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Erkennen katzen ihre besitzer? Hilfe!

Ich möchte mir eine Katze zulegen, was muss ich alles beachten? Wenn Du Fragen hast, stell sie gerne hierrein!

Beitragvon history » 12.04.2015 20:33

RoteZora hat geschrieben:Völlig unabhängig von irgendwelchen Forschungen gibt es Menschen, die mögen halt keine Tiere im Haus. Eine meiner Schwestern ist so.

Meine Schwiegermutter gehörte auch einmal zu dieser Art Menschen.
Für sie waren Tiere im Haus oder Wohnung nur potenzielle Schmutzmacher.
Man hat nur wenige Möglichkeiten sie zu überzeugen das der zusätzliche Aufwand der Reinhaltung gerechtfertigt ist.
Das auch eine Gegenleistung unserer Samptpfote zurück kommt.
Ich erzählte ihr was so angenehm an unserer Katze ist.
Sie bringt durch ihre Anhänglichkeit, dem schnurren die Ruhe zurück die uns der Alltagsstress uns nimmt.
Sie erlebte es bei fast jeden Besuch wie das funktioniert.
Was sie absolut überzeugte das Tiere nicht nur Schmutzmacher sind war, der Arbeitsunfall meiner Frau.
Lady wich ab dem Zeitpunkt keine Minute von der Seite meiner Frau.
Ohne das ihr jemand ihr zeigte wo meine Frau die Verletzung hatte legte sie sich darauf und half ihr mit ihrer Wärme den Schmerz zu lindern, so manche Träne leckte sie weg.
Das alles sah auch meine Schwiegermutter und konnte nur vor Rührung weinen.
Ich glaube was ich Damals sah, war das erste mal das sie in ihren Leben eine Katze gestreichelt hatte.
Sie war wie umgewandelt, wir durften unsere kleine sogar wenn wir sie besuchten mitbringen.
Waren wir unterwegs und konnten Lady nicht mitnehmen lief sie mehrmals am Tag zwei KM um sie zu versorgen und sie zu beschäftigen.
Wo Lady starb heulte sie genauso wie wir, Lady hat ihre letzte Ruhe bei meiner Schwiegermutter auf ihren Grundstück gefunden mit einen wunderschönen Grab.
Unsern jetzigen Kater hat sie auch schon ins Herz geschlossen obwohl er ein kleiner Riese ist aber verschmust hoch zehn.
Schreit förmlich danach gestreichelt zu werden.
Kurz Menschen die nichts von Tieren halten müssen erleben können was ein Tier dem bedeutet der mit ihnen zusammen lebt.
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Beitragvon laubfeger » 12.04.2015 23:14

:)

Nicht jeder hat die Chance oder will die Chance geben die Angenehme an einem Tier zu erleben. Deine Schwiegermutter hat es erlebt, weil die Umstände (leider keine schönen :( ) es nicht anders zuließen. Hättet ihr sie jemals mit Argumenten überzeugen können?
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Beitragvon history » 13.04.2015 01:16

Auch wenn der Unfall nicht gewesen wäre.
Sie wäre nicht die geblieben, die ich mit der alten Einstellung vor 32 Jahren kennengelernt habe.
Sie hat sehr schnell mitbekommen wie wichtig Katzen für uns sind.
Da wir keine Kinder haben waren sie wie unsere eigenen Kinder ohne dabei zu vergessen das sie Tiere sind.
Lady war so was einzigartig das man es kaum mit Worten beschreiben kann.
Sie hat uns immer wieder auf den Boden geholt wenn mal die Luft gebrannt hatte.
Sie merkte wer gerade schlecht drauf war, dem galt in diesen Moment mehr Aufmerksamkeit.
Ihr Vertrauen zu uns war Grenzenlos.
Wir konnten mit ihr sonst wo hinfahren sie fühlte da wo wir sind absolut sicher.
Ihr Nachfolger Kunak tritt voll in ihre Tapsen, geht als fast achtjähriger ohne Probleme an der Leine.
Videos von Ihr und Kunak
https://www.youtube.com/watch?v=4wFQtrYaTmI
https://www.youtube.com/watch?v=bhKlQQnbYt8
https://www.youtube.com/watch?v=aq6nOSPRNbU
https://www.youtube.com/watch?v=vV4m0E0lpug
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Beitragvon laubfeger » 17.04.2015 00:10

