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Oxalat-Steine!!! Nur Ausweg durch Op?

Allgemeine Themen zu Katzenkrankheiten
ariella79
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Beitrag von ariella79 » 22.05.2008 19:38

ich glaube schon, daß die op am sinnvollsten ist.
seit er wieder zu hause ist, läuft er alle 2 minuten zur toilette,
kann aber (wenn überhaupt) nur ein paar tropfen rausquetschen.
heute habe ich sogar blut neben der toilette gefunden...

außer einer futterumstellung und einer eventuellen op wurde mir nichts geraten

:cry:

langsam bin ich auch am verzweifeln und habe das vertrauen in tierärzte verloren.
samstag war ich bei 2 ärzten (mein tierarzt und abends beim notdienst),
erst in der tierklinik haben sie es geschafft, den katheder zu legen.
von der klinik fühle ich mich aber auch nicht wirklich beraten und informiert.
einen katheder zu legen scheint in seinem fall nicht ausreichend gewesen zu sein - das hätten die sehen und mir gleich zu einer op raten sollen, bevor sie ihn 3 tage weiter so behandeln.
für mich sieht es so aus, als wenn sie doppelt kassieren wollen,
weil sie ja schon bei der abholung davon ausgegangen sind, daß ich für eine operation wiederkommen werde und das kanns ja echt nicht sein!

im moment bekommt er nassfutter von eucanuba, als trockenfutter eine harngriesdiät von diagnos (trockenfutter musste der tierarzt erst bestellen, hatte er nicht vorrätig).

ich weiß nicht, wie lange ich mir das noch angucken kann, er tut mir so schrecklich leid.

wie lange kann denn eine reizung durch den katheder dauern (nichtmals das wurde mir in der klinik gesagt)?

entweder habe ich echtes pech oder es denken wirklich alle nur noch an kohle!

liebe grüße und danke für die schnelle antwort
:D

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Gyde_S
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Beitrag von Gyde_S » 23.05.2008 10:19

Ja hmm, doof. Ist ja leider immer so: 3 Tierärzte = 5 verschiedene Meinungen.. :? Klar verliert man da als Laie (und das sind wir ja alle) schnell mal den Durchblick, was wirklich sinnvoll ist und was nicht. Nur wir haben ja auch leider keinerlei Möglichkeit, herauszufinden, ob das, was sie machen unnütz ist oder nicht.
Meinen Kater zB habe ich um die 8 Monate (!) gegen Ohrmilben behandelt, da mir mein haustierarzt das so sagte. Daraufhin hat er eine Hirnnerventzündung bekommen (siehe "Horner-Syndrom"). In der Tierklinik sagte mir der Chef, dass die Ohrmilben völlig falsch behandelt worden wären und dass das eben deshalb so schlimm gekommen ist. :? Leider weiß man sowas erst hinterher...

Zu deiner Frage, die Reizung durch den Katheter kann schon einige tage anhalten (3-4 bestimmt). Natürlich können dadurch auch Keime in die Blase gekommen sein wodurch ein Harnwegsinfekt entstanden ist (hatte ich selber mal danach). Nur, ob seine Probleme jetzt dadurch kommen, oder eben noch wegen den Steinen, kann dir keiner sagen. Und wenn dir die Ärzte zu einer OP raten, dann musst du ihnen wohl soweit vertrauen, dass das gut geht und ihm hilft.

ariella79
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danke für die antworten

Beitrag von ariella79 » 05.08.2008 20:13



es wäre wohl wirklich am besten, wenn man selber tiermedizin studiert,
dann kann man sich wenigstens auf das urteil verlassen.

ich weiß auch wirklich nicht mehr, wem ich trauen und glauben kann,
weil mir jeder etwas anderes erzählt - dabei will ich doch nur eins:
das beste!!

aber auch hier wird leider nur noch an profit gedacht.
die genannten kosten der tierklinik für die amputation lagen bei 600 € -
bei einem örtlichen tierarzt kostet die gleiche op nur 300 €!

da kommt man wirklich ans verzweifeln!!

inzwischen geht es meinem kater gott sei dank wieder gut.
er bekommt jetzt spezielles futter gegen oxalat-steine und kann
momentan gut wasser lassen.

leider bin ich mir aber bewusst, daß das eventuell nicht immer der fall sein wird und am meisten graut es mir davor, in den urlaub zu fahren und ihn nicht täglich beobachten zu können...[/b]

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