verunsichert: Ich habe jetzt alle Beiträge hier zu Corona-Viren gelesen: Soweit so gut, solange es nicht mutiert, scheint es ja tatsächlich erstmal nicht so besorgniserregend zu sein. Zumal der Tirarzt nach Auswertung des Blutbilds auch meint, dass der Virus an sich nicht ausgebrochen ist und auch nicht mutiert ist.
Allerdings habe ich nirgends etwas gelesen, dass es dazu führt, dass Katzen ihr Futter nicht voll verwerten können. Offensichtlich haben ihn ja sehr viele Katzen - die müssten ja dann alle Untergewicht haben! Genau das ist aber die Diagnose vom TA -und wir schätzen unserern TA normalerweise als sehr, sehr fähig und fit! Er hat auch selbst mehrere Katzen und Hunde und wir schwören normalerweise auf ihn, weil er wirklich super genau und gründlich ist.
Daher irritiert mich das alles jetzt ein wenig.
Unsere Kleine ist ja ansonsten wirklich fit wie ein Turnschuh, tobt ständig durch die Gegend, spielt, ist super neugierig, verschmust etc. - nur eben sehr, sehr zierlich. Sie ist sehr klein (obwohl mittlerweile wohl ausgewachsen: 1 Jahr und 3 Monate) und wiegt 3 Kilo - das klingt nicht sooo wenig, aber man sieht wirklich trotz ihrer Mini-Größe die Hüftknochen und man kann die Rippen deutlich spüren. Und das schon, seit sie zu uns kam mit 3 Monaten. Damals dachten aber alle - inlusive Tierarzt - noch, dass sie halt einfach 'ne Zierliche ist und bleibt und sich das ganze dann mit der Zeit noch ein wenig verwächst - sprich: Dass sie ein paar Pölsterchen zulegt, wenn sie ausgewachsen ist. Aber dem ist eben nicht so - sie ist und bleibt schmal und sieht oft wirklich aus wie ein bedauernswerter Streuner, der seit Tagen kein Futter bekommt (nur das superglänzende Fell und die klaren Augen passen dann nicht zum Streuner-Image) Deshalb dann eben vor drei Wochen der erste Gang zum Tierarzt.
Abhorchen, abtasten etc. brachte keinen Befund, Sie bekam eine Spritze gegen alle Arten von Parasiten, organisch ist auch nix, alle anderen Werte sind perfekt, Schilddrüse ist okay - nur eben sie ist positiv auf diesen Virus. Aber kann das dann wirklich die Ursache für ihre extreme Zierlichkeit sein? Nach der Diagnose vom TA war ich davon überzeugt, aber jetzt nach dem Lesen aller Artikel hier, hab ich meine Zweifel... Sie frisst drei Schüsselchen Nassfutter am Tag und meist noch eine kleine Handvoll hochwertiges Trockenfutter, trinkt normal, alles...
Ich kenn mich gar nicht mehr aus! Wer kann uns da Rat geben?
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Beitragvon Catlovr » 13.08.2011 13:49

Das was dein Tierarzt sagt, passt nicht wirklich zum Coronavirus, aber nach dem was du schriebst, kann es auch wieder nur der sein.

Wie gesagt, die größere Katze hat sich wahrscheinlich schon längst infiziert und an die Kleine weitergegeben. Im Blutbild wird der Titer bestimmt und daran sieht man, ob der Virus gerade aktiv ist. An ganz vielen Katzen geht das spurlos vorbei und wird überhaupt nicht bemerkt. Träger sind sie ein Lebenlang. Ich verstehe aber die Aussage nicht, dass deine Katze daher die Nährstoffe nicht verwerten kann und ein Lebenlang klein bleibt. Das stimnmt definitiv nicht, dann hätten wir aber viele winzige Katzen auf der Welt.