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Beitragvon Prudence » 17.04.2015 13:38

hallo ella

sicher sind katzen keine hunde,wäre ja schade wenn es so wäre. hunde sind rudeltiere. sie betrachten ihr herrchen als teil ihres rudels. tatsächlich ist dies bei katzen anders. was nicht heisst dass katzen keine freundschaften schliessen können. eine katze denkt in erster linie an sich,was ich persönlich als positiv betrachte. ein gutes mass an egoismus ist ja auch bei uns menschen nicht verkehrt. der mensch kommt da halt oft erst an zweiter stelle. eine katze würde (wenn sie es kann) ausziehn wenn es ihr beim besitzer nicht gut geht. also wenn sie nicht gefüttert wird usw.sie sind sehr bequeme tiere aber keinesfalls doof. wenn es die katze gut hat,warum sollte sie ausziehn.der besitzer streichelt sie (was für die katze als eine art putzen betrachtet wird).sie bekommt zu fressen ohne was dafür zu tun. guter schachzug...sie bekommen was sie wollen wenn sie zu hause bleiben,was will man mehr :) das heisst allerdings nicht dass sie uns nicht lieben. die katze würde niemals gehn wenn sie mal nen tag nichts bekommt aber sie würde nicht riskieren zu verhungern.was alles andere als doof ist. sie machen halt nicht sitzt oder platz sondern tun worauf sie lust haben und das nenn ich doch mal intelligent und vorallem gesund :) aber auch einer katze kann man etwas beibringen. unsere zum beispiel weiss genau,wenn die glocke klingelt gibts leckerli und sie kommt angerannt. oder sie darf nicht auf den esstisch sonst wird sie nassgespritzt und das weiss sie ganz genau. da sie es nicht mag tut sie es auch nicht mehr. heisst ja auch,dass sie es sich merken kann. katzen und hunde sind einfach von grund auf verschieden und sie zu vergleichen macht nicht viel sinn. da ist keiner dümmer oder klüger sondern sie sind einfach anders. aber wie der hund erkennt auch die katze ihren besitzer. ist ja nicht so als ob die katze was auf den augen oder auf der nase hat :D wenn ich sehe wie unsere katze uns jedesmal aufgeregt und freudig begrüsst und bei fremden abzischt wie ne rakete muss sie uns ja erkennen. böse ausgedrückt... die katze ist halt ein ego,der hund ein rudeltier. oder nett ausgedrückt.... die katze achtet halt auf sich,der hund ist nur ein mitläufer :) man kann es auf beide arten betrachten und ich denke es liegt ganz am menschen wie er es sehen will. von daher würde ich nichs darauf geben was dein besuch gesagt hat. sie ist halt mehr der hundemensch. deine katze liebt dich aber wenn es darauf ankommen würde und sie sich entscheiden müsste ob du oder sie,so würde sie sich EHER für sich selbst entscheiden.was sie nicht böse meint. die katze kann auch gut für sich alleine sorgen. der hund ist meistens auf sein rudel angewiesen (in der natur). das ist bei beiden tief verankert.

ich hoffe ich konnte dir irgend etwas mitgeben. katzen sind wunderbare und extrem ehrliche tiere und wenn deine katze dich nicht lieben und erkennen würde....ohhh das würdest du schnell merken :D

lg pru
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Beitragvon laubfeger » 26.04.2015 16:01

Prudence hat geschrieben:eine katze würde (wenn sie es kann) ausziehn wenn es ihr beim besitzer nicht gut geht. also wenn sie nicht gefüttert wird usw.sie sind sehr bequeme tiere aber keinesfalls doof.


:lol: Und Recht hätte sie dann damit!
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Beitragvon nikki14 » 04.05.2015 20:12

Ich finde es auch immer doof, verschiedene Tiere miteinander zu vergleichen. Meine Eltern haben zwei Hunde, meine Nikki und er verstehen sich richtig gut (nach anfänglichen Schwierigkeiten.. :D), aber sie sind einfach gruuundverschieden. Aber genauso unterschiedlich sind auch die beiden Hunde. Es ist auch immer noch Charaktersache finde ich..und verallgemeinern kann man da schon gar nicht.
Viel schlimmer finde ich es aber, wenn man sich für seine Tiere oder die Tierliebe rechtfertigen muss.. Jeder wie er mag - und ich mag nunmal Katzen! :daum:
If you don't like cats you don't like me :-)
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Beitragvon Kelte » 05.05.2015 18:26

Selten so einen Blödsinn gehört :pillepalle:
Zudem ist die Studie von 1992 - heute werden andere Fragen gestellt und die Antworten anders bewertet. Und schwupps, schon sind die Ergebnisse auch komplett andere.

Katzen haben gelernt so mit Menschen insgesamt und mit ihren Besitzern im Besonderen zu kommunizieren, daß diese sie verstehen und ihnen ihre Wünsche erfüllen. Beim Menschen nennt man sowas clever - bei einer Katze soll das hingegen ein Zeichen mangelnder Intelligenz sein? Katzen leben teilweise in sozialen Gruppen, wo sie manchmal auch ihren Nachwuchs gemeinsam aufziehen. Soweit also zur sozialen Intelligenz.

Natürlich sind Katzen und Hunde verschieden. Es gibt auch Unterschiede zwischen Mensch und Affe, obwohl unsere genetische Abweichung nur minimal ist. Die von Hund & Katz ist deutlich höher.

Meine Katze verhält sich mir gegenüber völlig anders als zu meinen Besuchern oder Nachbarn. Wenn ich nach Hause komme, kommt sie zur Tür gerannt und begrüßt mich ausgiebig. Wenn sie manchmal nachts neben mir auf dem Kopfkissen schläft und mitbekommt, daß ich aufwache, dann schiebt sie sanft eine Pfote unter meine Wange und schnurrt. Welche Art Kommunikation ist das? Wie würde wohl die dumme Frau oder der Forschungsbursche das werten?
Sie begleitet mich im Hausflur beim Blumen gießen, geht mit mir zurück in die Wohnung. Wenn ich Schmerzen habe, legt sie sich neben mich und ist dann zur Abwechslung mal nicht penetrant lästig, weil sie gestreichelt werden will, sondern liegt einfach nur da als Gesellschaft.

