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Kranke Katze gekauft

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Beitragvon Dolly » 02.07.2014 17:20

Hallo an alle!

Ich habe ja vor nun anderthalb Wochen ein Sphynx-Mädel bei mir aufgenommen.
Sie wurde als Liebhabertier aus einer Zucht abgegeben.
Die Züchter waren sehr freundlich, sie selbst hat beim Besuch einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht und auch jetzt nach 10 Tagen ist sie munter.
Wegen ein paar Kleinigkeiten (wohl aufgrund der Futterumstellung) bin ich mit ihr heute aber sicherheitshalber mal zum TA gefahren und der hat mir erörtert, dass sie einen Tumor in der Milchleiste hat...
Jetzt fühl ich mich ein bisschen vor den Kopf gestoßen, wollte ich doch eine gesunde Katze kaufen... :schnief3:
Ich weis nicht recht, wie ich mit der Sache jetzt am besten umgehen soll.
Die Operation machen lassen, nichts dazu sagen und hinnehmen, dass sie ja jetzt nun meine Katze ist und ich für sie verantwortlich bin, oder soll ich mich damit an den Vorbesitzer wenden?
Und falls ja, wie am besten?
Ich bin ein bisschen überfragt... :(

Danke schonmal, für alle Antworten, Tipps, Infos und Anregungen.
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Beitragvon Schischa » 02.07.2014 17:27

kaufvertrag und stammbaum sind vorhanden?
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Beitragvon Dolly » 02.07.2014 17:30

Kaufvertrag ja, den Stammbaum hat der Züchter behalten.
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Beitragvon Schischa » 02.07.2014 17:37

daß hört sich nach ärger an.
sprich, du bist an jemanden gekommen, der, wahrscheinlich, zwei katzen aufeinander setzt und schaut was raus kommt.

dein kaufvertrag, wird, wenn es so ist, auch nicht viel hergeben.

jedenfalls ist die sache mangelhaft!
viel spaß beim prozessieren :bruell:

ruf an, mach druck.
wie waren die verhältnisse vor ort?

edit: habe deinen abnehmfaden nicht gelesen, aber wenn so eine katze abnehmen muß, dann fehlt es vom fuß weg.
du hast, leider, ein problem.
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Beitragvon Dolly » 02.07.2014 17:42

Eigentlich hatte ich einen ganz guten Eindruck von den Leuten.
Den Vertrag finde ich auch recht anständig.

Dass sie den Stammbaum behalten haben, haben sie damit begründet, dass ich ja sowieso nicht mit ihr züchte und sie den gern als Andenken behalten wollen.
Die Wohnung ist voll mit Pokalen und Medaillen von Wettbewerben und die Zucht gibt es schon recht lange.
Auch war alles sauber, die Katzen liefen mit in der ganzen Wohnung rum, hatten aber auch ihr eigenes Zimmer, haben einen gesunden, sauberen und lebhaften Eindruck gemacht.
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Beitragvon Schischa » 02.07.2014 17:57

darf ich was fragen?
die haben dir die katz als einzelkatze abgegeben?
unkastriert?
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Beitragvon Dolly » 02.07.2014 17:59

Sie wurde ca 1 oder 2 Wochen bevor ich sie abgeholt habe kastriert.
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Beitragvon Schischa » 02.07.2014 18:09

jo, habe es gerade gelesen.
aber sie ist einzelkatze?
und niemand von den züchtern, die ich aus dem virtuellen kenne, würde solches futter geben.
die, von denen du deine katze hast, mögen, irgendwelche, pokale haben, aber sind, definitiv, alles andere als seriös.
stammbaum als andenken behalten? den merk ich mir, der ist gut! :bruell:
deshalb hast du, statt 600 bis 1000 € auch nur knapp 300 bezahlt?

rechtlich ist die sache, in dem fall: deine katze, mangelhaft.
und es ist anzunehmen, daß der mangel hätte bekannt sein sollen.
wenn dem so ist, bist du getäuscht worden.

was sagt denn der züchter zu dem mangel?
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Beitragvon caro109 » 02.07.2014 18:38

Ich hatte tatsächlich auch gleich das Gefühl, dass das alles nicht mit rechten Dingen zu ging, als du in deinem Bericht meintest, sie hätten dir die Katze mit den Worten "sie muss dringend abnehmen" übergeben.
Fakt ist, dass dein Schätzchen mit Sicherheit keinen Stammbaum hat, theoretisch ist das ja auch nicht schlimm, Feld- und Wiesenkatzen haben auch keinen.

