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Katze schnurrt nicht mehr

Hier könnt Ihr über das Verhalten Eurer Katze diskutieren. Wofür stehen das Beschnuppern, das Reiben, um die Beine schnurren etc

Beitragvon nana8888 » 10.02.2015 20:21

hallo :smile1:
ich bin seit ca 3 wochen stolze katzenbesitzerin :daum: die beiden damen sind 1 jahr und 2 jahre alt.
direkt am ersten tag kam luna (die ältere) zu uns und suchte unsere nähe, ihre freundin lilly verkroch sich ca 10 tage unter unserem bett. in den 10 tagen an denen sich lilly nicht hat blicken lassen war luna wirklich total verschmust und anhänglich und sie schnurrte viel.
nun ist es so, das lilly ihre scheu komplett abgelegt hat und sich als extrem verschmuste und anhängliche katze zeigt, doch luna schnurrt seit dem nicht mehr, sie spielt auch nicht mehr wirklich mit.
die beiden verfolgen mich abends auf schritt und tritt, lilly rennt dabei auch schnurrend um meine beine, luna hält immer etwas abstand, aber sie kommt mit.
ich finde das sehr schade und hoffe das luna wieder die alte wird..
wir haben einen felywell stecker gekauft und hoffen er kann positiv beeinflussen.
untereinander sind die beiden recht harmonisch, ich konnte noch keine aggressionen bei den beiden beim zusammen sein feststellen aber irgendwas muss luna ja extrem stören und es hat wohl mit lilly zu tun. die beiden wurden mir als das perfekte katzen duo vorgestellt, die super harmonieren und seit lilly 12 eochen alt ist zusammen leben.
vielleicht hat jmd einen rat
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Beitragvon laubfeger » 11.02.2015 19:31

Hallo!
Rat weiß ich leider keinen. Und die Vorraussetzungen mit meinen beiden Kätzchen sind doch ziemlich anders.
Aber ich habe auch erlebt, dass der zuerst schüchternere Kater mittlerweile anhänglicher ist und die Dame, seine Schwester, sich als schwierigerer Fall entpuppt hat. Zuerst hat immer sie geschnurrt, eines abends dann er zum ersten Mal, die Freude war groß, aber bald auch die Verwirrung, weil die Kätzin dann nicht mehr schnurrte.
Wieder etwas Wasser den Fluß hinunter und mittlerweile schnurren beide, abwechselnd oder auch mal zeitgleich, keine Ahnung wieso, weshalb, warum ? :S :D

Ich weiß nicht ob es dir auch so geht, aber ich finde es manchmal schwer beiden die gleiche Zuwendung zu geben. Der Kater ist "verschmuster" und traut sich näher heran und drängelt sich dann halt auch immer dazwischen, wenn ich meiner Katze die ganze Aufmerksamkeit schenken will. Ich kann ihn dann ja auch nicht vom Schoß schubsen :S wie macht ihr das?
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Beitragvon fee » 11.02.2015 21:35

die eingewöhnungszeit ist immer schwierig und die katzen zeigen noch nicht das übliche verhalten. da traut sich eine katze zuerst, kontakt aufzunehmen, dann wird sie aber von der anderen beiseite gedrängt.
nun sollte man sich bei der machtverteilung zwischen den katzen ja eigentlich nicht einmischen. trotzdem verstehe ich Dein mitgefühl mit der schwächeren.
ein vorschlag: öfter mal beide mal für kurze zeit räumlich trennen, damit auch die unterlegene ihre dosis streicheleinheiten bekommen kann.
mit ein wenig tricksen kann man dann doch allen gerecht werden.
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Beitragvon RoteZora » 11.02.2015 23:20

Ich find's auch schwer, meine beiden "gleich" zu behandeln. Die dominantere ist auch viel verspielter. Wenn ich Bälle werfe, ist Mala in der Regel schneller. Das hat dazu geführt, dass Loki bloß hinterherguckt, und sie ist auch ein bißchen moppeliger... :roll: . Also habe ich angefangen, den Namen der Katze zu sagen, die rennen soll. Beide wissen genau wie sie heißen, aber Mala hält sich nicht immer dran. Trotzdem hat es sich im Laufe von 3-4 Wochen stark verbessert. In etwa 60% der Fälle, bei denen ich "Loki" sage, rennt auch tatsächlich Loki :lol: .
Beim Schmusen sind die Bedürfnisse auch verschieden. Mala mag gerne öfter und dafür kürzer bekuschelt werden, Loki lieber laaaaaange und schön sanft. Mala liebt es, wenn ich mit beiden Händen seitlich an ihr entlangstreiche, ziemlich fest, fast wie eine Massage. Loki mags nicht: immer nur eine Seite streicheln. Undsoweiter :wink:
Ich könnte nicht in Minuten sagen, welcher Katze ich mich mehr widme, hoffe aber, dass es sich ausgeht. Das Wichtigste scheint mir zu sein, dass jede Katze "ihre" Zeit hat, wo das dran ist, was sie am liebsten mag. Wenn Mala sich dazwischendrängelt (was sie fast nie mehr macht), habe ich sie sanft zurückgeschoben und "Nein" gesagt, notfalls auch mehrmals und ein bißchen strenger. Die Wiederholung macht's. Das kann Monate dauern, wenn eine Katze sehr stark dominiert. Du hast aber das Recht dazu, die Hierarchie zu beeinflussen, solange Du ruhig bleibst. Bestimmte Regeln kann man sehr wohl etablieren, auch mithilfe von Leckerlies. :engel:

