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Wohnungshaltung ... eure Meinung

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Ist Wohnungshaltung prinzipiell Quälerei für eine Katze?

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nein
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95%
 
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Anne
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Wohnungshaltung ... eure Meinung

Beitrag von Anne » 13.03.2008 11:10

hallo,

ich hatte heute erst wieder eine diskussion mit einer kollegin, die felsenfest der meinung ist, dass das, was ich mache, katzenquälerei ist.

wir haben 2 wohnungskatzen, ca. 70m², alle räume sind für die beiden frei zugänglich, sie haben genügend platz zum toben, spielen und ausruhen, kriegen selbstverständlich regelmäßig ihr fressen .. das klo wird 2x täglich gereinigt ... und ihre schmuseeinheiten bekommen sie natürlich auch.

ist das tierquälerei?

wir haben den mickey vom dorf geholt (bzw. wurden wir mit ihm überrascht und hatten keine wahl :wink: ) und die paula ausm tierheim (damit mickey nicht so viel alleine ist). ob es ihnen dort besser gehen würde, wage ich zu bezweifeln.

aber ich wollt mal eure meinungen dazu hören ...

sicherlich ist es für diese tiere auch schöner, wenn sie raus könnten, aber das ist in der innenstadt leider kaum möglich (argument meiner kollegin: dann hol ich mir keine katze) ...

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Ramona
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Beitrag von Ramona » 13.03.2008 11:15

Ich denke absolut nicht, dass es Tierquälerei ist, wenn man seine Katze "nur" in der Wohnung hält. Klar ist es nochmal was anderes, ob ich eine Katze alleine in einer Einzimmerwohnung versauern lasse oder ob sie in einer großen Wohnung leben. Wenn ersteres der Fall ist, dann ist es für mich schon sowas wie Tierquälerei. Aber generell? Auf keinen Fall.
Ich finde es zwar schöner, wenn man seinen Tieren die Möglichkeit bieten kann sie nach Draußen zu lassen, aber solagen sie nichts vermissen ist doch alles in Ordnung.

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Beitrag von Bastet » 13.03.2008 11:51

Ich bin doch auch so arg am Grübeln. Ich denke, beides hat einfach seine Vor-und Nachteile.

Man sollte sich auch der Katze anpassen. Merlin will eigentlich gar nicht so arg viel raus. Ich bin den ganzen Tag zuhause und er meldet sich, wenn es ihm zu wohl wird. Spätestens nach drei Stunden ist der Kerl so platt und müde, dass er lieber bei Frauchen auf der Fußbodenheizung hockt.

Aber dieses spannende Abenteuer möchte ich ihm draußen nicht vorenthalten. Das ist ja soooooooooo spannend!

Meine Meinung ist, dass reine WH keine TQ ist und man auch abschätzen muss, wo man wohnt. In einer Großstadt käme das für mich nie in Frage, den Kerl rauszulassen.

LG Annette

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Beitrag von ankhsunamun » 13.03.2008 12:29

nein, ich finde es auch keine quälerei...was soll eine katze vermissen, das sie nicht kennt?
anders ist es einen freigänger versuchen an eine wohnung zu gewöhnen...das würd ich selber auch als quälerei sehen.

solange genug klettermöglichkeiten, kratzbäume und kuschelecken vorhanden sind, find ich es ok

ausserdem find ich es schlimmer einen wellensittich in einem käfig zu halten...ohne die möglichkeit mal fliegen zu können.

lg
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Beitrag von "Cosmo"polita » 13.03.2008 12:41

jip ankhsunamun zustimm
klar hat beides seine vor-und nachteile,
passeiren kann überall was,
aber ich werde versuchen meinem kater immer die bestmöglichste umgebung zu bieten

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Beitrag von chanel » 13.03.2008 12:42

hi

also ich find das auch nicht schlimm...
mein kater mochte von anfang an immer raus. irgendwann hab ich ihn auch rausgelassen. und jetzt ist er fast den ganzen tag draussen nur in der nacht darf er nicht streunern.
das weibchen ist ne wohnungskatze. aber sie möchte auch nicht raus. höchstens mal auf den balkon. also ich hab beides :D einen streuner und ne wohnungskatze :D

lg

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Beitrag von lighttrap » 13.03.2008 13:10

Also mein Pauli ist zwar Freigänger aber ich finde nicht, dass Wohnungskatzen durch ihre Haltung "gequält" werden.

Man kann auch eineer Wohungskatze eine artgerechte Umgebung bieten!

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Anne
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Beitrag von Anne » 13.03.2008 13:24

danke für die bisher doch einstimmige meinung.

wie gesagt, ich biete meinen beiden den größtmöglichen "komfort" und wenn es ihnen nicht gut ginge, warum werd ich jeden abend voller freude begrüßt?? :wink:

den vergleich mit dem wellensittich find ich übrigens gut ...

