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Interview m. Erik Gottwald über d. Recht v. Mensch u. Tier

Alles was sich um Tierschutz dreht.

Beitragvon history » 01.02.2013 18:52

Als Fleischkonsument sollte man besonders gut zuhören!
Interview mit Erik Gottwald – über das Recht von Mensch und Tier auf Leben.
1. Februar 2013


http://www.youtube.com/watch?feature=pl ... mWB-wPAppg
Zuletzt geändert von Lalu am 02.02.2013 12:12, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Video sichtbar gemacht
V.G.Dieter Klaus & Co
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http://www.pfoetchenverein-dessau.de/news.php
Katzen sind keine Haustiere, sie haben nur Personal trotzdem sind der Ruhepol unserer Seele!
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Beitragvon Katzumoto » 07.02.2013 17:31

Sehr sehenswert...und bewegend !!
"Wir brauchen für Tiere keine neue Moral. Wir müssen lediglich aufhören, Tiere willkürlich aus der vorhandenen Moral auszuschliessen."
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Beitragvon KiSaLi » 07.02.2013 19:03

Das sind wirklich sehr bewegende Worte, die bei jedem Nachhaltigkeit bewirken müssen!
Ich bin immer sehr erschüttert, wenn ich nach Weihnachten an den Wiesen des Gänsehofs, bei mir um die Ecke, vorbei fahre und keine einzige schnatternde Gans mehr darauf rum watschelt, wie leer gefegt, als ob nie was war. :cry:

Jeder Einzelne muss bei sich anfangen, nur so kann sich was ändern!
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Beitragvon Arthi » 07.02.2013 19:57

Toller Beitrag. Nur leider sehen sich sowas meistens nur die Leute an, die eh schon sensibilisiert sind auf dieses Thema.

Kann auch jedem nur diesen Film empfehlen, aber Achtung, das ist nix für Schwäche Nerven, ich konnte nur ca. 30 Min gucken und wurde durch diesen Film zum Vegetarier.

*Link entfernt*
Zuletzt geändert von Lalu am 08.02.2013 17:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link entfernt wegen Alterfreigabe
Liebe Grüße

Claudia mit Bild

Unser Tagebuch: topic6105.html
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Beitragvon KiSaLi » 08.02.2013 12:37

Der Film "Earthlings" ist ab 18 und hat meines Erachtens NICHTS in einem solchen Forum zu suchen, in dem sich durchaus auch Kinder und Jugendliche umsehen!!! Wär schön, wenn der Link aus dem Beitrag entfernt würde!
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Beitragvon Lalu » 08.02.2013 18:05

Ich habe den Link rausgenommen, danke KiSaLi für den Hinweis. Ich selbst habe mir den Film nicht angeschaut und kenne ihn auch nicht, daher hatte ich mich auch nicht damit befasst.

Für jeden der Interesse hat, bei youtube (zum Beispiel) ist der Film "Earthlings" zu finden.

Kurzbeschreibung:

"Earthlings" ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über die absolute Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (als Haustiere, Nahrung, Kleidung, zur Unterhaltung und in der wissenschaftlichen Forschung), veranschaulicht aber auch unsere Geringschätzung gegenüber diesen sog. "nicht-menschlichen Versorgern". Sprecher des Films ist der Oscar-nominierte Joaquin Phoenix ("Gladiator"), die Filmmusik schrieb der mit Platin ausgezeichnete Künstler Moby. Der Film bietet detaillierte Einblicke in Tierhandlungen, Welpen-Fabriken und Tierheime sowie Massentierhaltungen, den Leder- und Pelzhandel, die Sport- und Unterhaltungsindustrie und schließlich den medizinischen und wissenschaftlichen Beruf. "Earthlings" verwendet versteckte Kameras und vorher nicht gezeigtes Filmmaterial, um die täglichen Praktiken einiger der größten Industrien der Welt aufzuzeichnen, deren aller Profit vollständig auf Tieren beruht. Kraftvoll, informativ und zum Nachdenken anregend, ist "Earthlings" mit Abstand die umfassendste jemals produzierte Dokumentation zum Verhältnis zwischen Natur, Tieren und menschlichen Wirtschaftsinteressen. Es existieren viele würdige Tierrechtsfilme, aber dieser Film geht über das Bisherige hinaus. "Earthlings" schreit danach, gesehen zu werden. Höchst empfehlenswert!
Man kann nicht alleine die Welt retten - aber jeder kann einen kleinen Beitrag dazu leisten!

