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Zweitkatze für unseren Perser-Jungen

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Beitragvon sdalgliesh » 28.07.2015 10:18

Hallo Allerseits!

Wir überlegen uns, einen Spielgefährten für unseren Perser in unsere Familie aufzunehmen :)

Nun bin ich am überlegen, welche Rasse am besten zu ihm passen würde... Milo ist 2 Jahre alt, kastriert, sehr sehr gemütlich (wie Perser halt so sind) und ein ganz Lieber.

Versteht sich mit unserem 7-jährigem Sohn und auch Besuch wird beschnuppert und ohne Aufmüpfigkeiten toleriert :lol:

Ich spiele mit dem Gedanken einer Heiligen Birma... hat jemand von euch hier Erfahrungen, oder Tipps?

Ich möchte mir wenn, eine Kleine holen. Wäre ein Mädchen oder noch ein Junge sinnvoller (Kastrieren würde ich in beiden Fällen)

Vielen Dank für Eure HIlfe!

LG Sandra
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Beitragvon Kitty90 » 28.07.2015 11:13

Hallo Sandra,

erst einmal ist es sehr schön zu lesen, dass du dir für euren Milo einen Spielgefährten holen willst :daum:

Welche Rasse passen würde, ist schwer zu sagen, denn es gibt immer gemütliche Vertreter und sehr aufgeweckte, denn Ausnahmen bestätigen immer die Regel.
Angesichts dessen, dass du deinen Kater, als sehr gemütlich beschreibst, würde ich dir eher vom Kitten abraten und zu einem ungefähr gleichaltrigen Gefährten/Gefährtin raten. Denn Kitten sind sehr aufgeweckt, wollen beschäftigt werden und toben ohne Ende - sind eben noch klein und das könnte deinem Kater, der es ja anscheinend gemütlich auch mag, eher nerven, als freuen. Das ist erst einmal unabhängig von der Rasse.

Zur Birma an sich kann ich jetzt - da ich selbst auch eine habe :dance: - und einige Birmabesitzer in der Zeit kennen gelernt hab sagen, dass es zwar eine relativ ruhige Rasse ist, aber eben nur relativ. (kommt halt drauf an mit wem man sie vergleicht. Im Gegensatz zur Siam / OKH / Bengalen sind sie sicherlich sehr ruhig, aber gegenüber Perser, dann doch eher aktiv)
Die Birmas, die ich kennen gelernt hab sind sehr verspielt, lieben Gesellschaft und wollen immer dabei sein. Auch die älteren Tiere. Meine Catsitterin hat jetzt ein Mutter-Tochter-Gespann zu sich geholt von 4 und 2 Jahren, die genauso verrückt sind wie meine Madam, die noch kein Jahr alt ist. Meine Hazel ist eine sehr selbstbewusste und aufmerksamkeitsfordernde Vertreterin ihrer Rasse. Sie spielt gern und möchte am liebsten den ganzen lieben langen Tag bespaßt werden - von mir, von Mika egal.
Mika ist ein Maine Coon und wirklich ein sehr ruhiger Vertreter seiner Rasse. Er ist meist unser Ruhepol hier. Am Anfang hatte ich angesichts des Größenverhältnis leichte bedenken, aber mittlerweile bin ich froh, denn durch seine Größe/Gewicht kann Mika die kleine Hummel in ihre Schranken weisen, wenn sie ihn zu sehr nervt.

Ich kann dir nur raten, dich vorher genau schlau zu machen. Besuch die für dich in Frage kommenden Züchter (vllt auch Ragdoll oder BKH/BLH Züchter), schau dir ihre Tiere an, lass dir von ihnen erzählen, wie sie die Rasse empfinden und mach dir ein eigenes Bild.
Rassebeschreibung ist halt sehr allgemein. Es gibt immer solche und solche Tiere - genau wie bei uns Menschen.

Am Ende kommt es weniger auf die Rasse, als auf den Charakter des einzelnen Tieres an - der muss passen! Dann klappt auch die Zusammenführung :wink:
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Beitragvon RoteZora » 28.07.2015 14:46

Hallo und WILLKOMMEN erstmal! :dance:

