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Erfahrungen mit Halsband

Alles rund ums Thema Katzenzubehör, z.B. Kratzbäume, Katzenklo, Fress- und Wassernäpfe, Trinkbrunnen, Katzenklappen, Halsbänder, etc

Beitragvon Flipper » 18.06.2015 06:33

Aufgrund meiner Episode mit dem zugelaufenen Kater habe ich beschlossen meinen eigenen Kater, der gerne mal 1-2 Tage auf Erkundungstour geht, eindeutig zu kennzeichnen das er jemanden gehört.
Gechipt ist er ja, aber das sieht man ja nicht. Eine Tätowierung laß ich nicht auch noch machen, die verblasst so und so und sie ist auch nicht sofort zu sehen.
Ich hatte und habe immer schon ein zwiespältiges Verhältnis zu Halsbändern wegen der Gefahren. Einziger Vorteil, eindeutiger Hinweis auf einen Besitzer.
Ich habe das Internet rauf und runter studiert was denn nun das Beste sein könnte. Viele schwören auf die mit dem Sicherheitsverschluß der sich ab einem bestimmten Zug öffnet, aber viele berichteten auch davon das er sich nicht geöffnet hat, mit katastrophalem Ergebnis.
Ich habe jetzt eines gekauft das ein Stück Gummizug eingesetzt hat, und so eingestellt das er es notfalls über den Kopf ziehen kann oder mit der Pfote auch den Gummi so dehnen kann das er es weg bekäme. Und ich habe seinen Namen und meine Tel.-Nummer drauf sticken lassen.
Welche Erfahrungen habt ihr denn so? Wer hat auch ein Halsband mit Gummieinsatz (meinHalsband)?
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Beitragvon Flipper » 18.06.2015 08:00

Jetzt muss ich mir und euch gleich mal selbst antworten. In einem anderen Forum habe ich einen guten Beitrag gelesen.
Man nehme Unterhosengummiband. Meterware, kostet wenig. Schneidet und näht sich einen Schwung auf Maß zu.
Kauft Reflektor Stoff, näht jeweils einen kleinen Streifen auf den Gummi. Man schreibt noch die Telefonnummer mit Wasserfestem Stift drauf und näht dort ebenfalls einen Streifen Klarsichthülle drüber.
Der Gummi sitzt gut und kann vom Tier jederzeit und in jeder misslichen oder gefährlichen Situation ganz einfach gestreift werden weil er sich bei Zug ausdehnt.
Eine ordentliche Ladung kann man an einem langweiligen, verregneten Tag gemütlich vorbereiten, so dass immer genug Vorrat da ist. Das Material ist leicht und Fell-/Hautfreundlich, kostet so gut wie nichts und birgt keine Gefahr des Strangulieren. Was haltet ihr davon? Verbesserungsvorschläge, Einwände?
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Beitragvon RoteZora » 18.06.2015 19:04

Ich habe keinerlei Erfahrung mit Halsband, meine FLIPPEN AUS, wenn ich mit so einem Ding in ihre Nähe komme. Sie wurden halt als Kitten nicht dran gewöhnt, und ich bekam sie ja, als sie schon 8 Monate alt waren. Da ging nichts mehr.
Deine Anleitung klingt ziemlich ausgefuchst, da fällt mir nix ein, was man besser machen könnte. :daum:
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Beitragvon fee » 18.06.2015 20:28

das gummi kann aber auch z. b. an einem ästchen hängenbleiben, sich verdrehen und den kater ganz fies erwürgen.
so etwas solltest Du um himmels willen nicht tun.
wenn Du ein halsband für zwingend notwendig hältst, dann kauf wenigsten ein festes mit einem notfallverschluss, der leicht aufgeht.
dann brauchst Du zwar jeden zweiten tag ein neues, aber der kater bleibt am leben.
nichts für ungut!
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Beitragvon Flipper » 20.06.2015 09:46

Da haste auch wieder Recht. Man muß alles einkalkulieren.
Das gekaufte Halsband war ca. 12 Stunden dran und der Bursche kam vom Ausflug ohne zurück.
Entweder das Teil hat in einer Notsituation gehalten was es verspricht, oder ich habe es zu lottrig angelegt was aber beim Test es über den Kopf zu ziehen nicht den Eindruck machte, oder jemand hat es ihm weg gemacht.
Egal wie, Tel. Nr. steht drauf und wenn es jemand findet wird er sich hoffentlich melden.

