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Erlösung

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Beitragvon Catlovr » 23.08.2011 13:10

Ein Fibrosarkom entsteht nicht durch den Wirkstoff. Es wird vermutet, dass ein Zusammenhang der Tumorbildung mit Injektionen besteht. :wink:
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Beitragvon Kefa » 23.08.2011 13:42

Jetzt hab ich aber doch mal das Buch "Haustiere impfen mit Verstand" rausgeholt.
Darin steht zum Einen zum Thema Clamydien:
In Deutschland sind mehrere Kombinationsvakzinen gegen Seuche und Schnupfen erhältlich, die auch einen Clamydienwirkstoff enthalten. (...) Sie kann nur die Symptome mildern, die Infektion wird nicht verhindert, so dass man einen Bestand durch Impfung nicht clamydienfrei bekommt. Auch geimpfte Tiere scheiden den Erreger aus. Gegen den Impfstoff spricht zudem, dass sie mehr Nebenwirkungen haben als andere Vakzinen.

(S. 57)

Und zum Thema Impfsarkom
Impfsarkome sind bösartige Tumore, die an Impfstellen entstehen. Sie werden auch als impf-assoziierte oder vakzine-assoziierte (Fobro-)Sarkome bezeichnet. Pharmaunternehmen und manche Veterinäre sprechen lieber von "Injektionssarkomen", weil damit der uniebsame Zusammenhang mit den Impfungen verschleiert wird. (...)
Impfsarkome entstehen nach jetzigem Wissensstand, indem aus einer chronischen Entzündung an einer Impfstelle ein Tumor wird. Die Entzündung kann bestimmte Bindegewebszellen zu Krebszellen entarten lassen. Endzündungen an Impfstellen sind beabsichtigt. Besonders stark sind sie bei Totimpfstoffen. Diese rufen in der Regel keine ausreichende Immunreaktion hevor, deshalb werden ihnen Adjuvantien hinzugefügt. Auch bei adjuvansfreien Impfstoffen entsteht an der Injektionsstelle eine Entzündung. Doch sie ist nicht so stark und nicht so dauerhaft wie bei adjuvanshaltigen Produkten.

(S. 66)
Wenn ich das also richtig verstehe, sind Totimpfstoffe noch schlimmer als Lebendimpfstoffe und es ist nicht allein ein Problem der Injektion! Als Tipps für Impfungen steht im Buch:
- so wenig impfen wie möglich
- adjuvansfreie Impfstoffe verabreichen
- keine Mehrfachimpfstoffe verwenden
- nicht in den Nacken impfen, Beine kann mannotfalls amputieren
- unterschiedliche und dokumentierte Impfstellen wählen (nicht in bereits entzündete Stellen spritzen, notieren, wo was geimpft wurde, um Knoten und Sarkome melden zu können)

Da die Tumore meistens ja erst lange nach der Impfung auftreten, ist es schwierig, den tatsächlichen Zusammenhang zu untersuchen.
Es gibt zudem Studien, die einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Nierenschädigungen bei Nerzen herausgefunden haben.

Zu Kitten steht da noch:
- nur impfen, was nötig ist (Tollwut erst impfen, wenn die Kätzchen wirklich auch raus sollen, also NICHT bei der Grundimmunisierung)
- Seuche / Schnupfen getrennt von FeLV und Tollwut
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Beitragvon Teufelschen » 23.08.2011 13:45

habe ich auch schon in einem anderen thread "impfen" gepostet

totis sind gefährlicher als angenommen :(
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Beitragvon Catlovr » 23.08.2011 16:02

Die gute Frau Peichl. :smile1:
Ich sehe solche popularwissenschaftlichen Bücher sehr kritisch.
Dadurch eben wird bei vielen eine Anti-Impf-Stimmung ausgelöst, die ich überhaupt nicht gutheissen kann.

Kritisch ja. Anti nein - so wie hier.

