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Homoeopathie fuer Katzen

Fragen und Meinungen zu Tierarztbesuchen und Impfmöglichkeiten
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toertel0
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Homöopathie für Katzen

Beitrag von toertel0 » 25.05.2008 19:24

Hallo zusammen,

so heute habe ich die erste "Versuchsreihe" zum Thema Homöopathie für Katzen durchgeführt....
Mit Hilfe eines Buches über Naturheilkunde für Katzen habe ich meine beiden gegen Zecken und Bandwürmer behandelt.....
Bitte nicht falsch verstehen, ich versuche nicht vorhandene Zecken zu entfernen, sondern mit Hilfe vom Ledum D200 alle 4 Wochen 3 Globolies die Chemie der Katzenhaut so zu verändern, dass Zecken diese nicht mehr als ansprechend empfinden. Bei Bandwürmern ist die Therapie etwas aufwendiger......Ich habe jetzt über 8 Tage zweimal tgl. 3 Globolies Natrium sulfuricum D12 gegeben und werde dieses in 6 Monaten wiederholen.
Die Globolies verstecke ich in Leckerstangen....funktioniert ganz gut. Da ich 2 tolle Freigänger habe, die viele Mäuse und ab und zu auch Vögel fangen und verspeisen.....wollte ich mal versuchen einen alternativen Weg zu gehen.
Mal schauen, was daraus wird.
Hat schon jemand von Euch Erfahrung mit Homöopathie bei Katzen????
Meinen Sohn behandele ich schon seit der Geburt homöopathisch mit sehr viel Erfolg, soll nicht heissen, dass er keinen Kinderarzt zu sehen bekommt. Er ist voll durchgeimpft und ich versuche die häufigsten Beschwerden gleich am Anfang zu behandelt, klappt oft sehr gut.#


LG Heike

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Ramona
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Beitrag von Ramona » 25.05.2008 21:29

Meinst du, dass das mit den Zecken funktioniert?
Vllt wäre es mal eine Idee, dass mit meinen Miezen auszuprobieren. Ich bekomm hier bald nen Knall mit den vielen Zecken *schauder*

Ich hab gar keine Erfahrung mit Homöopathie bei Tieren. Bei Menschen allerdings auch nicht, aber das liegt beide Male daran, dass, wenn hier jemand krank wird, mit natürlichen Mitteln nichts zu holen ist. Ich find das aber sehr interessant und bin auf deine Erfahrungsberichte echt gespannt. =)

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Beitrag von Zugvogel » 25.05.2008 22:05

Bei uns wird seit letztem Frühjahr die ganze Familie mit Ledum gegen Insektenbisse aller Art 'vor'behandelt und wir sind einhellig der Meinung, daß die Bisse erheblich weniger waren, sowohl bei Mensch als auch bei Tier.
Zusätzlich zu Ledum gibts noch Apis mellefica und Hund bekommt gegen die Milbenkontaktallergie noch Tarantula.

Die Wohnungen werden regelmäßig mit Neem ausgesprüht, in alle Betten kommt Kieselgur.

Hoffen wir inständig, daß diese Mittel auch diesjahr so gut schützen wie letztes Jahr. Die Tiere haben wohl noch Zecken, doch bis man sie abmachen will, sind sie durch die Bank schon tot.

Zugvogel

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Beitrag von toertel0 » 26.05.2008 10:20

Hallo zusammen,
ich glaube wirklich, dass Homöopathie gut funktioniert, wie gesagt habe es zuerst bei unserer Familie ausprobiert und auch sonst wende ich bei Beschwerden der Menschen und Katzen oft Hausmittel an und versuche so wenig wie möglich mit Chemie zu arbeiten, liegt vielleicht auch daran, dass ich schwanger bin und bald (hoffentlich) ein Baby im Arm habe und da macht mich die Aussicht auf Chemie nicht wirklich glücklich.
Es geht bei Ledum ja auch nicht darum, dass die Zecken, die schon angebissen haben abfallen, sondern dass Haut für die Zecken nicht so lecker ist. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, wie es bei uns so läuft.

@Zugvogel:Wie hast Du bei Deiner Familie das Ledum dosiert und mit welcher Potenz hast Du bei Deiner Familie gearbeitet????