Ich bin kein Fan von Halsbändern für Katzen, bei meiner 18 Jahre alte Katze hielt ich das nie für notwendig. Sie ist schon immer sehr vorsichtig, scheu und auf unser Grundstück bezogen. Da mußte ich mir nie Sorgen machen.
Der Kater hingegen ist ein einziger Chaot. Unvorsichtig, angstfrei, neugierig. Der geht in jeden offenen Keller, in jedes offene Auto, springt in Bäche und Brunnen, klettert auf jedes Dach wenn es irgendwie machbar ist. Ich wundere mich wirklich das er schon 2 Jahre Leben geschafft hat ohne Blessuren. Ich hingegen habe schlaflose Nächte und graue Haare.
Tierärzte haben mir geraten ihm ein sichtbares Zeichen zu verpassen das er jemanden gehört. Die wenigsten machen sich die Mühe heraus zu finden ob eine Katze gechipt ist. Und die Tätowierungen verblassen.
Alles nicht so einfach und es gibt Fürs und Widers. Ich mache es mir nicht so einfach und versuche für diesen Irren die bestmögliche Sicherheit zu schaffen.
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Beitragvon fee » 20.06.2015 20:48

falls es Dich ein wenig beruhigt: neugier tötet zwar die katze (wie ein englisches sprichwort sagt), aber die, die die ersten 2 jahre überlebt haben, sind gewöhnlich aus der gefahrenzone.

katzen zwängen sich eben ständig durch hecken etc.. deshalb sind halsbänder ohne sicherheitsverschluss ja so gefährlich.

wenn Dir täglich neue halsbänder zu teuer sind, dann versuch es doch mit einer kombination aus chip und tätowierung. es dauert ein paar jahre, bis die tätowierung verblasst und bis dahin ist der kater im ruhigeren alter.
die sache mit den chips spricht sich auch langsam herum; also steigen die erfolschancen.

ansonsten: nimm einen löffel baldriangegen die schlafprobleme. das beruhigt und riecht toll für den kater.
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Beitragvon Blackmoonrose » 20.06.2015 23:59

Ich würde auch grundsätzlich von jeder Art Halsband absehen. Einzig wann es bei uns hier Halsband gibt,ist Tierarzt.
Ein Tattoo verblasst in der Tat sehr langsam,bei manchen gar nicht und so lang du kein schwarzes Tier mit schwarzen/dunklen Pigmenten in der Ohrmuschel hast,würd ich das auch machen.
Bei uns ist nur Momo ohne Tattoo,da er schwar-braun ist und eben dunkle Ohren innen auch hat. Da würde man das nicht sehen. Also hat er nur ein Chip.
Sonst kannst du eigentlich damit rechnen das ein Tattoo 10 Jahre,wenn nicht länger,gut lesbar ist. Zumindest meine Beobachtung. Bei meinen zwei ältesten (die nicht mehr leben) waren die Tattoos noch nach 12 Jahren mehr als gut lesbar.
Liebe Grüße
Jessy
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Beitragvon Flipper » 21.06.2015 08:18