PS: Bei mir schnurren beide :daum: , bei Loki hat es aber ca. 3 Monate gedauert.
Bild[/quote]

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Beitragvon laubfeger » 12.02.2015 13:12

Das mit den Namen rufen ist ja cool!
Ich habe momentan noch das Problem, dass ich ihn brauche damit sie auch zu mir kommt und dann ist er natürlich da! :S Räumlich trennen ist als sehr schwer.
Gestern hat er sich entschloßen auf Entdeckungstour zu gehen und sie ist auf der Couch geblieben, dann konnten wir spielen (anfassen geht bei ihr leider immer noch nicht). Der Kater kam aber nach ein paar Minuten und war dann sehr grob zu ihr, hat sie durch die Wohnung gejagt und ziemlich grob gebissen etc. Ich hatte jetzt keine Angst um sie oder so, aber der "Trainingsabend" war dann gelaufen, naja :/

Aber um auf die Frage der Threaderöffnerin zurück zu kommen, nicht schnurren heißt doch auch nicht "nicht- wohlfühlen"? Also einfach den Dingen seinen Lauf lassen?
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Beitragvon fanny85 » 12.02.2015 20:59

Hi,
versuche einfach beiden gerecht zu werden, alles andere wird sich von alleine regeln, das braucht einfach etwas Zeit :wink: Bei meiner Bella hat es zwei Jahre gedauert, bis sie in meiner Nähe geschnurrt hat, heißt aber auch nicht, das sie sich nicht wohl gefühlt hat. Es kann auch sein, das sie deswegen geschnurrt hat, weil sie sich beruhigen wollte :wink: Immerhin neue Dosenöffner, neue Umgebung!

Bei mir wird eindeutig Oskar bevorzugt :oops: , allerdings bekommt er hier auch den meisten ärger, weil er ziemlich viel Unfug im Kopf hat :roll: Habe meinem Baby wohl nie so wirklich die Grenzen gezeigt :kratz: Die Mädels fordern ihre Schmuseeinheiten ein, dann schicke ich Oskar auch schonmal weg, allerdings habe ich das Gefühl das meine Mädels auf eine Art "selbstständiger" sind als Oskar. Ich kann das gar nicht beschreiben :kratz:
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Beitragvon RoteZora » 13.02.2015 01:51

Sieh an, der "Kater-Bonus"... :bruell:
Ich weiß auch nicht genau, wieviel das Schnurren mit dem Wohlsein zu tun hat.
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Beitragvon laubfeger » 13.02.2015 12:48

Der Katerbonus ist bei mir, dass er schon kastriert ist und :S ihr wisst ja "der Aaaaarme"
;)
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Beitragvon nana8888 » 13.02.2015 12:59

danke für eure antworten :daum:
vlt interpretiere ich das nicht schnurren ja auch falsch, ich bin ein katzenneuling :kratz:
ich versuche das jetzt so einzuteilen das jede katze ihre zeit für sich bekommt.
was ich auch sehr interessant finde, von vielen seiten habe ich gehört, das katzen eher ortsgebunden sind und ihre menschen als personal betrachten und auf tiefere beziehungen keinen wert legen, nun gut, das war ein risiko das ich gerne eingegangen bin, denn schließlich muss sich kein tier an mich binden, es hat trotzdem seine daseins berechtigung und wird von mir geliebt.. 8)
aaaber die beiden sind wirklich anhänglich und suchen meine nähe.. ist das vlt auch nur. ein irrglaube mit der bindungsfähigkeit? oder interpretiere ich da wieder falsch :lol:
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Beitragvon fee » 13.02.2015 21:35

das ist so ein altes bauernhof-märchen mit der orts- statt personenbindung. einige meiner katzen sind mehrfach mit mir umgezogen. ihr zuhause war immer gleich dort, wo ihr hausrat, ihr futter und ich waren (leider in dieser reihenfolge).
die ortsgebundenen katzen sind die halbwilden.
keine vernünftige "zahme" katze trennt sich freiwillig von gut erzogenem personal (und gutem essen). natürlich lieben sie uns. wir sind ja auch brav und nützlich.
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Beitragvon RoteZora » 14.02.2015 01:13

fee hat geschrieben:natürlich lieben sie uns. wir sind ja auch brav und nützlich.