Allerdings, vermehren sich die Katzen auch mehr oder weniger natürlich durch Selektion und nicht weil der Mensch das will.
Ich bin im Übrigen auch an so jemanden wie du geraten: Sie hatte sich zwar nicht als Züchter ausgegeben, aber bei beiden meiner Katzen handelt es sich um Vermehrerkitten und die eine ist auch sehr oft krank... Den Fehler werde ich persönlich nie wieder machen. Versteh mich jetzt nicht falsch, ich will meine Süßen auf keinen Fall missen, aber ich denke einfach, dass vieles nicht so gelaufen wäre, wenn die beiden aus einer richtigen Zucht stammen würden.

Viel kannst du natürlich nicht dagegen machen. Ich an deiner Stelle würde die "Züchter" kontaktieren und die Geschichte schildern, aus deren Reaktion kannst du natürlich Rückschlüsse ziehen. Mach dir aber nicht allzu große Hoffnungen, dass du irgendetwas erreichst...

Mit welchen Kosten musst du denn laut TA rechnen?

Liebe Grüße
Caro mit Sammy und Leo
"Schon die kleinste Katze ist ein Meisterwerk"
Leonardo da Vinci

Katzentagebuch: topic7511.html
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Beitragvon Dolly » 02.07.2014 18:54

Ja, sie wurde mir als ''Soll-Einzelkatze-werden'' anvertraut. Das fand ich, zugegebenermaßen, auch ein bisschen seltsam.
Und gezahlt hab ich 400€. Aber sie wurde ja kastriert, als Liebhabertier abgegeben. Das hab ich jetzt nicht als all zu ungewöhnlich empfunden.

Laut Vertrag wurde die Katze am 28.05. tierärztlich ohne negativen Befund untersucht.
Ich weis ja nicht, wie schnell so ein Tumor wachsen kann.

Zu caro: naja, so harsch haben sie es natürlich nicht gesagt. Sie haben ihre Gewichtszunahme mit der Kastration und dem ständig bereitstehenden Futter begründet und mich gebeten, sie auf ''Diät'' zu setzen, da sonst noch mehr Übergewicht langfristig zu Schäden führen könnte. Das fand ich völlig einleuchtend, fand es gut, dass sie mich darauf aufmerksam gemacht haben.

Sie kommt ursprünglich aus einer Zucht in Estland. Den Stammbaum haben sie mir gezeigt, aber eben behalten.

Dem Züchter habe ich geschrieben, ich bin ebenfalls gespannt, was da zurück kommt...

Der TA meinte, dass erstmal nur die eine Milchleiste gemacht werden solle (die andere sei unauffällig) und die OP so 150-200€ kosten würde.
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Beitragvon Lalu » 02.07.2014 20:38

@caro
Deine Beiträge löschen kannst du nicht, aber ist ja kein Thema. Irgendwer guckt immer mal rein :wink:

Zu Dolly
Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber mir kommt das sehr kurios vor. Ich hab selbst ein "Liebhabertier" hier, aber unter anderen Umständen. Den Preis finde ich so gesehen nicht ungerechtfertigt, ist halt ein älteres Tier, da werden die Preise gerne mal runter gesetzt.

Mit welcher Begründung wurde sie als Einzeltier abgegeben? Lasse dir von deinen Tierarzt alles bescheinigen und reiche es den ehemaligen Besitzern ein, ob sie bezahlen ist eine andere Sache, aber ich würde sie mit ins Boot nehmen. Steht was im Vertrag?

Hatte sie viele Würfe?
Man kann nicht alleine die Welt retten - aber jeder kann einen kleinen Beitrag dazu leisten!