Wie ist den das mit den Schmerzen nach dem Tätowieren? Das muß doch noch ein paar Tage weh tun?
Barny ist sehr empfindlich an den Ohren. Kälte und Wind geht ihm völlig gegen den Strich.
Wenn er raus geht und es ist kalt bzw. windig, auch bei warmem Sommerwind, legt er die Ohren an, drückt den Kopf auf den Boden und dreht und windet den Kopf erst einmal hin und her bis er sich sozusagen rein gekämpft hat.
Und dann ist gut und er wackelt los. Dann wären frisch tätowierte Ohren ja noch schlimmer für ihn.
Der Kater der uns zugelaufen ist und seit Pfingsten versucht bei uns sesshaft zu werden ist lt. Tierarzt 5-7 Jahre alt und die Tätowierung ist nur noch in Fragmenten erkennbar. Mit dem was wir haben, konnte man bei TASSO, Ifta und dem deutschen Tierschutzbund gar nichts anfangen. Ich habe beim Bundesamt für Tierärzte sogar angefragt ob es ein Verzeichnis gibt in dem Tierärzte ihr Tätowierungsschema angeben müssen. Gibt es nicht. Das ist ziemlich blöd. Wir dachten ja wenn es denn ein K ist, steht es für Köln und mit den Zahlen 203 lässt sich dann die Zahl der in Frage kommenden Tierärzte eingrenzen, so dass wir mit den übrigen lesbaren Zahlen, Alter, Geschlecht und Aussehen dann wieder weiter kämen. Aber das funktioniert auch nicht wie mir eine nette Dame von der Katzenhilfe in Köln schrieb. Wenn es kein K ist sondern doch ein X, damit sind wir gar nicht weiter gekommen. Ein Herr von der hiesigen Katzenhilfe meinte sogar es könnte auch sein, dass der Kater aus Ungarn ist. Es sollten einfach 2 Dinge Pflicht sein, 1. ein Zentralregister für Tierärzte wo sich jeder mit seinem Schema eintragen lassen muss, 2. der Tierarzt erledigt die Registrierung und überlässt es nicht dem Tierhalter. Und eigentlich sollte ein Tierarzt auch darauf achten ob eine Tätowierung neu gemacht werden muss weil sie immer blasser wird.
Die Dame vom Bundesamt meinte noch, ich könnte ja eine Anzeige im Bundesblatt für Tierärzte aufgeben. Das bekommt jeder in Deutschland zugelassener Tierarzt. Wenn ich da rein schreibe was von der Tätowierung lesbar ist, meldet sich vielleicht der in Frage kommende Tierarzt.
Das Problem ist, mir läuft die Zeit davon. Mein Partner möchte den zugelaufenen Kater nicht noch Wochen bei uns haben. Dumm ist echt, dass er die herzerweichenden und goldigen Momente mit dem gar nie mitbekommt. Heute früh sind mein Barny und Freddy, den Namen hab ich ihm verpasst, außen vor der Küchentür gesessen, zurück vom nächtlichen Streifzug, haben sich an der Scheibe die Nasen platt gedrückt und ungeduldig gewartet das die Dosenöffnerin kommt. Barny hat drinnen sein Futter bekommen, Freddy draußen vor der Tür. Das tut mir ja schon leid. Früh morgens nach dem futtern hat Barny meistens seine 15-20 Minuten in denen er komplett ausflippt. Da rast er wie ein Verrückter durchs Haus, kommt gurrend, knurrend mit angelegten Ohren, irrem Blick im Schräggalopp an. Da geht's völlig mit ihm durch. Entweder geht dann was zu Bruch oder er geht auf meine 2 alten Katzendamen los. Dann ist hier aber die Hölle los. Und dieser Irrsinn findet jeden Morgen zwischen 6 und 7 hier statt. Ich spiel dann erst mal mit Barny, Bälle schmeißen, ihn jagen, mit ihm raufen, ich versteck mich um ihn dann zu erschrecken, zu überfallen. So geht's bei uns morgens zu. Und wenn ich ihn dazu bringen kann "arbeitswillig" zu sein mach ich Klickertraining mit ihm.
Dem Burschen hauts mehrmals täglich vor Übermut die Sicherungen raus. Unlängst hat mir jemand erzählt das an der Bushaltestelle hier im Dorf wahrscheinlich eine geisteskranke Katze war. Die ist wie oben geschildert an einer älteren Frau vorbei gerast und dann in den Büschen verschwunden. Wer wars? Der Barny. Mein Schwager hat die Szene auch beobachtet.

Und heute früh ist der Barny mit seinem Lieblingsball im Mäulchen raus gegangen, hat im Hof damit gespielt, dem Freddy gezeigt, der hat ihn mal begutachten dürfen. Dann haben sie noch ein paar Minuten miteinander geplänkelt, der Barny hat seinen Ball wieder rein getragen, liegt jetzt komatös im Bett und Freddy schläft vor der Küchentür. Freddy wäre sicher der notwendige Kumpel für Barny, den er zum spielen aber auch zum Grenzen aufzeigen braucht, dann hätten unsere 2 Omas sicher mehr Ruhe vor ihm. Aber genau diese Momente kriegt mein Mann nie mit, dann würde er sich sicher immer schwerer damit tun Freddy abzugeben. Ich bring ihn sicher nicht weg, ich breche da sicher in Tränen aus, diese "Drecksarbeit" soll er mal schön selber machen. Ich versteh seine Argumente gegen eine 4. Katze ja, aber es wäre gar kein Problem und ich kümmer mich ja eh schon um alles. Zu ihm gehen sie zum schmusen und ich bin das Personal.

Jetzt bin ich zwar völlig vom eigentlichen Thema abgekommen, aber wäre Freddy nicht aufgetaucht wäre das Thema eindeutige Kennzeichnung wahrscheinlich gar nicht so aufgekommen.
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Beitragvon RoteZora » 21.06.2015 23:50

Das ist eigentlich ein Tagebuch, was Du da schreibst, und hat mit dem Halsband-Thema fast nix zu tun... :kratz:
Bild[/quote]

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Beitragvon Flipper » 22.06.2015 05:30

Die themenbezogene Frage steht im ersten Satz. Eine Antwort darauf wäre hilfreicher.
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Beitragvon Maunzer » 22.06.2015 09:44

Mein Bärli ist leidenschaftlicher Streuner, und obwohl er auch mal 2-3 Tage unterwegs ist habe ich ihm ein Zeckenhalsband gekauft!
Ich weiß ich weiß, schreckliche Sachen können passieren, aber bisher ist mein Katerlein immer unversehrt von seinen Streifzügen wiedergekommen.