Anleitung Bilder / Fotos einfügen - topic1307.html
Anleitung Videos einfügen - topic4302.html
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Beitragvon RoteZora » 08.02.2013 18:23

Da haben wir alle ein Problem: unsere Katzen fressen Fleisch.
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Beitragvon Pfirsicheis » 08.02.2013 18:28

Ich glaube nicht, dass Vegan das Ziel ist - schon gar nicht für Katzen. Aber nach solchen Bildern, Büchern usw. - die immer bei meiner ehemaligen Nachbarin rumlagen und ich beim Katzefüttern gelesen habe - hab ich das mal so zwei Jahre durchgezogen. Für mich, versteht sich.

Wenn die Tiere artgerecht gehalten würden - wäre Fleisch und alles damit zusammehängende viel, viel teurer. Das würde sich von selbst regulieren. Aber der schnöde Mammon lockt, wo Geld zu verdienen ist, wird es gemacht. Und es ist eben doch verlockend, das Fleisch preiswerter zu kaufen als im Biohof, gebe ich ehrlich zu.
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Beitragvon KiSaLi » 08.02.2013 19:25

Ich kenne den Film nicht und konnte mir darunter auch nichts vorstellen. Ich habe ein paar Minuten gesehen und das hat mir definitiv gereicht und vor allem auch unter dem Aspekt des FSK ab 18 Jahre. Ich weiß nicht, ob diese Art Film der richtige Weg ist, Menschen zum umdenken zu bewegen, indem man ihnen diese Horrorszenarien über 1,5 Std.!!! zeigt!
Wir gehen alle Lebensmittel kaufen und werden jedes Mal mit den Fakten in jedem Supermarkt konfrontiert, das sollte doch eigentlich ansporn genug sein, den eigenen Fleischkonsum zu überdenken.....
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Beitragvon Catlovr » 08.02.2013 20:35

Als höchst empfehlenswert würde ich diesen Fim sicher nicht bezeichnen. Da gibt es auch ganz andere Kritiken.

Der Vergleich der Schlachttierhaltung und Auschwitz ist total daneben und keine der Szenen findet in Deutschland statt. Aber das alles wurde schon vor Jahren noch und nöcher (nicht nur) im Internet diskutiert.

AUSCHWITZ IST ÜBERALL?…ÜBER DIE REGRESSIVEN TENDENZEN DES FILMS „EARTHLINGS“ UND SEINER ENTHALTSAMEN BEWUNDERER

1000mal schon kritisiert scheint doch der sogenannte „KZ- Vergleich“ mancher Tierrechtler liebstes Steckenpferd zu sein. „Earthlings“ ist nicht das Erste und bei weitem nicht das einzige Material, das gebraucht wird, um für eine tierliebere, bessere Welt zu werben, das sich einer Holocaustrelativierung als stilistischem Element bedient. Immer wieder scheint es den Initiatoren von Kampagnen angemessen zu sein, die Verbrechen, die von Deutschen und ihren Helfern an Jüdinnen und Juden begangen wurden, mit der Aufzucht und Schlachtung von Tieren gleichzusetzen.


http://ggdnkoethen.blogsport.de/texte/a ... -ueberall/
Science. It works.
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Beitragvon Katzumoto » 08.02.2013 23:52

RoteZora hat geschrieben:Da haben wir alle ein Problem: unsere Katzen fressen Fleisch.


Das Problem besteht aber nicht darin, daß Katzen Fleisch fressen...sondern darin das wir sie in der Wohnung halten und sie somit daran hindern ihr Fleisch selbst zu jagen.

Aber das ist schon ein kontroverses Thema...zumal Städte als Lebensraum für Katzen nicht sonderlich geeignet sind...aber da diese Tiere nun mal geboren wurden, müssen sie ja irgendwie versorgt werden...

ist halt alles nur n fauler Kompromiss :cry:

Vegetarische Katzenernährung scheidet als gutgemeinte Lösung völlig aus...ich kann mir nicht vorstellen ,das DAS lange gut geht...
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Beitragvon Katzumoto » 08.02.2013 23:59

Catlovr hat geschrieben:Als höchst empfehlenswert würde ich diesen Fim sicher nicht bezeichnen. Da gibt es auch ganz andere Kritiken.

Der Vergleich der Schlachttierhaltung und Auschwitz ist total daneben und keine der Szenen findet in Deutschland statt. Aber das alles wurde schon vor Jahren noch und nöcher (nicht nur) im Internet diskutiert.

