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Wassersprüher??

Wie erziehe ich eine Katze richtig? Fragen und Infos zur Katzenerziehung kommen hierrein

Beitragvon fanny85 » 05.06.2013 20:51

:bruell: stimmt Fee
und die anderen hätten die Chance, das Fleisch vom Teller zu erbeuten :bruell:
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Beitragvon caro109 » 06.06.2013 07:03

Wie gesagt, es soll keine Bestrafung(!) sein und daher muss es doch nicht die Wanne sein :wink:
Habe ich ja nun mehrfach geschrieben, es geht einfach darum, dass die Katze merkt, dass sie unfreiwillig an einen "anderen Ort" kommt. Wie lange sie da verharrt, ist ja vollkommen ihr überlassen. Und wenn dein Bad zu weit weg ist, setzt du sie eben einfach nur vor die Tür - versteif dich bitte nicht so sehr auf die Badewanne :roll:
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Beitragvon caro109 » 06.06.2013 07:07

PS: Bei Sammy hat es geholfen: nachdem sie 4 Tage ständig auf dem Tisch saß und ich sie jedesmal ins Bad gebracht habe (nicht in die BW, weil ich mir nicht sicher war, ob sie da ohne Probleme rauskommt), meidet sie den Tisch jetzt - zumindest von oben :daum:
Wenigstens eine Sache, in der ich mich durchsetzen konnte :lol:
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Beitragvon fanny85 » 06.06.2013 12:42

Also kann man sie einfach nur mit einem Nein runter setzen und gut ist :mrgreen:

Zumindest hat das den selben Effekt, nur muss man nicht so weit gehen :engel: Meine Badezimmer liegt nicht direkt neben dem Essbereich (wäre auch ziemlich unappetitlich :schwitz: ), aber bis man halt die Katze gepackt hat, vom Stuhl aufgestanden ist und dann ins Bad geht, ist schon einige Zeit vergangen :engel:
Ich will auch nicht weiter darauf rumreiten :peace:

caro109 hat geschrieben:Wenigstens eine Sache, in der ich mich durchsetzen konnte


Super :Daumen: und es kommen noch ganz viele andere, bei denen du hart bleiben musst und vorallem werden sie es immer mal wieder von neuem Ausprobieren :wink:
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Beitragvon caro109 » 06.06.2013 13:09

Wir haben eine kleine Wohnung und mittendrin ist das Bad, daher hab ich sie dorthin gebracht :)
Ach die kleinen Plüschpopos haben hier nahezu Narrenfreiheit, also werde ich mich hiermit wohl immer rühmen :lol:
Mit einem "NEIN" + runter mag es auch gehen. Da Sammy aber noch so klein ist, war sie in einem anderen Raum viel schneller abgelenkt und hat dann eben nicht mehr an den Tisch gedacht :pillepalle: :lol:
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Beitragvon puck » 14.06.2013 09:55

...habt ihr vielleicht auch Tipps, wie wir das mit unserem Großen machen können? DaVinci ist der futterneidigste Kater, den es gibt - liegt wahrscheinlich daran, dass er mit drei Hunden groß wurde. Wir müssen ihn auch immer getrennt von der kleinen Luna füttern, mit geschlossenen Türen und "Raubtierschleuse" dazwischen, weil er sonst einfach im Affenzahn sein Futter runterwürgt und dann Luna von ihrem wegschiebt und sich das auch noch einverleibt - und unsere sonst so sture Madame lässt ihn jedesmal ohne mit der Wimper zu zucken gewähren...
Naja, und dieses Verhalten überträgt er eins-zu-eins auf uns: Der klaut uns wirklich den Bissen noch aus dem geöffneten Mund! Egal was: Essbar ist essbar und damit für ihn erstrebenswert. Ihn während unserem Essen selbst zu füttern bringt gar nix - denn: siehe oben.
Ihn runtersetzen kann man pro Mahlzeit auch zehnmal mit "Nein!" - er probiert es beim elften Mal auch, steht vor dem Teller und kickt das Schnitzel unter den Tisch oder das Brot oder die Wurst oder die Kartoffeln oder...oder...oder... Und lustig ist das dann echt nicht mehr, weil er nicht mal bettelt o.ä. - er klaut es einfach und hängt mit der Schnauze voll in unseren Tellern. Und will man ihn abhalten, kriegt man auch mal die Krallen zu spüren - was bei unserem gutmütigen Schäfchen ansonsten nie vorkommt. Aber beim Essen kennt er kein Pardon!
Momentan bleibt uns nix anderes übrig, als ihn während der Essenzeiten aus dem jeweiligen Zimmer in dem gegessen wird, auszusperren - was natürlich mit einem Heul- und Maunzkonzert begleitet wird, was auch nicht wirklich zur entspannten Essathmosphäre beiträgt...
Hat jemand noch Alternativen parat?
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Beitragvon fanny85 » 14.06.2013 18:05

