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Katze leckt Hund

Wie erziehe ich eine Katze richtig? Fragen und Infos zur Katzenerziehung kommen hierrein

Beitragvon Bert+a » 01.05.2015 16:25

Hallo, wie ja schon es oben verrät. Meine Taube Berta leckt meinen Hund ab.
Aber allerdings tut sie das NUR wenn der Hund am Wassernapf steht, dann leckt die Katze dem Hund den Kopf ab. Dem Hund gefällt das gar nicht und knurrt, durch die Taubheit bekommt die das ja nicht mit. Ich lobe den Hund dann immer und nehm die Katze weg. Wie gewöhn ich das der Katze ab?
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Beitragvon fee » 02.05.2015 20:10

wahrscheinlich riecht der hund ein wenig, wie hunde das eben so tun.
also muss er geputzt werden. eigentlich ist das ein zeichen von zuneigung seitens der katze.
nur, wie machst Du das dem hund klar?
vielleicht hilft es auch, den hund zu baden. wenn er dann nicht mehr mieft, muss die katze ihn (vielleicht) nicht mehr putzen.
ansonsten ratlos
:engel: fee
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Beitragvon Prudence » 05.05.2015 12:06

hallo

könnte schwer sein einer katze abzugewöhnen ihre zuneigung zu zeigen und ich finde es ist auch der falsche weg. da deine katze taub ist hört sie den hund ja nicht aber sie spührt vielleicht die vibration des hundes wenn er knurrt. diese vibration kennt sie,allerdings im zusammenhang mit schnurren. könnte also sein dass sie denkt dem hund gefällt das da er von ihrem gespühr her schnurrt. ich glaube nicht dass die katze verstehn kann warum sie ihn nicht putzen darf wenn sie ihm ja was gutes tut. findest du das verhalten des hundes in dem moment gut? du hast geschrieben dass du den hund dann lobst und die katze weg nimmst. so zeigst du dem hund ja dass er das gut gemacht hat und du verstärkst dieses verhalten. hast du dir schonmal überlegt dem hund das verhalten abzugewöhnen statt der katze?

lg prudence
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Beitragvon Bert+a » 07.05.2015 12:11

Naja jeder wird mir wohl zustimmen, wenn ich meine das der Hund lieber knurren soll als Beißen?
Wenn ich nun den Hund bestrafe wird der nicht mehr knurren sondern beißen, damit tu ich der Katze auch nur nichts gutes.
Was ich halt komisch finde, hier leben ja noch 2 andere Hunde, bei denen macht sie das nicht, die würden ja wenn, genauso "miefen"?
Ich bin natürlich für Ratschläge offen, aber der Hund verhält sich eben immernoch souverän, von daher seh ich keinen Grund dem Hund etwas aufzuzwingen was ihm nicht gefällt.
Leider nimmt sie auch die Vibration nicht wahr, ignoriert sie oder fasst sie wohlmöglich doch falsch auf.
Meine andere Hündin hebt die Leftzen, wenn sie grad keine Lust auf die Katze hat, das versteht Berta sehr gut und geht.
Nur bei der, der sie ableckt ignoriert sie das :?:
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Beitragvon Prudence » 07.05.2015 13:58

sicher ist es besser wenn er nur knurrt und nicht beisst. ich glaube aber nicht dass er dann beissen würde. hunde sind zwar nicht blöd aber so logisch wie ein mensch kann er nicht denken. für ihn ist nicht klar dass du ihn lobst weil er NUR knurrt und NICHT beisst sondern ... ich knurre und werde gelobt also ist das verhalten angebracht,vielleicht sogar erwünscht.er orientiert sich an deinem lob oder an deinem zurechtweisen.
Bert+a hat geschrieben:Ich bin natürlich für Ratschläge offen, aber der Hund verhält sich eben immernoch souverän, von daher seh ich keinen Grund dem Hund etwas aufzuzwingen was ihm nicht gefällt.