:lol:2 Mal ehrlich: Wenn Du ne Katze wärst, würdest du Dich an Wände und Möbel halten oder an die Zweibeiner, die Dir zu futtern geben? :lol:
Bild[/quote]

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Beitragvon nana8888 » 18.02.2015 12:40

huhu ihr lieben,
nun ist es leider immer noch so das luna sich nicht wirklich streicheln lassen will, irgendwie verstehe ich es nicht :?: bei ihrem vorbesitzer hingen bilder an der wand, luna mit ihm auf dem schoß auf dem arm etc..also so wie sie sich die ersten tage hier gezeigt hat. sie hat sich auch entspannt am bauch streicheln lassen und ist auf den schoß geklettert.. jetzt wird es immer weniger..
dafür mutiert lilly immer mehr zum hund :bruell: sie springt mich an leckt mich ab, wenn ich nur schnalze gibt sie gas und stürmt auf mich zu..
naja vlt pendelt sich noch alles ein.. hoffe nur die kleine luna ist trotzdem glücklich..
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Beitragvon sebastian1 » 20.02.2015 02:35

schnurrt sie wenn du ihr Katzen gras gibst?
mein kater schnurrt immer wenn er an das grüne Zeug dran darf.
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Beitragvon Chiller » 02.03.2015 11:59

Hallo Nana,

ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie Du. Schnurren tun wohl beide Katerchen, jedoch sind sie vom Charakter her so grundverschieden! Frederic lässt sich immer und überall anfassen und hochnehmen, schnurrt sofort los und ist in allem sehr offen, neugierig und hat absolut keine Angst.
Filou ist schon von Anfang an eher zurückhaltend, er muss immer erst an der Hand riechen, bevor ich ihn streicheln darf (oder manchmal auch nicht, dann weicht er zurück), er lässt sich nur selten mit Wonne hochnehmen, wirkt dann immer etwas ängstlich und vorsichtig. Am Anfang kam er zwar in die Nähe von uns Menschen, hat sich dann aber nie ganz bis auf den Schoß getraut. Frederic ist das genaue Gegenteil, er drückt sich direkt mit vollem Körpereinsatz auf mein Gesicht.

Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass liebevoller Respekt der Eigenarten die beste Rangehensweise ist. Ich habe Filou in Ruhe gelassen. Wenn er z.B. irgendwo liegt und schläft, fasse ich ihn nicht an. Wenn er wach ist, gehe ich hin und spreche leise mit ihm. Er maunzt dann meistens und reckt mir entweder die Pfötchen entgegen (=> OK, "go"!) oder blinzelt ein paar mal (vielleicht einmal die Hand hinhalten?) oder er dreht seinen Kopf weg und dann lasse ich ihn wieder.

Es hat sich gezeigt, dass er irgendwann ganz von allein kommt. Wenn Frederic mit mir schmust, kreist Filou meistens irgendwo im Orbit. Ich rufe ihn dann sanft und animiere ihn, zu mir aufs Sofa zu kommen (ich klopfe leicht auf die Sitzfläche oder auf meine Beine). Meistens kommt er dann, ist etwas hibbelig und dreht sich zig mal, lässt sich aber mit Wonne streicheln und schnurrt sehr laut. Diese Sternstunden sind wohl dosiert und deshalb für mich auch ganz besonders wertvoll. Ich habe das Glück, dass Frederic mit seinem großen Herzen einfach immer und überall alles und jeden beschmust, somit ist diese Situation nicht mit Eifersucht beladen, er macht dann eben einfach mit.

Ich resepktiere seine Zurückhaltung und animiere ihn sanft. Alles andere muss von ihm kommen und das tut es auch. Hat etwas gedauert aber es wird jeden Tag ein bisschen mehr. :verliebt3:
Würde ich jeden Tag so leben, als wäre es mein Letzter, säße ich schon längst im Knast. ;-)
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Beitragvon RoteZora » 02.03.2015 16:11

@ Chiller: Blinzeln mit den Augen bedeutet "ich bin friedlich" und ist ein Signal, das oft von rangniedrigeren Katzen ausgesendet wird. Es wirkt deeskalierend. Zurückblinzeln wirkt entspannend; das könnte Filou helfen. Mit beiden Augen... Meine Süßen machen das, wenn sie sich ein Fauchen oder böse Blicke von mir eingefangen haben. Damit machen sie "Gut Wetter", und wenn ich zurückblinzele heißt das, dass ich nicht mehr sauer bin. :D
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