AUSCHWITZ IST ÜBERALL?…ÜBER DIE REGRESSIVEN TENDENZEN DES FILMS „EARTHLINGS“ UND SEINER ENTHALTSAMEN BEWUNDERER

1000mal schon kritisiert scheint doch der sogenannte „KZ- Vergleich“ mancher Tierrechtler liebstes Steckenpferd zu sein. „Earthlings“ ist nicht das Erste und bei weitem nicht das einzige Material, das gebraucht wird, um für eine tierliebere, bessere Welt zu werben, das sich einer Holocaustrelativierung als stilistischem Element bedient. Immer wieder scheint es den Initiatoren von Kampagnen angemessen zu sein, die Verbrechen, die von Deutschen und ihren Helfern an Jüdinnen und Juden begangen wurden, mit der Aufzucht und Schlachtung von Tieren gleichzusetzen.


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Der Vergleich ist schon gewagt...jedoch sehe ich die Parallele:

In beiden Fällen werden Lebewesen gegen ihren Willen gefangengehalten und letztlich getötet...nur das Motiv ist in beiden Fällen ein Anderes...
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Beitragvon Banci » 09.02.2013 00:19

Man muß letztendlcih einfach sagen das wir das vom Prinzip her alle selbst in der Hand haben. Solange wir als Verbraucher Fleisch billig kaufen, wird die Industrie das produzieren auch in grosser Menge.

Ich für mich möchte nicht vollkommen auf Fleisch verzichten, esse es aber nur selten und gebe dafür auch mehr Geld aus in dem ich auf BioProdukte zurrückgreife, damit ich auch weiß das das Tier ein halbwegs artgerechtes Leben hatte und sich nicht 2 Schweine den Raum meines Bettes teilen mußten. Leider ist es gar nicht so einfach das gemeine Volk zum umdenken zu bewegen. Ob solche Filme das können wage ich zu bezweifeln. Wie es hier den meisten geht kann man das nur wenige Minuten ertragen. Der Mensch ist dafür ausgelegt schreckliches zu verdrängen und wird somit zusehen das über das gesehene den Mantel des vergessens zu breiten. Da finde ich Aktionen wo das Gesicht des Schweines, welches das Fleisch für die Wurst in der Dose gespendet hat, auf dem Deckel ist schon deutlich besser.

Ich denke wir Menschen müssen es wieder schätzen lernen das Tiere ihr Leben lassen müssen dafür das wir Fleisch essen können, aber welches Kind weiß heute noch das das Fleisch noch vor ein paar Tagen als Schwein oder kuh bestenfalls auf de Wiese gestanden hat. Die meisten denken doch es wächst im Supermarkt im Regal.
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Beitragvon Arthi » 09.02.2013 09:37

Katzumoto hat geschrieben:
Catlovr hat geschrieben:Als höchst empfehlenswert würde ich diesen Fim sicher nicht bezeichnen. Da gibt es auch ganz andere Kritiken.

Der Vergleich der Schlachttierhaltung und Auschwitz ist total daneben und keine der Szenen findet in Deutschland statt. Aber das alles wurde schon vor Jahren noch und nöcher (nicht nur) im Internet diskutiert.

AUSCHWITZ IST ÜBERALL?…ÜBER DIE REGRESSIVEN TENDENZEN DES FILMS „EARTHLINGS“ UND SEINER ENTHALTSAMEN BEWUNDERER

1000mal schon kritisiert scheint doch der sogenannte „KZ- Vergleich“ mancher Tierrechtler liebstes Steckenpferd zu sein. „Earthlings“ ist nicht das Erste und bei weitem nicht das einzige Material, das gebraucht wird, um für eine tierliebere, bessere Welt zu werben, das sich einer Holocaustrelativierung als stilistischem Element bedient. Immer wieder scheint es den Initiatoren von Kampagnen angemessen zu sein, die Verbrechen, die von Deutschen und ihren Helfern an Jüdinnen und Juden begangen wurden, mit der Aufzucht und Schlachtung von Tieren gleichzusetzen.


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Der Vergleich ist schon gewagt...jedoch sehe ich die Parallele:

In beiden Fällen werden Lebewesen gegen ihren Willen gefangengehalten und letztlich getötet...nur das Motiv ist in beiden Fällen ein Anderes...


