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Kater springt nicht mehr

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Beitragvon LilLady » 02.11.2013 14:37

Hallo ihr Lieben,

seit letztem Samstag beobachte ich, dass mein zuvor sehr aktiver Kater, sich kaum mehr bewegt und: er springt nicht mehr. Als wir merkten, dass er auf der linken Seiten Schmerzen hat, sind wir zum TA. Dort wurde er genau untersucht und bekam Antibiotika, da mein Freund zuvor einen Kampf zwischen meinen beiden Katern mitbekam. Es kann sein, dass Louis Zohan gebissen hat. Es lag sehr viel Fell rum, gesehen haben wir aber nichts.

Die Schmerzen waren nach dem TA Besuch wohl weg, da er nicht mehr miaute, wenn man ihn auf der linken Seite auf Höhe Hüfte bis runter zur Pfote abgetastet hat, aber er sprang immernoch nicht und rannte auch nicht wie sonst den Leckerlies oder dem Spielzeug hinterher. Zudem musste er sich sogar aufs SOFA raufziehen.

Also war ich diesen Donnerstag nochmal da. Das Röntgenbild war unauffällig, das Blutbild auch. Nun haben wir Samstag. Zohan schläft viel, mehr als sonst und im Vergleich zu Louis ist sehr viel weniger aktiv. Beim spielen guckt er meist nur zu. Er springt nicht und frisst wenig.

Die TÄ und ich sind ratlos.

Er bekommt ein Antibiotikum und Traumeel.

Hat jemand mal sowas ähnliches mit seinen Katzen erlebt? Ich mache mir schon Sorgen um ihn, weil er halt immer ein sehr aktiver Kater war, also bis letzte Woche Freitag zumindest.

Da er ein BKH ist, hat die TÄ nun einen Herzultraschall vorgeschlagen, im Hinblick auf meinen Geldbeutel, puh. Zudem treffen die Symptome gar nicht so zu. Wenn man ihn iwo raufsetzt, kommt er allein runter, er kommt halt nur nicht mehr hoch.

Weiß jemand Rat?

LG
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Beitragvon fanny85 » 02.11.2013 15:16

Hi,
das hört sich ja nicht schön an, allerdings könnte ich mir vorstellen, das der Kleine den Appetitmangel vom Antibiotikum hat und dadurch natürlich keine Energie zum spielen. Wie lange bekommt er das AB noch? Evtl. würde ich es, natürlich in Absprache mit der TÄ, absetzen und schauen wie es ohne ist oder auch mal in den Nebenwirkungen von Traumeel schauen :kratz: so ganz ohne ist das ja auch nicht, meine ich :kratz:
Falls es gar nicht Besser ist, würde ich in die Tierklinik fahren und ihn dort auf den Kopf stellen lassen.

Ich wünsche den Kleinen Mann :besserung:
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Beitragvon LilLady » 18.11.2013 19:01

Hallo ihr Lieben,

ich wollte euch mal auf den neusten Stand bringen. Nachdem sich Zohans Zustand verschlechtert hatte (teilweise lahmt er, liegt viel rum, geht normal, frisst normal) sind wir heute zur Lesias Tierklinik in D gefahren.

Dort wurde er umfassend untersucht und anschließend die Diagnose Femurkopfhalsresektion auf der rechten Seite gestellt. Er soll nun operiert werden, am besten schon diesen Mittwoch ( :roll: ja klar, weil ich ja auch als Referendarin mal eben nen Tag frei bekomme). Habe erstmal die Haustierärztin angerufen, sie schaut sich die Röntgenbilder nochmal an und schaut, was sie für uns tun kann (OP ist ja doch sehr teuer: 500 Euro in der TK). Spätestens nächste Woche wird die Entscheidung gefallen sein und Zohan auf dem OP Tisch liegen, wo dann auch immer: TK oder spezialisierter TA.

In ein paar Foren steht, dass sich Katzen danach doch relativ schnell erholen, allerdings meinte der Arzt in der TK was von Physiotherapie ( :shock: ).

Hatte jemand von euch sowas schon erlebt?