gib ihm doch einfach ein bisschen von euren Fleisch ab 8) so mach ich das teilweise mit Pumi, ich mache extra ein Stückchen Fleisch für sie ohne Gewürze, packe es auf meinem Teller und wenn wir essen bekommt sie das. Allerdings ist Pumi nicht so drauf wie dein DaVinci :schwitz: Da würde ich wohl im stehen Essen :lol:
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Beitragvon fee » 14.06.2013 20:13

sorry, aber leider kann ich Dir wenig hoffnung machen. das frühe erleben von schlimmem hunger scheint bei manchen tieren eine lebenslange gier auszulösen.
eine freundin von mir hat einen straßenhund aus spanien, der fressen würde, bis er platzt. man darf ihn auch nicht aus der hand füttern; er würde ein stück hand mitfressen.
in 5 jahren mit vollen schüsseln hat sich das nicht geändert.
aber vielleicht kennt ja jemand einen fall, in dem es besser wurde.
:engel: fee
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Beitragvon puck » 15.06.2013 08:31

@fanny85: Die Idee ist nicht schlecht, aber das Problem ist ja nicht, dass ihm unser Essen besser schmeckt als seins - das Problem ist bei ihm der Futterneid: Wenn er Essen bekommt, während wir essen (egal was er bekommt!) - dann schlingt er seins runter - nur, um schnell genug fertig zu sein, solange noch bei uns was auf den Tellern ist, das er klauen kann!
@fee: ich glaube, da hast du völig recht: Der kleine Kerl wurde ja als Waise in der Nähe von Vinci in der Toscana gefunden (daher auch sein Name), da war er vielleicht 6-7 Wochen alt. Wer weiß, wie lange der kleine Winzling da schon hungrig gejammert hatte, bis eine Freundin von uns ihn hörte und schließlich fand - und dann mitnahm und aufpäppelte. Aus dem Winzling ist ein großer Kater mit gut 5 Kilo geworden (er hat Optimalgewicht für seine Größe, möchte ich betonen! :wink: ) - aber diese Erfahrung hat ihn sicher geprägt. Er frisst wirklich alles, was nicht niet- und nagelfest ist und schreckt vor nichts zurück, um an Fressen zu kommen!
Tja, ich fürchte, dann werden wir eben mit dem Maunzkonzert vor der Tür weiterleben müssen - es sei denn, jemand hat noch eine "Wunderidee" parat... :wink:
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Beitragvon Catlovr » 15.06.2013 13:17

Meine Bonnie ist genauso. Schlingt wie eine Geisteskranke und kotzt danach alles aus, um weiterzuschlingen.
Trauma aus der Welpenzeit- sie ist jetzt 7. Ich habe alles versucht, das ist so und das bleibt so.

Sie klaut, macht Schränke (auch den Kühlschrank) auf. Ich habe mich damit arrangiert. Magnetschlösser vor die Schränke. Gleichzeitiges Füttern wenn ich esse. Was soll's, sie kann ja nichts dafür. Es würde auch nichts nutzen, sie ist absolut keine ängstliche Katze und bei Futttäääär könnte ich sie sogar windelweich prügeln, das wäre ihr egal. :lol:

Katzen bestrafen ist doof. Bestrafen ist ohnehin doof, bei Katzen aber doppelt, weil es nichts nutzt. Ich stelle aber immer wieder eine gewisse Lernfähigkeit durch Belohnungsstrategie fest. Wenn ICH mit dem Essen fertig bin, gibt es was von meinem Teller. Aber nur wenn sie mir während meiner Essenszeit nicht auf dem Kopf sitzt, sich mit den Hinterpfoten in den Haaren festkrallt und mit den Vorderpfoten mein Essen klaut.
Science. It works.
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Beitragvon carsten » 16.06.2013 07:51

Hallo Zusammen ,

um das direkt am Anfang zu sagen - natürlich sind meine Katzen die wahren Herrscher hier und dürfen als Wohnungskatzen nur mit Balkon sehr vieles . Als Fundtiere vom Tierschutz weist Du ja nie was genau Du da bekommst und schlechte Gewohnheiten lassen sich nur sehr schwer ablegen . Trotzdem gibt es auch hier Regeln und die klappen komischerweise auch .

Eine Regel lautet das sie während ich Koche nichts auf den Arbeitsflächen in der Küche zu suchen haben und auch ein gedeckter Tisch ist tabu . Jede neue Katze braucht zwar manchmal etwas zeit um das zu verinnerlichen , aber über kurz oder lang geht es . In der Küche biete ich wenn einer meckert oder drängelt einfach etwas von wovon ich weiß das mögen sie nicht - Salat und Gemüse sind da bei mir sehr gut geeignet .