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Beitragvon fee » 02.07.2014 21:11

liebe Dolly,
zum rechtlichen: juristisch ist, was das vertragsrecht betrifft, Deine katze leider eine sache. Du kannst also nur wandlung (umtausch) oder minderung (reduzierung des kaufpreises) fordern.
das erste wirst Du nicht wollen, das zweite wird wahrscheinlich den aufwand nicht lohnen.
fordern kannst Du es aber immerhin.
verklagen mit erfolgsaussichten könntest Du noch am ehesten den TA, der einer katze mit tumor ein falsches gesundheitszeugnis ausgestellt hat.
vielleicht hatten die vorbesitzer wirklich noch nichts bemerkt. oder... aber....

die sache mit dem stammbaum ist übrigens völlig unseriös. kein züchter wird bei einem kastrierten abgabetier den stammbaum nicht herausgeben. schwarzzucht ist ja nicht mehr möglich und wirklich niemand sammelt stammbäume ohne das tier dazu.
ob der gezeigte wohl echt war?
auch die begründung für die gewichtszunahme ist absurd. 1-2 wochen nach einer kastration hat eine katze eher ab- als zugenommen.
aber das hilft alles nichts.
Du hast die verantwortung ja schon übernommen.
fordere kaufpreisminderung und lass den leuten die chance, ihr gesicht zu wahren und so zu tun, als seien sie ahnungslos gewesen.
dann ist wenigstens ein teil Deines finanziellen schadens ausgeglichen.
sollen sie das geld doch von ihrem unfähigen (oder korrupten) TA zurückfordern.

das mit dem abnehmen kannst Du ruhig etwas langsamer angehen. operationen und TA-stress helfen auch dabei. Deine katze braucht jetzt auch eine gute kondition.
:Kopf: :engel: fee
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Beitragvon shani » 02.07.2014 21:20

Das ist wirklich ein schwieriges Thema...

Ich habe im April ebenfalls 2 Liebhabertiere aus einer Hobby-Zucht übernommen. Cornish Rex-Mädels, die beiden.
Die Ältere (Mara) wurde abgegeben, weil mit ihr auf Grund von zu kurzen Schnurrhaaren nicht gezüchtet werden durfte und die Kleine (Meridia) war so scheu Fremden gegenüber, dass die Züchterin sie einfach nicht "losgeworden" ist... Daher waren auch bei mir die beiden vergleichsweise "günstig" abzugeben mit 250€ pro Katze.
Mara ist ebenfalls in Folge der Kastration dick geworden, das hatte mir die Züchterin aber schon am Telefon gesagt. Ein Glück hat sie sonst nichts. Und auch die Kleine (Merry) nicht.
Nach einem Monat der Eingewöhnung habe ich meine Beiden auch zum Tierarzt gekarrt, weil Merry den Kopf merkwürdig schief hält und um zu klären, ob Maras Leibesfülle wirklich nur Übergewicht ist.
Außer eines Ohrmilben-Befalls und bei Merry einer tiefsitzenden Ohrinfektion in Folge der Milben hatten beide glücklicherweise nichts, und Merrys Kopf ist nach einer Antibiotika-Therapie auch wieder gerade.
Ich habe der Züchterin eine Mail geschrieben, damit sie informiert ist und auch ihren Bestand gegen Ohrmilben behandeln kann, habe aber auch kein Geld gefordert und nichts.

Informieren würde ich an deiner Stelle die Züchter also schon. Wie ihr euch dann einigt, dazu kann und möchte ich nichts raten.
Liebe Grüße von Maarit
mit Katze Shani, den Kobolden Mara und Meridia und dem Sternenkobold Namira

Wo kämen wir hin, wenn jeder nur sagte "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen? (Kurt Marti)
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Beitragvon Dolly » 02.07.2014 22:01

Lalu:
Sie wurde mir mit der Begründung, dass als Zuchtkatze nicht so viel Zeit für die Adulten da ist und sie jetzt, wenn sie in Einzelhaltung kommt, die nötige Aufmerksamkeit bekommen kann.

Die Verkäufer sind mit dem Vertrag ziemlich gut abgesichert. Den hab ich vorhin eindringlich studiert.

Würfe sollen es 3 gewesen sein. Also einmal pro Jahr.

fee:
Danke für die Infos. Ich hab die Vorbesitzer jetzt einfach über ihren Zustand in Kenntnis gesetzt und werde schauen ob und was zurück kommt.
Klagen o.ä. möchte ich nicht. Das spar ich mir lieber und sorge für die Mietz.
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Beitragvon Therylune » 03.07.2014 08:33

Meine Züchter haben eine Klausel im Vertrag und das Mir gegenüber auch nochmal sehr deutlich betont, dass es auf meinen Hikari "2 Jahre gesetzliche Garantie" gibt. Ich bin fast vom Stuhl gefallen als sie mir das gesagt haben aber als ich drüber nachgedacht habe, fand ichs schon sehr seriös und gut. Bin mit meiner vorherigen Katze sehr auf die Nase gefallen.
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