Und das eine Katze ihren Besitzer verläßt, wenn dieser sie schlecht behandelt, anstatt in hündischer Ergebenheit zu bleiben, spricht wohl eher für die Katze :daum:

Ich komme aus einer "Hundefamilie" und habe jetzt seit Jahren eine Katze. Ich mag beide Arten aufgrund ihrer verschiedenen Eigenarten. Was ich nicht mag ist dieses "entweder-oder" und bornierte Leute 8)

Gruß

Sandra
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Beitragvon Ella » 05.05.2015 18:42

Hallo
Ich finde es übrigens super von euch dass ihr so tolle "tipps" schreibt!
Ich habe leider letztens eine schlechte erfahrung mit hunden gemacht :cry:
Eine bekannte hat letztens einen hund aus dem tierheim gekauft
Letzte woche ging ich spazieren und sah dass ein hund mit einer katze kämpfte( aus der ferne. Ich konnte fast nicht erkennen was sie waren weil sie wie ein einziges fellknäuel aussahen..bin aus reinem neugier dorthin gegangen)
Es war der hund von meinem bekanntem und die katze war von meiner freundin sie hieß lilly :oops:
Als ich sie auseinanderbringen wollte, biss mich der hund.. Aber ich hatte es schließlich doch geschafft :schwitz:
Die lilly lag leider schon im sterben :cry:
Nun haben meine freundin und die bekannte einen heftigen auseinandersetzung
Hat irgendjemand tipps?
Liebe Grüße
Ella & Joe
(Natürlich heiße ich nicht Ella,sondern ------... Aber das ist privat. Joe ist mein kater)

Bin immer abends hier unterwegs:)
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Beitragvon Ella » 05.05.2015 18:47

Ich weiß natürlich dass nicht alle hunde so sind
Sie sind ja eigentlich so lieb wie katzen und das ist der hund der die katze ermordet hat auch
Bloß eben nur gegenüber menschen


Das mit den tipps meine ich ob nun der besitzer von dem hund etwas tun muss oder so
Der besitzer behauptet dass wenn die katze von einem auto überfahren worden wäre müsse der auto fahrer auch nix tun
Das stimmt zwar aber ich fände es ziemlich gemein wenn er jetzt nix dagegen unternimmt
Findet ihr das auch?
Wie könnte ich meine freundin am besten trösten?

Ps: es war total schrecklich dabei zuzuschauen wie die katze stirbt :oops: :cry: :oops: :cry:
Liebe Grüße
Ella & Joe
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Beitragvon Prudence » 05.05.2015 21:08

Ella hat geschrieben:Ich weiß natürlich dass nicht alle hunde so sind
Sie sind ja eigentlich so lieb wie katzen und das ist der hund der die katze ermordet hat auch
Bloß eben nur gegenüber menschen

wenn der hund nie den umgang mit katzen kennengelernt hat so wecken sie in ihm den jagdinstinkt. da kann der hund garnichts dafür. ich frage mich nur warum der hund nicht angeleint war.
Ella hat geschrieben:Das mit den tipps meine ich ob nun der besitzer von dem hund etwas tun muss oder so

was sollte der besitzer deiner meinung nach tun? den hund einschläfern wäre völliger quatsch,da der hund nichts dafür kann. deiner freundin ne neue katze kaufen...kommt irgendwie auch merkwürdig an. so quasi,deine alte katze ist zwar tot aber da haste ne neue. das einzige was sie machen kann ist sich entschuldigen und ihren hund in zukunft anleinen,jedoch hilft dass wohl deiner freundin im moment auch nicht.

ich kenne beide seiten aus eigener erfahrung. der hund meiner mutter hat katzen gejagt und auch getötet. er hat die nachbars katze in unserem garten erwischt und alles was sie schlussendlich tun konnte war die katze zu bürsten (damit sie nicht so schlimm aussah) und sie ihm schweren herzens zu bringen. der selbe hund hat allerdings auch meine eigene katze erwischt. mir hat der gedanke dass der hund ja nicht einfach böse ist sondern nur seinem instinkt folgte geholfen dass ich den hund weiterhin streicheln konnte und daher nicht böse auf ihn war. es hilft nur nicht die wut zum besitzer weg zu bringen und auch nicht die trauer los zu werden,das schafft nur die zeit und vielleicht ein wenig verstädnis,dass es nicht mehr zu ändern ist.
Ella hat geschrieben:Ps: es war total schrecklich dabei zuzuschauen wie die katze stirbt

es tut mir sehr leid für dich dass du das sehen und auch mitanhören musstest. man bringt es nur schwer aus dem kopf. ich wünsche dir dafür viel kraft und hoffe dass es dich nicht zu sehr verfolgt :knuddel:

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