Es gibt auch das Phänomen, dass die Futterzusammensetzung sich ändert. Je nachdem, was man füttert, kann es passieren, dass das Futter plötzlich anders schmeckt, weil eben der "Grundbaustein" des Futters aus Produktionskostengründen verändert wurde. Eigentlich sagt man das eher "Billigfutter" nach, auf deren Verpackung "Fleisch und tier. Nebenerzeugnisse (mind. 4 % Huhn)" drauf steht. Das bedeutet nämlich, dass die 96% irgendein anderes Fleisch ist, welches, wird nicht genannt. Das kann man Rind sein, mal Schwein, wer weiß... eben was gerade billig ist. Insofern schmeckt das Futter wahrscheinlich nach allem Möglichen, aber schätzungsweise nicht nach Huhn. Auch die Zusammensetzung ist völlig variabel. Muskelfleisch wird nicht gerade der höchste Anteil sein, eher "Abfallprodukte".
Insofern würde ich es mal mit Futtersorten probieren, wo genau prozentual aufgelistet ist, wieviel welche Fleischsorten drin sind. Da dürften die geschmacklichen Schwankungen nicht so groß sein. Und Katzen sind ja schon Gewohnheitstiere, und bemerken solche Veränderungen.
Und ich glaube, es ist tatsächlich auch eine Erziehungssache. Meine Katzen fressen inzwischen ALLES, was ich ihnen hinstelle. Das wechselt ja alle 1,5 Monate auch zwischen Rind und Geflügel mit jeweils andere Zusammensetzungen. Aber bei mir gibts kein Pardon. Es wird gefressen, was in den Napf kommt. Ansonsten wird halt gehungert. Ich hatte auch schon mal unbeliebte Zusammensetzungen, da blieb öfter mal ein Napf unangerührt stehen. Gut, abends gab es dann was Frisches, allerdings dasselbe Futter. Friss oder stirb ist hier die Devise...

Bisher kommen sie von ihren 6 kg Kampfgewicht nicht runter.