LG Heike

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Beitrag von Gyde_S » 26.05.2008 10:26

Hier mal nen Thread zu dem Thema: http://www.chaoskatzen.de/forum/viewtop ... %F6opathie
Grundsätzlich halte ich nicht viel von Homöopathie. Ich finde, es gibt einfach Krankheiten, die man vernünftig behandeln muss, da schadet es mehr, wenn man Wochen und Monate nach dem richtigen Mittel bzw. der richtigen Potenz sucht.
Als Prophylaxe hört sich das allerdings gut an (wenn es denn klappt), da die anderen Präparaten ja schon recht stark sind. Allerdings haben wir hier noch nie Zecken gehabt (der Hund hatte einmal eine aus dem Wald, da gehen wir aber deswegen auch nciht mehr hin). Hier bei uns gibt es einfach keine. Und Flöhe hatten sie auch nur, als ich sie bekam, danach nicht mehr (und Cindy und der Hund hatten noch nie Flöhe). Drum brauch ich sowas nicht. Würd mich aber schonmal interessieren, ob das klappt.

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Beitrag von Gyde_S » 30.05.2008 11:49

Ich habe etwas zum Thema Zeckenprophylaxe mit ungiftigen Präparaten gelesen. Das heißt Formel-Z von Biokanol. Völlig giftfrei wirkt das wohl durch einen Vitamin-B-Komplex, der aus Edelzuchthefe hergestellt wird. Aktiviert den hautstoffwechsel und dadurch verändert sich der Eigengeruch des Tieres, sodass Zecken, Flöhe, Läuse und Milben den unangenehm finden. Zudem bewirkt es auch die hautgesundheit (ja so steht das wirklich da) und sorgt für ein dichtes und glänzendes Fell. Ist erhältlich in Tierarztpraxen oder Apotheken. Weitere infos unter: http://www.formel-z.info
(gelesen in "Geliebte Katze", Nr. 6/08 )

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Beitrag von Jessika » 30.05.2008 14:35

Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht. Meine TÄ arbeitet sehr viel damit. Gismo ist fast ausschließlich homöopathisch behandelt worden seit wir ihn haben und hat immer sehr schnell darauf angesprochen.
Natürlich werden die "Jungs" in akuten Fällen auch mit Antibiotika und dergleichen behandelt. Allerdings bin ich der Meinung weder ich noch meine Fellis sollten nicht mehr Chemie als grade unbedingt nötig abbekommen.
Ich selber wurde von Säugling an immer mit Medis gegen meine inzwischen chronische Bronchitis behandelt. Ohne anhaltenden Erfolg! Seit ich auf Homöopathie umgestiegen bin geht es mir bedeutend besser.
Mein Mann hatte jahrelang starken heuschnupfen, tränte aus allen Öffnungen und bekam einen ganzen Haufen Tabletten/ Ampullen usw. Seit 2 Jahren nimmt er Globulis. Seither kann er im Sommer wieder rausgehen. Zwar niest er noch, aber alle anderen Beschwerden sind fast komplett weg.

LG

Jessika

PS: @Gyde: Ich stimme Dir allerdings zu das es manche Krankheiten gibt bei denen man nicht erst rumprobieren kann. Nur alles was Zeit zum ausheilen hat wird hier homöopathisch behandelt.

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Beitrag von Karin » 05.08.2008 09:09

