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kochen/barfen

Sonstiges über Katzenernährung

Beitragvon Fuchur » 19.10.2011 09:02

Alles klar! :idea:
Hast du zufällig ein paar Rezepte? Nicht (nur) für Leckerlies sondern auch als Alleinnahrung. Noch ne Frage: supplementierst du? So ganz kapier ich das nämlich noch nicht: bei den richtigen Kochrezepten sollte das ja eigentlich nicht mehr nötig sein? Andererseits weiß ich, dass es jeder macht, und auch die TÄ meinte, dass es 8 Wochen ohne ginge, aber dann... Aber über Mäuse und Eidechsen aus der Natur werden doch auch keine Vitaminpülverchen gestreut?! :kratz:
Und das viel besprochene Taurin "überlebt" das Dünsten ja locker (zersetzt sich angeblich erst bei 300 Grad).
Fragen über Fragen...
Die Diät hat bei meinem Kater bisher Wunder gewirkt: zum ersten Mal seit zwei Monaten normaler Kot UND: ein putzmunterer Kater, wie ich ihn noch nie gesehen habe. Innerhalb eines Tages - fast nicht vorstellbar. Bin gespannt, wie's weitergeht.
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Beitragvon Teufelschen » 19.10.2011 09:08

:)

ich koche bestimmt nicht nur leckkerlis

gerade unsere jody und der fuchsl haben eine getreide unverträglichkeit und um einen erneuten ausbruch, der echt schlimm war, von der agressiven neurodermitis zu verhindern, muss ich diät kochen
und es ist gesünder als die dose
ich füttere nur ab und zu dose von animonda, da ist viel mit den spätzen unterwegs bin

die rezepte schicke ich dir heut abend, bin schuften für die mietzenmägen :wink:

und ja ich subelemtiere auch
kochen ist was anderes als lebendiges futter
das kann man nicht vergleichen
zumal sie sich dann auch das fehlende holen können

taurin gibts extra in form von tabbis
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Beitragvon dip » 19.10.2011 09:25

Isolde hatte auch von Anfang an Durchfall und Bläungen... Angeblich bei der Züchterin nicht :kratz:
Also sind wir zum Doc gegangen. Dort hieß es erst "unreifer Babykatzendarm" und es wurde viel ausprobiert. Irgendwann hatte ich durch zufall mit der Züchterin von Perserkatzen gesprochen und ihr unser Problem geschildert. Sie kannte diese Symtomatik und hat uns zu einer Ausschlußdiät geraten. Am Anfang bekam Isolde Pferdefleisch, bis ihr Durchfall komplett weg war. Danach haben wir das nächste Fleisch probiert immer fünf Tage lang. Wenn sie etwas nicht vertragen hat kam der Durchfall sehr schnell wieder. Also haben wir wieder einen Schritt zurück gemacht bis sich ihr Darm gut erholt hatte. In dieser Zeit habe ich ganauestens aufgepasst das sie NICHTS anderes gefressen hat. Kein Leckerlie und auch nichts klauen konnte. Lou hat ihre Diät mit fressen müssen. Außerdem habe ich ein "Futtertagebuch" geschrieben und tue es Heute auch noch wenn ich mal etwas anderes Fütter oder mir etwas an Isolde merkwürdig vorkommt.
Weil ich zu faul zum selberkochen war habe ich Futterdosen benutzt mit Futter das ausschließlich "im eigenen Saft" gegaart wurde.
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Beitragvon Teufelschen » 19.10.2011 09:30

ja ein tagebuch würde ich auch raten, hat uns bei jody geholfen
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Beitragvon Fuchur » 19.10.2011 10:27

Vielen Dank für die Tipps! Rezepte wären natürlich auch noch suuuper!!
Welches Dosenfutter habt ihr denn gefüttert? Ich hatte Grau (nachdem Royal Canin etc. von mir vom Speiseplan gestrichen wurden :-) aber da war's auch ganz schlimm. Vorerst probier' ich's mit Kochen (inkl. Tagebuch :-), aber später mal wären ab und zu "Alternativ-Dosen" schon ganz gut, wenn ich mal weg muss.
Das Ergbnis ist bis jetzt wirklich umwerfend. Bin gespannt, wie's weitergeht :-)
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Beitragvon Kefa » 19.10.2011 10:45

Supplementieren ist übrigens notwendig, weil die Tiere draußen ja eben nicht nur aus reinem Fleisch bestehen, sondern auch aus Knochen, Fell, Krallen, Mageninhalt, Innereien, etc. Wenn du dann reines Rinderfleisch vom Feinsten fütterst, deckst du den Bedarf der Katze an Knochen, Fell, etc. nicht ab. Darum versucht man durch die Supplemente aus dem reinen Fleisch quasi eine Maus (oder einen Vodel) zu "simulieren".
Nicht supplementieren darf man also nur, wenn man ganze Futtertiere wie Küken, Mäuse, Wachteln, Tauben, etc. füttert.

Ich füttere meine Katzen ausschließlich roh. Zu deiner Frage, warum man nicht mehr kocht: warum sollte man? Katzen kochen auch ihre Mäuse nicht. ;-) Roh ist das Futter für die Katzen viel natürlicher und besser verwertbar. Beim Kochen macht man zu viel kaputt, was die Katze noch gebrauchen könnte. Außerdem ist es natürlich weniger Aufwand.
Was bei selbstgemachtem Futter wichtig ist: Abwechslung. So verhindert man Mangelerscheinungen. Außerdem empfehle ich ein gründliches Einlesen in die Thematik. Wir haben hier einige Barfthreads, die vielleicht interessant für dich sind.

Zunächst eine Ausschlussdiät mit Tagebuch zu machen, halte ich auch für sehr ratsam. In der Zeit kann man sich dann auch noch gründlich informieren. Rezepte für den Start finde ich auch hilfreich, bei Bedarf kann ich dir auch welche (für Rohfutter) geben. Auf Dauer solltest du deine Rezepte aber selber machen, damit sie auf deine Katze abgestimmt sind.

Viel Erfolg! :)
Viele Grüße von Kefa
Offizielles Mitglied der BARF-Sekte
Barfen ist einfach nur Katzen füttern!


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Beitragvon Fuchur » 19.10.2011 19:44

Vielen Dank für die Erklärung (Fell, Krallen...) - das klingt natürlich sehr logisch. Vor dem Roh-Füttern fürchte ich mich etwas, da der Kleine Band- und Spulwürmer, Milben und Giardien hatte und ich jetzt einfach Angst habe, dass sein wirklich noch schwaches Immunsystem sich sofort Salmonellen o.ä. einfängt. Das ist der einzige (aber doch auch nicht von der Hand zu weisende) Grund, warum ich lieber kochen würde.
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