Sehr guter Bericht: http://www.eikeskog.eu/assets/applets/Fibrosarkom.pdf

Die meistgehörte logische Konsequenz unbedarfter Katzenhalter aus diesen Erkenntnissen ist, dass
man nicht mehr impfen soll. Die Impfung per se ist jedoch nicht die Wurzel allen Übels, sondern die
durch sie ausgelöste subkutane Entzündungsreaktion. Vielen ist nicht bekannt, dass jede Art der
Injektion im ungünstigsten Fall eine Tumorentstehung begünstigt. Wenn man davon ausgeht, dass
das für die Katze gewählte Impfschema keine überflüssigen Impfstoffe enthält, und auch die anderen
per injectionem zu verabreichenden Medikamente ihren Sinn erfüllen, kann die Forderung nach einer
Reduktion der Injektionen nicht der Gesundheit der Katze förderlich sein. Die Frage muss lauten: Wie
kann das Risiko der Entstehung des felinen Fibrosarkoms durch Injektionen reduziert werden, ohne
der Katze notwendige Injektionen vorzuenthalten?


Der tatsächliche Auslöser
Histopathologische Untersuchungen zeigen eindeutig den Übergang von granulomatösen
Entzündungen zu Sarkomen. Da nun zweifelsfrei schwerwiegende Entzündungsreaktion nach der
Verabreichung von adjuvantienhaltigen Substanzen nachweisbar sind, ist hier nun die Verbindung zur
Tumorentstehung hergestellt. Die Impfung ist nicht der Auslöser, sonder die Reaktion des
Unterhautgewebes auf bestimmte Zusatzstoffe. Histopathologische Untersuchungen der Subkutis
nach Verabreichung anderer Präparate wie Antibiotika, Kortison und NSAIDs stehen noch aus. Aber
auch wenn bei diesen Präparaten nur eine geringe Entzündungsreaktion nachweisbar wäre, könnte
die Injektion an immer der gleichen Körperstelle zur Potenzierung der Entzündung und somit ebenfalls
zur Tumorentstehung führen.
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Beitragvon Kefa » 23.08.2011 16:24

Aber das, was du postest, widerspricht den Aussagen von Frau Peichl doch überhaupt nicht. Hast du das Buch gelesen? mit keinem Wort steht da geschrieben, man soll nicht impfen, sondern vielmehr kritisch hinterfragen, welche Impfungen wirklich nötig sind.
Und du zitierst doch auch, dass die Tumore als Reaktion auf die im Impfstoff enthaltenen Zusatzstoffe ausgelöst werden können. Also hängt es sehr wohl mit dem Impfstoff zusammen (nämlich damit, ob man einen mit oder ohne Zusatzstoffen verwendet) und nicht alleine mit der Injektion oder Injektionsfehlern.
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Beitragvon Catlovr » 23.08.2011 17:23

Das war auch so nicht gemeint. Deswegen schrieb ich "kritisch, so wie hier". :smile1:

Die Frage muss lauten: Wie
kann das Risiko der Entstehung des felinen Fibrosarkoms durch Injektionen reduziert werden, ohne
der Katze notwendige Injektionen vorzuenthalten?


Man muss eben abwägen:

Die Enstehung von Fibrosarkomen läßt sich nicht genau bestimmen. Für die Entstehung von Sarkomen kommen zahlreiche Ursachen in Betracht. Wo forschende Wissenschaftler bislang Zusammenhänge vermuten, hat Frau Peichl in ihrem Buch Behauptungen als Tatsache dargestellt und damit einige Reaktionen ausgelöst, die ich sehr besorgt betrachte. Die Impfgegner schreien "Hurra"...ich habe das Buch gelesen, ja!

Diese Aussagen z.B. kritisiere ich:

Pharmaunternehmen und manche Veterinäre sprechen lieber von "Injektionssarkomen", weil damit der unliebsame Zusammenhang mit den Impfungen verschleiert wird. (...)


