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Handzahme Katze gefangen,was tun?

Alles was sich um Tierschutz dreht.

Beitragvon LSE » 20.01.2012 13:35

Wie gesagt ich sehe ihn a ned immer.
Er kommt manchmal zwei drei Tage nicht heim.
Des Is a richtiger freiland Kater.

Nach fünf Tage neu zu vermitteln finde ich krass.

Da bekomme ich ja Angst um Ellie!
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Beitragvon Stefanie » 20.01.2012 13:41

Ich bin froh, dass die Kleine ein neues Zuhause gefunden und das alles so schnell zu einem guten Ende gefunden hat.

Sue's Bedenken kann ich allerdings auch verstehen. Das hat jetzt nichts mit der Kleinen zu tun, ich find's ja super, dass Elke sich da wieder so reingekniet und es geklappt hat.
Aber wenn ich jetzt an die Hofkatze meiner Eltern denke .. an die Luzy. Mein Vater ist auch "alte Schule", wie Sue das so schön gesagt hat. Wir hatten immer mindestens 1 Katze auf dem Hof. Es waren mal 2 - der Bruder von Luzy, aber der wurde damals leider von einem Auto überfahren. Beide Tiere wurden damals kastriert. Das ist aber auch alles, was meine Eltern machten. Luzy hat weder Halsband noch Chip noch Tätowierung. Die Katze ist immer auf dem Hof und schläft auf dem Heuboden in der Scheune. Sie bekommt morgens und abends ihr Futter. Es kommt jedoch oft vor, dass sie mal für ein paar Tage weg ist. Das Maximum war glaube ich mal 1 Woche, als ich dort noch wohnte.

Ich kann Sue's Einwand also recht gut nachvollziehen .. wobei ich auch immer anmerken muss, dass dies ein ganz kleines Dorf ist. Wir hatten noch nie eine Katze, die länger als 2 Wochen weg war. :kratz:

Damit will ich jetzt allerdings nicht sagen, dass die Entscheidung, die Katze zu einer Familie zu geben, falsch war. Ich finde es richtig so. Aber vielleicht melden sich die Besitzer doch noch. (Wobei ich das ehrlich gesagt als sehr unwahrscheinlich halte)

Wollte nur mal diese Geschichte erzählen :D
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Beitragvon LSE » 20.01.2012 13:49

Danke Steffi.

Und wenn die Besitzer melden dann wurde die Katze drei mal rumgereicht.

Ich hätte sie zwei Wochen Tierheim gelassen und dann zur Familie.
aber das meine Meinung.
Und toll finde ich Elkes Arbeit trotzdem :daum:
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Beitragvon Catlovr » 20.01.2012 13:59

Manchmal hilft lesen.

Elke hat geschrieben:Die kleine Maus hat nun ein schönes Zuhause gefunden.
Haus mit Garten und eine sehr nette Familie,es war Liebe auf den ersten Blick von Katze und Mensch.
Noch unter den kleinen Vorbehalt das sich der ursprüngliche Besitzer noch meldet.
Aber davon gehe ich nicht mehr aus.
Wer nach 5 Tagen seine Katze nicht sucht will sie wohl nicht mehr.


Wenn die Katze "rumgereicht" wird ist das immer noch besser, als sie die Zeit im Tierheim zu lassen.
Oder sie aber ihrem Schicksal draußen zu überlassen, weil es die unwahrscheinliche Möglichkeit gibt, dass sie ein Zuhause hat und dahin findet.

Wieso wurde sie 3 x rumgereicht? Wie kommst du darauf?
Kritik an Aktivität finde ich persönlich unpassend.

Besser machen!
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Beitragvon LSE » 20.01.2012 14:14

Ich habe nicht ihre Arbeit Kritisiert!

Weil das doch viel Stress Is,einfangen,Tierheim,neue Familie und dann vielleicht da wieder raus.

Ihr engagement. Is toll, ich hätte nur länger gewartet, mehr nicht,. . .
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Beitragvon Catlovr » 20.01.2012 14:18

Im Konjunktiv ist alle möglich.
Hätte meine Oma Räder wäre sie ein Omnibus.

Die Katze wurde eh operiert - Stress für das Tier lässt sich gar nicht verhindern. In einer Familie mit Anschluß ist sie mit Sicherheit sehr viel besser aufgehoben, als im Tierheim. Selbst wenn sie wieder abgeholt wird.
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Beitragvon LSE » 20.01.2012 15:37

Ich schreibe heimlich vom Handy tut mir leid wenn da Satzbau nicht immer korrekt Is.

