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Getreidefreies Katzenfutter – Sinnvoll oder nicht?

Getreidefreies Katzenfutter ist in den USA bereits sehr verbreitet, wohingegen die Nachfrage in Deutschland noch zurückhaltender ist. Die getreidefreien Produkte werden damit beworben, dass sie für die Katze verträglicher und gesünder sind. Aber ist dies tatsächlich der Fall? Im Folgenden wird diese Frage näher beleuchtet.

Probleme getreidehaltiger Nahrung

Es stimmt zwar, dass viele Katzen trotz getreidehaltiger Nahrung sehr gut zurecht kommen und gesund erscheinen, doch Studien belegen, dass Katzen, die getreidehaltige Nahrung erhalten, statistisch gesehen auffällig oft an bestimmten Krankheiten leiden. Dabei handelt es sich vor allem um die Krankheiten Feliner Diabetes mellitus (Katzendiabetes), Allergien (nicht nur auf Getreide selbst) und Übergewicht. Daher ist es sinnvoll, eine getreidefreie Ernährung für die eigene Katze in Erwägung zu ziehen.

Die natürliche Ernährung von Katzen

Weshalb dies so ist, lässt sich mit Hinblick auf die Abstammung und die mehr oder weniger „natürliche“ Lebensweise der domestizierten Haustiere beschreiben. Katzen stammen von Raubtieren ab, deren Nahrung sich fast völlig aus tierischer Nahrung zusammensetzte. Kleine Nagetiere, Vögel und andere Kleintiere bilden zu einem Großteil den Speiseplan der Wildkatzen, den nahen Verwandten der heutigen Hauskatzen, und selbst unsere heutigen domestizierten Katzen lassen es sich nicht nehmen, eine Maus oder einen Vogel zu jagen und zu fressen, sobald sich ihnen die Gelegenheit dazu bietet. Die natürliche Ernährung der Katzen basiert daher vor allem auf Proteinen, wohingegen Kohlenhydrate, die im Getreide enthalten sind, zwar verdaut werden können, aber dennoch nicht optimal sind, da Kohlenhydrate zu energiereich für Katzen sind.

Ein Blick auf die körperlichen Bedingungen der Katzen

Der Körper der Katzen ist im Ganzen auf die Ernährung und die Verdauung von fleischlicher Nahrung ausgerichtet, was man äußerlich vor allem an den Zähnen und Krallen der Tiere erkannt. Doch auch der Verdauungstrakt der Katzen ist auf die Ernährung von Fleisch spezialisiert. Der Darm ist im relativen Vergleich betrachtet um einiges kürzer als der Darm eines entsprechenden pflanzenfressenden Tieres. Ein Umstand, den alle fleischfressenden Tiere teilen. In geringen Mengen ist die Verdauung von pflanzlichen Stoffen daher zwar kein Problem für die Katze, doch auf regel- und übermäßiger Basis schädigt man sein Haustier langfristig, wenn man es mit getreidehaltiger Nahrung ernährt.

Eine artgerechte Ernährung enthält also am besten kein Getreide, doch wichtig ist, dass die Nahrung der Katzen sonst alles enthält, was die Vierbeiner brauchen. Wie man seine Katze gesund ernährt, erfahren Sie auf der Webseite von Naturia Petfood.

Auch Katzen möchten gesund und artgerecht ernährt werden

Wer der Meinung ist, dass die Futtermittelhersteller nur im Sinne des Haustieres und zu dessen Gesundheit handeln der irrt sich leider ganz gewaltig. Die meisten Tierfutter enthalten nur in den wenigsten Fällen nahrhafte oder gar gesunde Inhaltsstoffe. Wer seiner Katze ein artgerechtet Futter anbieten möchte, der muss sich schon ein wenig mit der Thematik auseinander setzen und kritisch hinterfragen. Das fällt gerade Laien (Menschen die sich bisher nicht sonderlich mit der Zusammensetzung befasst haben) oder auch Erstkatzenhaltern nicht besonders leicht. Denn viele wissen nicht wie die Deklarationen (Nennung des jeweiligen Bestandteiles) und Zusammensetzungen zu beurteilen sind. Das wiederum macht es den Herstellern einfach ihr Futter mit tollen Versprechungen und Aussagen an den Verbraucher zu bringen. Die Folgen sind leider oft nur schwer zu erkennen. Viele Katzen befinden sich dann in tierärztlicher Dauerbehandlung, bei welcher oftmals lediglich das Symptom, aber nicht die Ursache behandelt wird. Das muss nicht sein, denn mit etwas Aufklärung und genauem Hinsehen kann man als Katzenhalter durchaus gesund und tierfreundlich ernähren.

Gesundes Katzenfutter stets bereit halten
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