LG, eure Lil
Zuletzt geändert von LilLady am 18.11.2013 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Pfirsicheis » 18.11.2013 19:24

Ich hab das jetzt mal gegoogelt, ich vermute, mein Sinclair hat das an beiden Hinterbeinen nach seinem Auffinden gemacht bekommen. Er war nach der OP einige Wochen in einem Zimmer im Tierheim untergebracht, in dem er nicht springen und rennen konnte - sozusagen als Reha. Eine Physiotherapie wurde nach meinem Wissen nicht gemacht. Er läuft aber auch nicht "schön" und kann auch nur eingeschränkt hoch springen. Es stehen für ihn an einigen Stellen extra Stühle.

Soweit ich das jetzt gelesen habe, kannst du ja auch teilweise die Physiotherapie selbst mit deinem Kater machen, es dir beim TA zeigen lassen. Es geht da ja um Dehnen, Strecken und Mobilisation. Dies wirkt sich auf die Beweglichkeit und das Gangbild aus.
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Beitragvon LilLady » 18.11.2013 19:27

Genau, in DüDorf gibts eine Physiotherapeutin, die ist aber auf Hunde spezialisiert. Laut Webseite zeigt sie Katzenhaltern die Methoden und Herrchen/Frauchen wenden diese dann selbst an.
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Beitragvon Pfirsicheis » 18.11.2013 19:41

Wenn sich dein Katerchen das gefallen lässt, ist das eine gute Methode. Du sparst dir und ihm den Stress mit der Fahrerei und falls er dem nicht abgeneigt ist, habt ihr ein gemeinsames Spiel. Vielleicht kannst du das auch mit Leckerchen oder anderen lustigen Sachen etwas ankurbeln. Würd ich dann nachher halt testen.
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Beitragvon LilLady » 22.11.2013 18:19

Hallo ihr Lieben,

neues Update:

die TÄ hat sich die Röntgenbilder der TK angeschaut und diese an einen Orthopäden weitergeschickt in Köln. Dieser meinte auch, es muss operiert werden, aber nicht sofort. Anfang Januar werden wir ihn operieren lassen, zunächst die linke Seite, im April folgt dann die rechte Seite, denn die ist auch betroffen :( Bis Januar bekommt er nun erstmal Schmerzmittel, damit er sich bewegt. Die TÄ konnte nämlich schon einen Muskelabbau im linken Bein feststellen. Jeden Morgen bekommt er nun Metacan und wir sehen zu, dass wir ihn jeden Tag beschäftigen, damit er läuft.

Die TÄ muss sich auch erst reinlesen, weil sie das noch nie hatte... Auslöser für Zohans Probleme in der Hüfte, im Hüftknochen (das Kugelgelenk, das in der Hüfte drin ist und das Bein mit der Hüfte verbindet), könnte die Kastra gewesen sein. Da kann was schief gelaufen sein. Denn diese Art von Krankheit im Knochen tritt wohl fast nur bei Katern auf, vornehmlich Rassekatzen (ja ja, von wegen BKH sind soooo robust :( ) und wenn sie vor dem 9. Monat kastriert wurden -.- Studien weisen dies aber auch erst seit 2001 nach.

Ich halte euch auf dem laufenden, kann ja sein, dass irgendjemand mal sowas ähnliches mit seinem Kater erlebt.

LG
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Beitragvon LilLady » 08.02.2014 13:09

Hallo ihr Lieben,

über zwei Monate ist es nun schon her, ich wollte euch mal ein neues Update hinterherschieben.

Seit Ende November gebe ich Zohan jeden Tag einen Teelöffel Vermiculite Staufen Pulver ins Fressen und dazu Multivitaminpaste. Das Calciumcarbonat in dem Pulver muss mit Vitamin aufgenommen werden, damit es sich in den Knochen anreichern kann. Zusätzlich musste er jeden Tag ein Schmerzmittel (Metacan) nehmen.

Entwicklung:

Zohan wurde von Woche zu Woche agiler. Das Metacan gebe ich nun nur noch alle zwei Tage und gestern ist er zum ersten Mal seit Oktober wieder auf eine Kommode gesprungen und den Kratzbaum hochgewetzt. Bis vor anderthalb Monaten konnte er sich nur an den Gegenständen hochziehen, wenn er irgendwo raufwollte.

Ich bin so glücklich. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Ende Februar werde ich ihn erneut röntgen lassen. Ich bin gespannt, ob sich in den Knochen bereits Verbesserungen erkennen lassen.

LG
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Beitragvon fanny85 » 08.02.2014 13:43

Schön das es Bergauf geht :Daumen:

wünsche euch weiterhin alles gute und das er wieder bald der alte ist
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