noch ja aber ich denke es könnte zum beissen kommen wenn du ihn weiterhin dafür lobst denn du verstärkst das verhalten damit (da er ja was gutes tut). manchmal muss man in der erziehung gewisse dinge abgewöhnen oder angewöhnen die dem tierchen im ersten moment nicht so in den kramm passt. das ist nur meine ansicht,natürlich kannst du das anderst sehn. ich möchte dir meine meinung auch nicht aufzwingen,es sind blos meine gedanken dazu und wenn du denkst dass das für dich so nicht stimmt ist das dein gutes recht und vollkommen ok. ich sehe blos ein problem darin einer tauben katze,die die signale des hundes vielleicht sogar fehldeutet abzugewöhnen ihre zuneigung zu zeigen wenn es dem hund nach ihrer ansicht nach sogar gefällt.
Bert+a hat geschrieben:Meine andere Hündin hebt die Leftzen, wenn sie grad keine Lust auf die Katze hat, das versteht Berta sehr gut und geht.Nur bei der, der sie ableckt ignoriert sie das

für deine katze ist die reaktion der anderen hündin klar sichtbar da sie ja die zähne zeigt.


leider kommt mir da sonst auch nichts mehr in den sinn. ich hoffe du hast das ganze jetzt nicht in den falschen hals bekommen :blumen1:

ps: ich wollte jetzt nicht den ganzen beitrag ändern aber nachträglich noch was hinzufügen. ich habe mich soeben mit jemandem über die situation unterhalten der sich sehr gut mit hunden,ihrem verhalten und der erziehung auskennt und einfach mal geschaut was er dazu meint und ich wollte das dir noch mitteilen. er meinte dass der hund nicht die abneigung zum putzen zeigt sondern sein wasser verteidigen will und darum auch knurrt,dass er aber lernen muss das wasser mit anderen (katze) zu teilen auch wenn sie es eigendlich nicht aufs wasser abgesehen hat so kommt sie dem wasser zu nahe. wenn er dann dafür gelobt wird und nicht lernt dass er zu teilen hat,ist es eine frage der zeit bis er zu beisst.
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Beitragvon Bert+a » 07.05.2015 18:04

Ja ich seh das in Sachen Erziehung deutlich anders. Ich bin nicht auf dem 90er Jahre Tripp wo die Hau-drauf Methode angewendet wird. Ich musste mich bei der Hündin nochmal völlig wandeln, sie ist ein ehemaliger Straßenhund, hatte keinen Kontakt zu Menschen und saß letzendlich in der Tötungsstation. Ihrer ganzen Narben lassen darauf schließen das sie dazu missbraucht wurde um andere Hunde an ihr scharf zu machen, auch ihr Verhalten war sehr extrem!
Sie reagierte auf 200 meter schon, wenn sie einen Hund sah. Und nicht nur mit Stocksteif da stehen, die wollte auf Angriff und den anderen Hund zerfetzen. Selbst bei bloßen Hundegebell ist sie völlig ausgerastet, hing ind er Leine wie eine Blutrünstige Bestie, war nicht ansprechbar oder hat sich durch irgendwelche Einschränkungen beeindrucken lassen. Nichts, wirklich gar nichts half, bis ich zum Cum Cane gekommen bin. Es ist keine Antiautoritäre Erziehung wie es gern geschimpft wird, dem Hund werden sicherlich Grenzen aufgezeigt, aber eben Positiv! Und ja es mag befremdlich klingen wenn ich meinen pöbelnden Hund leckerlie ins Maul stopfen musste, weil sie durch den Streß nichts aufnehmen konnte um ihr quasie den Hund schön zu füttern. Damit hab ich keinesfalls eine Aggression bestätigt, aggression und Angst sind Emotionen die man nur durch negative Einwirkungen verstärken kann. Mein Hund verknüpfte nun also einen Hund mit Futter, Futter ist was positives. So hab ich den Hund schon mal dazu gebracht die erste Interaktion mit mir durchzuführen. Alles weitere verlief dann über Alternativverhalten, Abbruchsignalen und Umorintierungssignalen. Mein blutrünstiger Hund, der damals verletzt hat steht Heute, obwohl ich ihm ja vermeindlich sein asoziales Verhalten bestätigt habe, friedlich auf einer Hundewiese mit völlig fremden Hunden.