Verschwörungstheorien waren noch nie hilfreich und das ist eine der Behauptungen von Frau Peichl, die ich als popularwissenschaftlich bezeichne. Kommt gut an und wird im Internet als Wahrheit weitergegeben, es fehlt aber jeder Beleg. Ich mag das Buch ebensowenig wie die Grimmschen Kunstwerke. :wink:
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Beitragvon Kefa » 23.08.2011 17:48

Hm, das finde ich nun gar nicht irreführend, weil doch genau das bei zahlreichen Untersuchungen scheinbar herausgekommen ist.
Du schreibst doch selber
Der tatsächliche Auslöser
Histopathologische Untersuchungen zeigen eindeutig den Übergang von granulomatösen
Entzündungen zu Sarkomen. Da nun zweifelsfrei schwerwiegende Entzündungsreaktion nach der
Verabreichung von adjuvantienhaltigen Substanzen nachweisbar sind, ist hier nun die Verbindung zur
Tumorentstehung hergestellt. Die Impfung ist nicht der Auslöser, sonder die Reaktion des
Unterhautgewebes auf bestimmte Zusatzstoffe.

Ich hab das Buch von dem Grimm auch gelesen und fand es furchtbar und überhaupt nicht aufklärend, sondern eher auf Bild-Zeitungsniveau und schädlich für das gesamte Thema Katzenernährung.
Bei dem Buch von Frau Peichl hatte ich den Eindruck nicht. Ich empfand es eher als kritische Informationsquelle mit viel weiterführender Literatur. Und wie gesagt, mir hat es nicht den Floh ins Ohr gesetzt, nicht mehr zu impfen, aber doch viel mehr darauf zu achten, was und wie oft wirklich geimpft werden MUSS.
Hm, ich befürchte, wir kommen hier voll vom Thema ab. Aber vielleicht können wir diese Diskussion in der Impfecke weiterführen. Soll ich mal die entsprechenden Beiträge dorthin verschieben??
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Beitragvon Catlovr » 23.08.2011 18:45

Also ich wäre dafür das Thema zu verschieben.

Erstmal auch ein Kompliment an dieses Forum - wieder mal - für das Diskussionsniveau! :daum:
Ich finde es sehr erfrischend, dass man hier wirklich diskutieren und sich austauschen kann, denn nur so kann man dazulernen.

Ich habe das übrigens nicht selbst geschrieben, ich habe es nur kopiert. :wink:

Aber um das noch mal aufzunehmen, es wird die Ursache in den adjuvantienhaltigen Substanzen vermutet, also in den Wirkverstärkern die vorwiegend in Lebendimpfstoffen enthalten sind. Es sollte also m.E. auf Impfstoffe zurückgegriffen werden, die ohne die Zusätze auskommen.

Inzwischen gibt es am deutschen Markt für nahezu alle Katzenimpfstoffe adjuvansfreie Produkte. Ausnahme: die Tollwutimpfung.

Eine Empfehlung "alte" oder "bewährte" Impfstoffe zu verwenden, ist meiner Meinung schlichtweg falsch, da man so die fehlende Immunität durch veraltete Impfstoffe riskiert.

Chlamydien Impfungen in Zuchten finde ich sehr sinnvoll.

Zu Frau Peichl vs Herrn Grimm. Ich relativiere meine Aussage, es ist richtig, die Grimmschen Machwerke sind um Klassen polemischer als die autodidaktische Auslegungen Frau Peichls. Es geht mir nur gegen den Strich, wenn bei jeder Nachfrage immer mit den "Bibeln für Katzenhaltern" gewunken wird und zu unkritisch damit umgegangen wird.

Ich höre so oft, dass nicht mehr geimpft wird, gerne wird dann immer wieder Frau P. herangezogen. Ob sie das wohl gewollt hat, mal dahingestellt, die Bücher verkaufen sich gut. :smile1:

Argument z.B.: "Tollwut gibt es in Deutschland gar nicht mehr". Das stimmt erstmal nicht und warum erfreuen wir uns den über einen weitesgehend sicheren tollwutfreien Raum? Wollen wir sie wieder haben, also Freigänger nicht mehr impfen? Jedes Tier, das nicht geimpft wird, gefährdet meine Tiere, denn das Virus macht was er sehr gut kann: es mutiert.
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Beitragvon Luzy » 23.08.2011 20:22

Also ich bin jetzt genauso schlau wie vorher :Daumen:
keine Ahnung was ich jetzt mache termin ist in 2 wochen......mal sehen
Luzy
 

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