Zur Vorgeschichte: Zic ist jetzt ca. 15 Monate alt und aus dem Tierheim. Dort hatte der gesamte Wurf erst einmal ziemlich starken Katzenschnupfen. Einer der drei ist daran gestorben, der zweite, Zac, musste im Januar 2008 wegen FIP (nasse Form) eingeschläfert werden und hatte vom Katzenschnupfen schlechte Augen, und Zic hat ein zeitweise chronisch tränendes Auge vom Katzenschnupfen, was ihn aber nicht zu beeinträchtigen scheint. Er ist ein reiner Stubentiger, allerdings mit Balkonauslauf. Als er zu uns kam, war er ungefähr 4,5 Monate alt und sauber. Nach einiger Zeit fing er an, seinen Kot nicht mehr in Klos abzusetzen. Wir vermuten mittlerweile, dass er gewittert hat, dass er mit dem Kot usw. von Zac nicht in Berührung kommen darf. Die zwei waren aber ansonsten ein Herz und eine Seele. Nachdem Zac dann nicht mehr da war, dachten wir, er trauert, dass er immer noch unsauber ist. Beim Klo ist er überhaupt sehr wählerisch: rund, nicht an der Wand, einzeln, Silikatstreu, nicht zu wenig, nur einmal benutzten, dann komplett austasuchen und bestimmte Farben scheint er auch noch zu bevorzugen. Er scheint es auch zu wollen, dass einer von uns dabei ist, um es sofort auszutauschen. Nach einiger Zeit kam Panther erst in der unteren Etage, später ganz dazu. Die zwei verstehen sich inzwischen sehr gut. Ging ziemlich schnell, dass sie sich verstandne haben. Dann hatte Zic mal einen Grashalm so blöd in den falschen Hals bekommen, dass er fast daran gestorben wäre, weil sich das entzündet hatte. Nun war dann eine Zeit lang Ruhe. Dann wurde er wieder krank, Verdacht auf FIP zunächst. Beim Röntgen bzw. Ultraschall hat ein ein wenig freie Flüssigkeit im Bauchraum gesehen. Abre aufgrund der anderen Symptome wie Blut im Kot und teilweise breiiger Kot, war die letztliche Diagnose Darmschleimhautentzündung. Wurde zweimal mit 14-Tage-Antibitikum behandelt, was offensichtlich auch halt. Zwischenzeitlich wurde die Unsauberkeit weniger, deutlich weniger. Nun wird sie wieder schlimmer! Am Sonntag bekamen wir solche Angst, weil er auch sonst irgendwie komisch war, dass wir in die Tierklinik gefahren sind. Immer noch Darmentzündung?!? FIP kann nicht ausgeschlossen werden. Klar, gibt ja auch keinen entsprechenden Test. Fierber hatte er keines. Gestern und heute ist er wieder der Alte, was sein Verhalten, seinen Blick angeht. Unsauber ist er aber immer noch. Kann aber auch an dem wenigen Streu in seinen vier Klos liegen, weil wir versuchen eine Urinprobe von ihm zu bekommen, da er zeitweise auch sehr viel uriniert hat. Und ein paar Mal auch nicht in seine Klos.
So, nun hoffe ich, alles in Kürze geschildert zu haben.
Nun hat mir eine Bekannte den Tipp gegeben, ich soll doch mal was Homöopathisches versuchen, nachdem er erneut entwurmt wurde. Was haltet ihr davon? Welche Erfahrungen habt ihr damit? Ich bin da eher skeptisch. Aber kann ich ihm überhaupt schaden damit?

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Beitrag von Gyde_S » 05.08.2008 11:34

Meinst du Homöopathie für den körper (Darm) oder für die Psyche? Ich gebe allen drei katzen bei uns schon seit fast einem Jahr Bach-Blüten, täglich, und kann nicht soo die wirklichen Erfolge feststellen. Mehr Erfahrung hab ich damit nicht gemacht.

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Beitrag von Karin » 05.08.2008 12:14

Ggf. für beides, den Darm und die Psyche. Ich weiß ja nicht, ob die Unsauberkeit ein körperliches oder ein pschisches Problem als Ursache hat :?:

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Beitrag von toertel0 » 05.08.2008 20:33

Hallo zusammen,

habe meinen Katzen jetzt ca. 2-3 Mal was gegen die Zecken gegeben (Ledum D200, 3 Gl. alle 3 Wochen) und seitdem bringen sie echt kein Viehzeug mehr nach Hause......also mein Fazit, es scheint wirklich zu funktionieren.

LG Heike

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Beitrag von Karin » 06.08.2008 06:17

Zic geht es immer noch deutlich besser als am Sonntag.

Heute Morgen haben wir die Urinprobe prima nehmen können, da er letztlich doch eines seiner Klos mit sehr wenig Streu genutzt hat!

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Beitrag von Jessika » 08.08.2008 13:51

Wie bereits geschieben habe ich bisher überaus gute Erfolge mit Homöopathie gemacht. Sowohl bei Krankheiten als auch mit Bachblüten für die Psyche.
Eine Bekannte hat Ihre Katzen mit Bachblüten behandelt, ohne Erfolg. Sie ist dann zu einer TÄ die sich auch sehr viel mit Bachblüten beschäftigt und hat sich von ihr eine Mischung auspendeln lassen. Diese wirkte sehr schnell, wie bei uns auch. Anfangs war ich sehr skeptisch, vorallem was das auspendeln angeht, aber ich fange an daran zu glauben.

LG

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