Ja ist wirklich gewagt, aber sogar das Motiv ist "ähnlich" nämlich, dass der Mensch sich über etwas anderes stellt, früher war es der Rassismus (ging ja nicht nur gegen Juden, sondern auch z.b. gegen Schwarze) heute eben gegen die Tierwelt. Und den Film auf diesen Satz zu reduzieren...naja. Ich fand auch die Haustier-Produktionen ganz grausig, und sowas gibts nunmal bei uns auch, da werden LKWs voll mit Hundebabys nach Deutschland gekarrt und zu Schleuderpreisen hier an den Mann gebracht, völlig egal wie krank diese Tierchen sind. Aber es geht ja leider auch nicht nur um die Nahrung. Wenn ich sehe, dass der Mensch sich erlaubt Lebensräume zu zerstören, Raubtiere in Käfigen zu halten wie in den meisten Zirkussen, Delfine in Zoos durch Reifen springen zu lassen zur menschlichen Belustigung, Raubtiere zu erschiessen, damit die Großwildjäger wieder ne Trophäe mehr an der Wand haben, Experimente mit ihnen zu machen für z.b Make up, Shampoo usw....da liegt der Gedanke nicht weit entfernt, dass der Mensch sich über alles Leben stellt.

Und recht viel anders als in dem Film ist auch bei uns die Fleischproduktion nicht.

Ne vegetarische Katzenernährung wäre für mich auch absolut nicht denkbar, Katzen sind nunmal Fleischfresser, vegetarisch ernähren ist alles andere als artgerecht (oder noch schlimmer, vegan :shock: ) Aber ich für mich hab meine Katzen auch deswegen auf Barf umgestellt, weil ich da das Fleisch, was sie fressen, doch gezielter einkaufen kann und drauf achten kann, wo das Fleisch herkommt.

Bei mir persönlich hat sich aber so ein Ekel breitgemacht, dass ich schon aufgrund dessen gar keinen Appetit mehr auf Fleisch habe. Und ich war bekennender und überzeugter Fleischesser. Ich bin Franke, a guts Schäuferle mit Kloss und Soss, mmmmmmmh schmatz :) Anfangs wars bei mir so, dass ich den Fleischkonsum von täglich (lecker Wurstbrot i.d. Arbeit, oder eben abends ein Schnitzel usw.) auf 1 mal wöchtenlich reduziert habe. Dann konnt ich mir auch das hochwertige Fleisch von Demeter oder Naturland leisten (täglich wäre das nciht machbar). Irgendwann hat auch das aufgehört. War gar nicht so dass ich etwas beschlossen hatte, sondern bin eher reingeschliddert.

Ich sehe eigentlich keinerlei Unterschied zwischen dem Interview und dem Film, beim einen wird eben über Mord und Ausbeutung erzählt, beim anderen wird dies bildlich dargestellt.

Es gibt Raucher, denen erzählt man Rauchen ist schädlich und sie sagen ja ja...der Großteil lässt sich auch nicht davon beeindrucken, ne Raucherlunge zu sehen, aber der ein oder andere ekelt sich vielleicht doch davor und denkt um. Und wenns nur einer ist, der aufgrund solcher Bilder umdenkt, wunderbar, schon wieder weniger Fleischkonsum.
Zuletzt geändert von Arthi am 09.02.2013 10:54, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße

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Beitragvon Catlovr » 09.02.2013 10:39

Arthi hat geschrieben:
Ja ist wirklich gewagt, aber sogar das Motiv ist "ähnlich" nämlich, dass der Mensch sich über etwas anderes stellt, früher war es der Rassismus (ging ja leider nicht nur gegen Juden, sondern auch z.b. gegen Schwarze) heute eben gegen die Tierwelt.


Dieser Film schneidet ganz üble Szenen aus Jahrzehnten weltweiter Tierhaltung zusammen und verkauft sie als Normalfall.

Ich finde das total menschenverachtend, was du da schreibst. Das Motiv ist weder ähnlich noch in irgendeiner Weise vergleichbar. Die Verbrechen der Deutschen an den Juden hatten nur ein Ziel: die totale Ausrottung. Ausrottung um der Ausrottung willen. Ein Schlachthof arbeitet nach dem ökonomischen Prinzip - es sollen die Tiere keinesfalls ausgerottet werden, sondern Zweck ist die Produktion von Fleisch als Nahrung für die Menschen.

Aber ich lasse mich hinreißen. Genau das was ich jetzt mache, möchten Extremisten erreichen. Also werfe ich nur noch abschließend "Godwin" in diesen Thread und verziehe mich jetzt.
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