Wir haben bei meinem kleinen Kater mal ein Blutbild machen lassen, wegen einer anderen Sache. Da wurde festgestellt, dass sein Corona-Titer sehr hoch ist. Mein Tierarzt hat nur nebenbei gefragt, ob er Durchfall hätte oder brechen würde, als ich verneinte meinte er, dass er sich wohl gerade bei den anderen mit dem Virus angesteckt hätte, wir sollten das später nochmal kontrollieren. Es ist dann später alles wieder gut gewesen. Ich glaube nicht, dass es in Deutschland Zuchtkatzen gibt, die nicht den Corona-Virus in sich tragen. Bzw. Coronafreie Tiere in Mehrkatzenhaltungen. Das ist aber -wie gesagt - überhaupt kein Drama.

In dieser Zeit solltest du deine Katze so wenig Stress wie möglich aussetzen und mit Antioxidantiengabe unterstützen. Der Aufbau des Immunssystems spielt eine ausschlaggebende Rolle.

Immer positiv denken! Die Wahrscheinlichkeit, dass FIP ausbricht, also der Virus mutiert, ist bei deiner Katze ebenso groß wie bei jeder, wo es gar nicht bemerkt wird. :wink:
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Beitragvon Catlovr » 13.08.2011 13:52

Ist mal der Kot richtig untersucht worden?
Es kann viele Ursachen geben, warum sie klein ist und bleibt. Meine Zerina ist auch ein Mickerchen und wird es immer bleiben. Da können die Gene eine Ursache spielen, oder Inzucht (wisst ihr wo sie herkommt?).
Es können z.B. Giadien sein, gerade wenn sie jung ist.

Ein große Kotuntersuchung, einschlich Giardien wäre sinnvoll, wenn es noch nicht gemacht wurde.

Ich selbst habe noch nie von einem Virus gehört, der lebenslang die Nahrung nicht richtig verwerten lässt, ansonsten aber die Katze steinalt werden lässt. :kratz:
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Beitragvon Catlovr » 13.08.2011 14:14

Sei mir nicht böse, wenn ich jetzt etwas gegen deinen Tierarzt sage, aber das fiel mir beim nochmaligen Drüberlesen auf:

Es spricht nicht für die Gründlichkeit deines Tierartztes, dass er a.) vermutet die Katze wäre halt so mickrig, wenn ihr euch Sorgen macht und nichts weiter untersucht - und b.)später dann auf Gutdünken Parasiten vermutet und mal was gegen Parasiten spritzt.

Gegen welche Parasiten hat er denn gespritzt? Das ist ein Schuß ins Blaue. Wenn die Katze schon so lange frißt wie ein Scheunendrescher und trotzdem mickrig bleibt spricht das in der Tat für Parasiten. Gerade dass sie rundrum fit ist und glänzendes Fell, klare Augen hat, lässt bei mir den ersten Gedanken "Giardien" aufkommen.

Ist der Kot untersucht worden? Wohl nicht, wenn der Tierarzt Parasiten "vermutet" und dann mal was dagegen spritzt. :wink:
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Beitragvon puck » 13.08.2011 14:31