SpotOn- Tropfen, Frontline etc helfen bei ihm nicht gegen Zecken, daher bin ich auf das Halsband angewiesen...

Traut euren Katzen ruhig mal etwas zu!
Die Tiere sind ja auch nicht blöd ;)

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Beitragvon nana8888 » 22.06.2015 13:08

@rote zora: hier in diesem forum ist ja nicht soo viel los, da ist es doch schön wenn mal mehr geschrieben wird :wink:

zu dem thema halsband.. k.a vlt eins mit gps, das alarm schlägt wenn er sich verfängt? gibt es so was schon? :kratz:
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Beitragvon fee » 22.06.2015 20:36

kurze sympathieerklärung für die Rote Zora:
mir war das auch zu viel text und zu weit ab vom ausgangsthema.
:engel: fee
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Beitragvon Flipper » 23.06.2015 06:10

Ich hab das Halsband wieder weg gemacht. Barny hat es zwar toleriert aber er war gestern mit mir im Garten und hat sich bei dem Versuch meine Hände zu fangen, während ich einen Busch zurück schnitt, 2 x verheddert und jämmerlich gemault.
Als es ab war ist er erst mal mit Vollgas durch den Garten geflitzt. Tätowieren lass ich ihn vorerst nicht, sollte mal eine Narkose notwendig sein kann das dann gemacht werden, aber nur deshalb lass ich ihn jetzt nicht flach legen.
Maunzer hat Recht, unsere Tiere sind ja nicht doof und man muß als Mensch auch mal ihren Instinkten Vertrauen.
Und Fee hat auch Recht, der Irre hat 2 Jahre geschafft dann schafft er auch die nächsten 15. gegen ein Auto hilft sowieso nichts. Ich habe ihn mit 1 Woche gefunden und selbst aufgezogen. Ein paar Dinge an ihm sind typisch Handaufzucht. Ich muss darauf vertrauen, dass er die paar Defizite die er hat noch selbst lernt.

Den zugelaufenen Kater setzt ich in die Zeitung zum abgeben umständehalber. Wenn wir ihn jetzt erst jemanden von der Katzenhilfe geben und die vermitteln ihn weiter wird er innerhalb kürzester Zeit 2 mal rumgereicht und muß sich umgewöhnen. Das will ich ihm nicht zumuten. Und es wird wohl nicht so schnell jemand kommen und 100€ für ein älteres Tier bezahlen welches unter diesen Umständen ein neues Herrchen mit Geduld und Sachverstand braucht. Ich lass ihn jetzt noch impfen und durchchecken auf meine Kosten, dann wird sich auch jemand finden lassen wenn er nicht gleich noch das erledigen muß. Ich denke mit viel Futter und Zuwendung bleibt er gerne bei jemanden.
Sollte er doch jemanden hier aus dem Dorf oder in näheren Umgebung gehören hatte der halt Pech. Seit Pfingsten habe ich Zeit und Geld investiert um seinen Besitzer zu finden. Entweder er hat keinen oder derjenige kommt nicht auf die Idee das es seiner sein könnte der in der Zeitung und im Internet ist. Oder es ist ihm egal. Vielleicht lass ich ihn noch vorsichtshalber chippen . Halterdaten lassen sich schnell abändern, aber darauf vertrauen das es sein zukünftiger Besitzer dann auch wirklich macht und nicht nur verspricht, dazu bin ich zu misstrauisch, oder hab den Glauben ans Gute verloren.
Euch allen einen schönen Tag.

Aber vielleicht könnt ihr mir ja doch noch verraten wie es euren Tieren nach dem tätowieren ging. Haben sie Schmerzen und sind unleidig oder stecken sie es weg als wäre nichts gewesen? Ein frisches Tatoo beim Menschen muß ja gepflegt werden, macht man da beim Tier auch was?
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Beitragvon nana8888 » 23.06.2015 12:10

@fee: das war ja keine antiphatieerklärung meinerseits :) und was ihr beide gerade hier schreibt hat auch nix mit dem thema zu tun, was ich schreibe jetzt grad auch nicht :kratz: :D
egal.. :peace:
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