Ergo, wenn mein Hund nun, die Ressource Wasser verteidigt und ich sie für das knurren lobe, hat sie immernoch nichts falsch gemacht oder ich. Durch das loben und entfernen des stressors (Katze) hebe ich die negative Emotion auf durch eine positive - leider weiß ich nur nicht, mit welchen Werkzeugen ich da weiterhin arbeiten kann. Sprich, ich kann ja nicht eine Interaktion fordern, wenn sie das bedürfnis hat zu trinken.

Das ist so meine Ansicht von Erziehung und ehrlich gesagt denk ich auch das es so richtig ist, sonst hätte ich das nicht 2 Jahre durchgezogen und führ es noch weiter so. Den Erfolg hab ich ja hier sitzen.
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Beitragvon Prudence » 07.05.2015 19:05

nun werd ich doch langsam leich flockig,denn von schlagen ( hau drauf) war NIE die rede und das lass ich mir auch nicht unterstellen :evil: mach wie du willst. viel erfolg
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Beitragvon Bert+a » 08.05.2015 08:27

So war das nicht gemeint. Ich meinte mit der Hau-drauf Methode das es egal war wie es dem Tier dabei ergeht. Es wurde durchgesetzt, notfalls auch mit Druck.
Und das ich halt gar nicht meins, weder den Hunden noch den Katzen dräng ich was auf.

Ich sag ja auch nicht das jegliche Aversive Erziehungsweise mit Schlagen zu tun hat, mir aber allein der Aufbau nicht gefällt. Und ich deutlich den Unterschied merke, zu meinen Hunden den ich vor der Spanierin hatte und zu ihr, vorallem in Punkto Umsetzung. So musste ich die anderen beiden immermal ermahnen das sie das und jenes nicht tun sollen, meine spanierin wendet sofort Alternativverhalten an, weil sie weiß das es lohnender für sie ist.
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Beitragvon nana8888 » 10.05.2015 20:13

nur mal vorweg, dein erfolg und einsatz bei dem hund ist super :daum:
aber warum du sie mit leckerlie belohnst wenn sie knurrt versteh ich nicht, auch nicht wenn ich mir die vorgeschichte durchlese.. und ich halte auch rein gar nichts von zwang und druck oder hau drauf..
aber gut,
wie wäre es denn dann wenn du die katze konsequent wegnimmst und ihr ihren eigenen trinknapf in anderer ecke anbietest?
wie ist es denn wenn du den trinknapf mit ständer austellst so das sich deine hündin nicht mehr bücken muss zum saufen und die katze vlt gar nicht mehr in versuchung kommt sie abzulecken?
kenne natürlich nicht die größen verhältnisse aber wenn deine hündin so schlimme dinge erlebt hat, wird sie wohl auch um ihr wasser kämpfen wenn es hart auf hart kommt.. wùrde die situation so nicht lassen!
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Beitragvon Bert+a » 19.05.2015 11:00

Danke,
ja also das knurren kündigt ja quasie an, das ihr es missfällt. Wenn ich das nicht verstärke und ernst nehme, ist die Katze bestimmt irgendwann mal ein Kopf kürzer.
Ich weiß auch nicht warum sie das nur beim Trinknapf macht, beim Futter macht sie das nicht - das heißt nicht das ich es darauf anlege, aber man weiß ja wie schnell so eine Katze durch die Tür huscht. Seitdem Fütter ich immer erst die Katzen, damit die beschäftigt sind und dann die Hunde.
Und da ist der springende Punkt, ich hab hier 3 Hunde und sie knurrt nur die Katze an, wenn noch jemand am Wassernapf ist, die trinken manchmal zu dritt aus dem Napf (hab 3 Hunde).
Die Katzen haben auch einen Wassernapf, trinken aber wenn eh bei den Hunden.
Die Katze die sie ableckt will ja in dem Moment auch nichts trinken, sie leckt ja prinzipiell nur den Hund ab.
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