Danke dir Catlovr, für deine Geduld und die tollen Erklärungen!!!
Ich denke eben auch, dass das Corona nicht für die Magerkeit verwantwortlich sein kann.
Kot-Untersuchung haben wir noch nicht machen lassen - wäre eine gute Idee! Wären Giardien gefährlich? Müsste man aber irgendeine Veränderung bei einem Befall mit irgendeinem anderen Virus oder Bakterium nicht auch beim großen Blutbild sehen? Der Corona ist schließlich auch ein Darmvirus aber wurde trotzdem über das Blutbild nachgewiesen... Aber trotzdem: das werden wir noch machen lassen!
Wo Luna herkommt wissen wir nicht genau - wohl aus einem privaten Wurf, nicht von einem Züchter. Sie lebte ab dem Alter von 8 Wochen bei ihren ersten Besitzern - die kamen aber mit der Katze nicht klar und ihr drohte der Tod durch ersäufen - also haben wir sie in einer HauRuck-Aktion zu uns geholt, wissen daher aber eben wenig über die Vorgeschichte. Wir ließen sie damals nur beim Tierarzt untersuchen: Er schätzte sie auf 12 Wochen, hat sie entwurmt und geimpft, ansonsten galt sie als gesund.
Vielleicht ist es wirklich ihre Natur - sie war eben schon immer so schmal und klein, aber fit und zäh!
Im Unterschied zu unserem Großen, DaVinci, (ca. 6 Kilo - aber sehr groß! Er hat laut Tierarzt für seine Größe Optimalgewicht) hatte sie noch nie Erbrechen, noch nie Durchfall (außer bei Katzenmilch - die verträgt sie nicht), war auch noch nie wirklich krank - nur einmal ein kleiner "Erkältungsanflug", den wir aber durch ein Immunaufbaupräparat vom Tierarzt abfangen konnte, er brach nicht mal richtig aus. Der Große, der ständig auf seine Figur achten muss, erbricht sich im Unterschied zu ihr ganz gerne mal, hat auch ab und an Durchfall usw. - ist da also trotz seiner Statur anfälliger als sie!
Sie war zwar immer unser Sorgenkind aber eher aufgrund ihres Temperaments und ihrer Neugier und ihres Dickschädels - die führten dazu, dass sie es schaffte sich nach der Kastration trotz Halskrause die Wunde zu lecken bis sie sich entzündete :roll: , die führten dazu, dass ihr eine Stippvisite im Kuhstall fast zum Verhängnis wurde, weil sie dann dort 2 Tage eingesperrt wurde, ehe sie wieder rauskam und heimfand.
Aber sie war nie kränklich oder so - eher zu fit... :wink:
Also werden wir wohl mal noch den Kot untersuchen und wenn das nix erbringt können wir davon ausgehen, dass sie es einfach ihren Genen entspringt, oder? Gibt es in dem Fall irgendeine Nahrung, die ein bißchen mehr "ansetzt"?
Alles Liebe
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Beitragvon puck » 13.08.2011 14:38

Sorry - hab deinen Nachtrag erst zu spät gelesen! Der TA hat eigentlich sofort gehandelt, als wir uns Sorgen machten - vorher gingen wir ja auch davon aus, dass sie eben noch wächst und erst ansetzt, wenn sie ausgewachsen ist.
Als wir dan vor zwei Wochen kamen, hat er sie abgehorcht und abgetastet und meinte, dass eine Veränderung der Nickhaut sowie eben die Magerkeit auf Parasiten schließen ließen - sie hatte zwar erst vor 2 Monaten eine Wurmtablette bekommen, aber er meinte, dass dies bei manchen Katzen nicht anschlüge, er wolle es daher mit einer Spritze versuchen, die wirklich alle Wurmarten abdecke. Dazu gab er uns eine Aufbaupaste und wollte dann eben schauen, ob sich innerhalb von zwei Wochen was tue: Hat sich aber eben nicht - sie hatte exakt dasselbe Gewicht wie 2 Wochen zuvor. Daraufhin hat er dann Blut abgenommen und eben das Blutbild gemacht und die Schilddrüsenfunktion abgeklärt. Und das hat nix erbracht außer den erwähnten Fakten...
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Beitragvon Catlovr » 13.08.2011 14:45

Okay...ich lass deinen Tierarzt ja schon in Ruhe. :wink: Trotzdem hilft eine Wurmspritze gegen Band -, Spul-, und Hakenwürmer. Niemals gegen alle Arten von Parasiten, das hätte er meiner Meinung nach vorher abklären sollen. Ich finde es eine Unart vieler Tierärtze erstmal "was gegen Würmer zu geben" anstatt einfach zu schauen, ob es auch so sein soll. Verstehen tu ich auch nicht, warum er ein Blutbild macht, wenn er Parasiten vermutet - anstatt das Naheliegende: den Kot untersuchen zu lassen. Nickhautvorfall ist sehr oft ein Zeichen von Parasitenbefall, aber auch von allgemeinem Unwohlsein.

Es müssen keine Giardien sein, das spricht nur vom "Krankheitsbild" dafür. Viel fressen und nicht zulegen. Dagegen spricht, dass dein anderer Kater Idealgewicht hat (da er sicher ebenfalls infiziert wäre) und die Kleine keinen Durchfall hat.

