Oh, die Idee mit dem Thread ist echt klasse. Ich hab da auch ein riesen Lob das ich loswerden möchte.
Und zwar geht es dabei um Linos Vorgänger Oskar, den wir leider Karfreitag diesen Jahres haben einschläfern lassen müssen.
Wir hatten bei ihm bemerkt, dass sein Bauch unheimlich dick geworden ist. Leider haben wir das relativ spät bemerkt, dass Oskar groß und auch nicht unbedingt der schlankste Vertreter seiner Rasse war.
Jedenfalls sind wir zum Tierarzt gefahren und dort wurde sofort ein Ultraschall gemacht um festzustellen, dass er Flüssigkeit im Bauchraum hatte. Die Tierärztin, die ihn untersuchte (wir sind in einer Praxis, die mittlerweile drei Kleintierärzte hat -> Mutter, Sohn, Schwiegertochter) dachte natürlich zuerst an FIP und entnahm Flüssigkeit. Wie wir nunmal alle wissen, ist die Flüssigkeit bei einer FIP-Infektion bernsteinfarben, bei Oskar aber war sie rot
Wieder wurde ein Ultraschall gemacht, dieses mal saßen schon Sohn und Schwiegertochter vor dem Gerät. An der Leber entdeckten sie etwas, von dem sie vermuteten, es könnten Tumore sein. Wir entschlossen uns zu einer Operation am nächsten Tag und sollten benachrichtigt werden.
Da sich abends noch keiner gemeldet hatte (was ein gutes Zeichen war) rief meine Mutter an und erfuhr, dass man aus Oskars Bauchraum 1,5Liter blutiger Flüssigkeit entnommen hatte, die vermuteten Tumore aber "nur" Entzündungen waren. Woher die Flüssigkeit kam, konnte sich keiner erklären.
Wir mussten unseren Großen dann noch übers Wochenende zu Beobachtung in der Klinik lassen und konnten dann am Montag wieder nach Hause holen. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr er sich gefreut hat, der Süße
Die erste Tage, die er wieder zuhause war sah auch alles gut aus, die Operationsnarben verheilten gut und es hatte sich bis dahin keine neue Flüssigkeit angesammelt - bis es ihm auf einmal schlechter ging und er nur noch in der Ecke lag. Wir haben ihn uns natürlich geschnappt und sind wieder zu unserem TA gefahren, der nach einem erneuten Ultraschall feststellte, dass sich in sehr kurzer Zeit (über Nacht, denn wir waren jeden Nachmittag zur Kontrolle). Die Tierärztin war genauso erstaunt wie wir und Oskar bekam ein entwässerndes Präparat und tags drauf war er auf einmal wieder ganz munter und wir hegten wieder leise Hoffnungen.
Leider nur bis zum übernächsten Tag, denn da ging es ihm so schlecht, dass wir uns entschieden haben, ihn von seinen Qualen zu erlösen.
Die ganze Geschichte ging überhaupt sehr schnell, es dauert keine 1 1/2 Wochen
Soviel zur "Vorgeschichte", die leider etwas länger ausgefallen ist und obwohl ich schon gekürzt habe ^^
Wir hatten vorher mit unserer Tierärztin nur gute Erfahrungen gemacht (ich habe sogar mal einen Fisch bei ihr untersuchen lassen

), aber nach den Erlebnissen kann ich sagen, dass ich freiwillig keine andere Tierarztpraxis mehr aufsuchen würde. Alle in der Praxis - auch die Tierarzthelferinnen- haben sich so große Mühe gegeben herauszufinden, was mit unserem Kater nicht stimmt. Es wurde praxisintern geforscht, alle Bücher gewälzt, das Internet durchsucht und viele andere Tierärzte gefragt. Auch soviel Mitgefühl habe ich selten bei Tierärzten erlebt. Die sind dort selbst den Tränen nahe, wenn sie ein Tier leiden sehen und zwei Tage nachdem wir unseren Süßen haben einschläfern lassen haben wir ihm Briefkasten eine Beileidskarte gefunden, was ich ganz besonders lieb fand und von keinem Katzenbesitzer je gehört habe, dass sein Tierarzt soetwas macht.
Wie man merkt bin ich vollends von "unseren" Tierärzten überzeugt
Sorry übrigens für den doch sehr umfangreichen Beitrag, aber das musste mal raus.... Achja und ich schätze mal,dass dort sehr viele Rechtschreibfehler drin sind. Ich entschuldige mich an dieser Stelle dafür
LG
Ramona