Und es Is meine Meinung und deine Is deine, fertig ;-)
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Beitragvon Stefanie » 20.01.2012 15:42

Nee Sue, Cat meinte mit Konjunktiv: Mit hätte könnte wäre ist immer alles möglich.
An deinen Satzbau haben wir uns alle gewöhnt :lol:

Und ich kann deine Meinung auch recht gut verstehen. Hier auf dem Dorf ist es wie gesagt nicht ungewöhnlich, wenn Katzen mal für ein paar Tage oder ne Woche verschwinden. Sie sitzen am Ende immer alle wieder vor unseren Fenstern oder Türen.
Aber ich denke sollte sich der Besitzer doch noch melden, dann kommt die Kleine sicher wieder in ihr "richtiges" Zuhause.
Das Tierheim wäre für mich persönlich auch die letzte Option. Wenn ich die Wahl zwischen Tierheim und Familie hätte (Konjunktiv :mrgreen: ) würde ich die Familie wählen, auch wenn die Möglichkeit besteht, dass sich die "alte" Familie doch noch meldet. Ist ne Katze erst einmal im Tierheim ist die Chance ziemlich gering, dass sie schnell vermittelt wird, bei der Masse dort.
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Beitragvon fanny85 » 20.01.2012 16:01

Also ich finde es auch super, das Elke für die Kleine ein neues zuhause gefunden hat. :daum:
Und falls sich der mögliche Besitzer noch meldet, bekommt er sie ja zurück. Wenn ich überlege, meine Vermieter hätte Bella ins TH gegeben und der Besitzer holt sie nicht daraus, wäre die Vermittlung sicher sehr schwer gewesen. Bella ist auch sehr viel rumgereicht worden, aber ich finde ein Liebvolles zuhause mit Vorbehalt immer noch besser als TH. Ein vernünftiger Besitzer sucht seine Maus und lässt sie als Freigänger wenigstens Tätowieren oder chippen.
Die vom TH haben mir damals gesagt, der Kerl müsse erstmal beweisen können, das es seine Katze ist, bevor er sie zurückhaben möchte und das geht ohne Tätow. oder Chip nicht (leider hatte ich ja unterschrieben, das ich mich um die Katze kümmere) Von daher denke ich, die kleine hat ein tolles und liebevolles zuhause gefunden und verdient. Wer weiss wie lange die kleine auf der Strasse bzw. Friedhof war
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Beitragvon LSE » 20.01.2012 16:13

Oh sorry.
Ja mein Handy kennt. Ned alle Wörter 8)



hätste dätste känste :mrgreen:

ja das stimmt wohl aber die Familie hätte sicher gewartet ansonsten stimmt es bevor sie dann ewig wartet lieber So ;-)
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Beitragvon Elke » 20.01.2012 17:44

Der Friedhof wo die kleine in die Falle ist,ist wirklich bekannt dafür,das dort regelmäßig Tiere ausgesetzt werden.
Ein Karton mit Kaninchen-Babys.
Eine Mutterkatze mit Kitten ec.
Der Frieedhof liegt etwas ausserhalb und hat nur an einer Seite eine Strasse wo Wohnhäuser sind.
Die andere Seite ist Schnellstrasse und dann Felder.
Ich bin der Meinung das sie allemal besser in der Familie aufgehoben ist als im Tierheim.
Und warum sollte sie in einer Pflegestelle ,wochen verbringen und warten ob sie abgeholt wird.
Dann hat sie sich gerade eingelebt und wird dann vermittelt.
Der Zufall hat hier meiner Meinung nach Glücksbote gespielt das es nun so schön gepasst hat.
Zu der Diskussion "Freigänger nicht gekennzeichnet" kann ich nur ein Wort sagen.
Verantwortungslos
Warum lass ich mein Tier nicht kennzeichnen?
Was ist wenn es überfahren wird...will ich es nicht wissen?
Oder vieleicht nicht für Kosten aufkommen,wenn es schwer verletzt ist und medizinisch versorgt werden muss?
Jeder der den Tierschutzgedanken in sich trägt ,weiss das es das wichtigste ist,Tiere zu kennzeichnen und zu registrieren.
Gruss Elke

Eine Katze ist ein Löwe
im Dschungel kleiner Büsche
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