Ich hatte mal Giardien in meinem Vier-Katzen-Bestand. :schwitz: Alles kein Drama, die bekommt man auch in den Griff. Das geht aber eben nicht mit einer Spritze.

Bei 4 Katzen hatten drei flüssigen Durchfall, eine hat normale Würste gemacht und das war die Mickrige.

Wie gesagt, es kann viele Ursachen haben. An eurer Stelle würde ich eine große Kotuntersuchung machen lassen, frag mal deinen Tierarzt was er dafür braucht. Wichtig ist die große Untersuchung, nicht bei deinem Tierarzt in der Praxis. Dort könnte er einen Giardienschnelltest machen, aber es ist ja gar nicht sicher, dass es auch das ist. Da gibt noch ne Menge fieser Schmarotzer und Bakterien, die ursächlich sein könnten.

Wenn es all das nicht ist, entspannt euch und freut euch an eurem zierlichen gesunden quietschfidelen Kätzchen. :D

Es gibt Pasten, die sehr kalorisch sind und auch sehr oft gerne von den Katzen geschleckt werden. Meiner Zerina gebe Nutri Cal. Aber davon bitte auch nicht zu viel, da sie sehr sehr reichhaltig ist. Viel hilft oft nicht viel und erst sollten die Ursachen ausgeschlossen werden.
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Beitragvon puck » 13.08.2011 14:55

Nein Catlovr - sag ruhig, was du meinst! Bin ja froh über deine Einschätzungen! Vielleicht habe ich mich auch falsch ausgedrückt mit den Parasiten: Er tippte eben vorwiegend auf Würmer - weil es wohl aufgrund der Symptome das naheliegendste war. Er meinte aber damals schon: Es könne sein, dass zusätzlich zu den Parasiten noch was anderes im Spiel sei, aber er wolle eben erstmal das Naheliegendste "ausschalten" und dann weitersehen - klang für uns sinnvoll :(
Erst als es nach zwei Wochen ohne jede Veränderung war, beschloss er nun trotzdem das Blutbild zu machen, um hier das meiste ausschließen zu können! Naja, und weiter ging es jetzt nicht, weil er eben die Corona-Viren als "Verwantwortliche" ausmachte...
Aber wir werden jetzt auf jeden Fall noch Kotuntersuchung machen lassen, der Tipp ist sehr gut - hätten wir auch selbst drauf kommen können :?
Dem Großen fehlt soweit gar nix - der hatte über den Winter eher zuviel abgesetzt und wir hatten im Frühjahr ziemlich zu kämpfen, damit er seine Optimalfigur wieder bekommt. Die hat er jetzt wieder! Aber garantiert kein Gramm zuwenig... :wink:
Trotzdem: sicher ist sicher!
Und dann sehen wir mal weiter...
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Beitragvon Catlovr » 13.08.2011 15:01

Entschuldige, ich habe nicht auf deine Frage geantwortet: ein Virus kann man im Blut nachweisen. Giardien sind Parasiten, da kann man höchstens nachweisen, dass Mangelerscheinungen vorliegen wenn der Parasit sich schon sehr stark ausgebreitet hat.
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Beitragvon Catlovr » 13.08.2011 15:04

Ich drücke euch die Daumen, dass es nichts weiter ist! :daum:
Das wird schon! Wie gesagt: kein Stress für die Kleine, das ist ganz wichtig! Und dazu gehört auch, dass ihr euch nicht verrückt macht. :smile1:

Wäre schön, wenn du über den Werdegang weiter berichtest!
Hier sind alle Daumen und Pfoten gedrückt!
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Beitragvon steffino » 13.08.2011 15:17

Eine fixe kurze Frage:

Hat eigentlich jeder Durchfall bei Katzen einen Krankheits-Hintergrund? Oder kann es auch einfach "nur" mal am Futter liegen (wie bei uns Menschen). Bzw. sollte man bei jedem Durchfall konkret hinterher gehen oder einfach erst einmal abwarten ob es nur einen Tag so ist oder länger bleibt?

Könnte z.B. auch Unruhe nach dem Essen zu Durchfall führen? Also wenn z.B. mein Kleiner nach dem Fressen herumspielt und kalbert wie bekloppt?
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