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Beitrag von Gyde_S » 13.03.2008 17:11

Meine Beiden waren ja die letzten ca 9 jahre Freigänger. Nun geht Aaron etwa 3 mal die Woche kurz raus, Queenie garnicht mehr. Ich denke auf keinen Fall, dass das Tierquiälerei ist (sonst würde ich es ja nicht machen), sie können ja jederzeit raus, wenn sie es wollen. Es kommt aber auch immer ganz stark auf die Katze an. Gerade Perserkatzen eignen sich optimal für ausschließliche Wohnungshaltung, da sie so anspruchslos sind. Die kämen auch in ner 2-Zimmer-Wohnung gut aus. Bei wilderen katzen stell ich mir das auch eher problematisch vor.

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Beitrag von Heike » 13.03.2008 17:16

Ich denke, daß man da so pauschal nicht zu sagen kann. Unser Muckelchen waren sicherlich auch glücklich als sie nur im Haus waren udn unsere Jamerkatze Mia ist froh, wenn sie denn bei uns im waremn Haus sein kann. Puuh. Also ich weiß nciht. "Stadtkatzen" würde ich, glaube ich , eh in der Wohnung halten und "Landkatzen" das Glück gönnen auch mal raus zu kommen und ne Maus zu fangen.

Gruß Heike

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Beitrag von Finchen » 13.03.2008 18:00

Hallo,

ich stimme auch den anderen zu das man das nicht prinzipiell sagen kann.

Ich lebe im moment in einer 58 qm Wohnung mit meinen drei Katern wovon nur ca 48 begehbar sind (wegen erneutem umzug möbelunterstad gerade) und denke das das ein bisschen arg klein für meine drei jungs ist, allerdings beziehen wir jetzt eine grsse 70qm wohnung und da haben die drei auchgenug platz und bekmmen genug möglichleiten zu spielen und so.

Ich denke das es für manche Katzen auch ein Schutz ist wenn sie nicht nach draussen dürfen. Wir wohnen fast an der Hauptstrasse und da muss ich sagen ist es mir zu gefährlich meine Jungs nach draussen zu lassen. Und da wo ich hinziehe ist es aus Liebe wenn ich sie nicht herauslassen werde da da jede dritte Katze irgendwann nicht mehr nach Hause kommt weil sie abgefangen werden und gequält werden. Da bekommt man nur noch ein bild seines Toten lieblings dann.

Also ich denke man muss auch immer die Umstände dazu anschauen bevor man sagt das es quälerei ist.

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Beitrag von Bastet » 13.03.2008 18:16

UND JETZT?
Bitte sagt mir mal, was ich machen soll, ich bin echt immer noch ernsthaft hin-und hergerissen, was ihr vielleicht mitbekommen habt, wenn ihr meine anderen Beiträge gelesen habt.

Raus, rein? Geschirr, Gassi, frei lassen, abwarten bis er irgendwann (!) wieder kommt?

Bin ratlos.

Ach, da ist er ja :D

Der Hunger treibt ihn immer wieder heim zur Mama :wink:
(Oder das Wetter :D )

LG A

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Beitrag von bruno » 13.03.2008 20:10

ich finde auch dass das keinen quälerei ist
unsere war 3 jahre wohnungskatze, dann kam bruno dazu ( 110m2)
jetzt wohnen wir seit 2 monaten in unserem haus und die beiden sind noch immer keine freigänger...

einer hat aber "ja" gestimmt...
wäre schön wenn derjenige seine antwort auch begründen würde!?

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Beitrag von Anne » 14.03.2008 08:31

das hab ich auch grad gesehen. würd mich auch mal interessieren, warum ...

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Beitrag von Bastet » 14.03.2008 09:02

So, nachdem ich mal wieder auf eine falsche Taste gekommen bin, schreibe ich mein posting ein zweites mal :evil:
(allerdings verkürzt, weil ich keinen Bock habe, alles dreimal zu tippen :| )

Ich finde, man sollte sich an die Umstände und an die Katze anpassen.
Merlin reichen pro Tag ca. 2 Stunden Freigang, die er sehr genießt, aber irgendwann will er doch wieder in sein Heim und lieber vom Frauchen animiert werden. Das ist offensichtlich spannender, als nur Vögeln hinterherzujagen :shock:

Er kommt immer nach kurzer Zeit freiwillig wieder heim und das ist mir grad recht, dann brauch ich mir keine Sorgen zu machen. Und nachts ist er grundsätzlich drin.

Ich habe mit meiner Tierheim-Tante gesprochen, die gesagt hat, es wäre eigentlich TQ, eine Katze nicht raus zu lassen.

Es kommt auf die Katze und die äußeren Umstände an. Ich habe keinen Bock auf eine verletzte oder geklaute Katze und wenn das Wetter schön ist wird draußen getobt und gespielt und abends gehts wieder zur Mama.

Ich finde das eine gute Lösung.
LG A

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