Zu der Rasse kann ich gar nichts beisteuern, stimme aber Kitty zu, dass eine sehr lebhafte Katze vllt zuviel "Gehummel" für einen ruhigen Kater ist. Ein zu junges Kitten würde ich auch nicht nehmen (jaja, ich weiß, sie sind soooo süß! :wink: ), aber deutlich jünger kann gut gehen. Nach allem, was ich von anderen gehört habe, ist das Temperament ein Faktor, der mehr zählt als die Rasse. Wenn Dir also Birmesen gut gefallen, warum nicht?
Ich glaube daran, dass Katzen sich ihre Besitzer aussuchen - da passiert dann was beim kennenlernen, und man denkt: DIE isses. Wenn du so ein Gefühl hast, kann ich Dich nur ermuntern, darauf zu hören, denn so ein/e Katze/Kater kann sehr lange bei Dir leben, da ist es schon besser, wenn man sich mag... :lol:
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Beitragvon fee » 28.07.2015 20:33

wenn Dein Milo keine absolute schlaftablette ist, könnte auch eine gleichaltrige Ragdoll gut passen.
(wenn doch, solltest Du Dich nach einem passenden Perser umsehen.)
oft bekommt man gute, recht junge kastraten aus einer zucht. der züchter sollte auch qualifizierte angaben zu persönlichkeit und temperament machen können.
von einem kitten würde ich auf jeden fall auch abraten, denn die müssen immer spielen und toben und brauchen passende gesellschaft.
:engel: fee
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Beitragvon sdalgliesh » 29.07.2015 06:45

Vielen Dank für eure Antworten!

Meint ihr, ein kleines Kitten wär zuviel für den Herrn? :lol:

Hm, das ist ein guter Punkt... obwohl mir der Gedanke der kleinen Tapser doch sehr gefällt <3

Aber ich möchte nicht, das Milo, oder der Neuzugang genervt voneinander sind.
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Beitragvon Kitty90 » 29.07.2015 09:32

Ja der Gedanke an Kitten gefällt einem immer recht schnell, die Frage ist halt immer ist es sinnvoll?
Du kennst deinen Kater am Besten.
Wir können nur schreiben, was wir tun würden - mit den Informationen, die du uns gibst. :wink:

Geh noch einmal ein paar Tage in dich und beobachte deinen Milo genau.
Dann suchst du dir Züchter, die für dich in Frage kommen und vereinbarst mal einen Termin, erzählst dann von deinem Milo. Die Züchter kennen ihre Tiere und werden dir sicherlich Rede und Antwort stehen und dir auch sagen, ob eine Zusammenführung von einem ihrer Katzen mit Milo klappen würde oder nicht.
So würde ich es machen bzw hab es gemacht als feststand, dass Mika bei mir einzieht und ich einen passenden Gegenspieler suchte :engel:
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Beitragvon RoteZora » 29.07.2015 20:10

Ich würde auch von der Katze ausgehen, die schon da ist und sozusagen "Heimrecht" hat. Wir kennen Milo ja nur aus Deiner Beschreibung, aber wenn er so ruhebedürftig ist, wie Du schreibst, würde ich keinen Rabauken dazusetzen. Denk immer daran, dass die Tiere es dann ausbaden müssen, wenn die Menschen sich vertun... :peace:
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Beitragvon Blackmoonrose » 30.07.2015 21:14

Ja,Kitten sind immer "verfüherrisch" Kann man ja auch völlig verstehen ;) Aber da muss man Vernunft walten lassen,auch wenn sie noch so Zucker sind,und an das Wohl seiner vorhandenen Tiere denken.

Wenn dein Kater ein eher ruhiger Vertreter ist,würde ihn ein 12-16 Wochen altes Kitten wohl eher nerven.
Es kommt halt wirklich auf den Charakter der vorhandenen Katze an. Würde deiner jetzt ein Flummiball sein,ewig toben,spielen,raufen wollen usw. wäre ein Kittenkater ggf passend.
Da kaufst du aber auch immer die Katze im Sack bei Kitten,denn du weißt nicht wie sie sich entwickeln und ob's dann später noch passt oder ob dann Krieg ist. Um's mal extrem zu sagen.
Mit Rasse hat das ansich auch erst einmal an zweiter/dritter Stelle etwas zu tun,es sei denn deine Wahl würde zu einem eher gemütlich veranlagten Perser,auf eine völlig hyperaktive und von Natur aus sehr lebendige Rasse fallen.
Auch da gibt's halt "Ausreißer" Nicht jede Rassekatze verhällt sich auch "rassetypisch"
Daher würde ich an deiner Stelle im Zweifel wirklich zu einem schon etwas älteren Tier raten (1-2 Jahre) also "halbstark" wie dein Kater. Ob Katze oder Kater würd ich vom Charakter abhängig machen. Da kannst du schon in etwa sehen wie sich letztendlich Katz entwickelt. Ob eher ruhig oder doch "Flummi" ^^
Sind halt die ersten 1-2 Jahre wo sich Katzen noch arg verändern vom Wesen her. Der totale Rabauke im Welpenalter,kann der gemütlichste,ruhigste und kuschligste mit 2-3 Jahren sein. Und umgekehrt ;)
Liebe Grüße
Jessy
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