Dabei ist meiner Meinung eines auch wichtig - nicht nur mal kurz unter die Nase halten und fertig dann , sondern quasi selbst regelrecht Aufdringlich sein .

"Aber wieso willst Du denn nicht ? Ist doch lecker ! Komm doch "

Gerade mein verfressener Allesfresser Amadeus dreht mir dann schon beleidigt den Rücken zu .

Ich selbst bin nicht nur im Sommer Salatfan und halte dann am esstisch ihm schon mal den ganzen Teller unter die Nase - Pfui Teufel .

Wie gesagt , das klappt ganz gut , aber sie sind halt Wohnungskatzen .

Klingelt es an der Tür oder ich bin vom Telefon abgelenkt , dann ist der Tisch natürlich nur noch ein Tisch , da geht Katze/Kater natürlich rauf um nach dem rechten zu schauen . Wenn ich dann wiederkommen kann es schon passieren das falls etwas fressbares zu finden war dies genüsslich entführt wurde .

Das ist jetzt schon ganz schön lang geworden , aber zur Blumenspritze will ich doch noch etwas sagen .

Ich muss gestehen bei meinem Amadeus habe ich die eingesetzt mit dem Erfolg das ich die heute nur in die hand nehmen und schütteln muss das Amadeus einen Rückzieher macht . Amadeus weiß ganz genau was das ist und auch das ich die ohne Kompromisse einsetzte .

Amadeus ist ein Traumkater , aber wahrscheinlich zu früh von der Mutter weg und dann völlig verzogen . Als ich ihn vom TS bekam hat er mich wenn ihm etwas nicht passte in den ersten Wochen ohne zu zögern angegriffen und meine Beine attackiert . Er war einfach im eahsten Sinne des Wortes ein Halbstarker der einfach nicht wusste wie ein Zusammenleben funktioniert und das nicht alles nach seinem Kopf gehen kann . Selbst nach all den Jahren leben zwei Seelen in ihm , zum einem das verschmusste und anlehnungsbedürftige Riesenkalb , zum anderem ein Macho der feinsten Sorte .

Bei mir hat es immer nur zwei Maßnahmen zur "Bestrafung" gegeben . Entweder fixieren / festhalten oder es regnete in der Wohnung .

Ich habe die Erfahrung gemacht das gerade TS-Tiere die den ganzen Tag im TH eingesperrt waren und kaum Kontakt zum Menschen hatten einen ungeheuren Freiheits/Bewegungsdrang haben . Es ist fast nichts schlimmer als wenn sie dem nicht nachkommen können . Dabei meine ich gar nicht das einsperren oder das quasi in eine Zwangsjacke einsperenn , sondern einfach nur das "Du bleibst jetzt heir und basta " . Einen Hund greifst Du einfach ins Halsband und bleibst stur stehen ohne zu agieren , eine katze hältst Du einfach sanft , aber konsequent am Boden fest . Entscheidend dabei ist das Du sturer bist und das Tier erst einmal zur Ruhe kommt . Sie müssen einfach erfahren das ich ihnen nichts antue , aber den längeren Atem habe . manche lernen das schnell , bei anderen wie meinem Amadeus dauert das etwas länger . Gerade mit dem habe ich in den ersten Wochen so manche 5 Minuten am Boden verbracht , während all sein Krallen in meinem Unterarm hingen - autsch . Es wäre aber auch mein größter fehler gewesen wenn ich in dem Moment meinen Arm gewaltsam befreit hätte weil dan die krallen ihn erst recht aufgerissen hätten .

Die andere Methode ist es regnen zu lassen . Dabei habe ich ihn nie direkt angesprüht , sondern immer nur so über ihn gesprüht das die Tropfen auf ihn runter gingen . Aber auch da ist es meiner Meinung nach wichtig nachzusetzen , wechselte Amadeus den Platz ging ich so 3-4 x hinterher .

generell funktioniert am Anfang ein nur einmal "Nein" selten , das ist viel zu schnell wieder vergessen und nach 5 Minuten versucht das Tier es doch wieder .

"Nein" . . . " Nö " . . . "Husch" . . "Spinnst Du ?" . . " Mistkäfer " . . . " Nein " .............

So , viel zu lang geworden , trotzdem noch einen schönen Sonntag .

P.S. Wir sind uns aber trotzdem im klaren das wir von unseren Lieben ganz schön manipuliert werden :Daumen:
Liebe Grüße , Carsten mit Tessi und den FIV-Katern Amadeus und Antonio
carsten
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