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Peta informiert

Alles was sich um Tierschutz dreht.
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Bettyjockebina
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Beitrag von Bettyjockebina » 09.02.2010 08:46

Ja, das stimmt wohl. Ich will hier auch niemand zu nahe treten. Aber diese Menschen, die wirklich von existeniellen Nöten betroffen sind, die meine ich ja auch nicht. Es gibt genügend andere, die es anders handhaben könnten, wenn sie es denn wollen würden. Aber auch bei vielen von denen herrscht die "Geiz ist geil - Mentalität"...
Ich für mein Teil, versuche eben, was möglich ist... Alles andere geht nicht. Dazu muss ich dann eben stehen. Gott sei Dank, macht es mir garnichts aus, nur einmal in der Woche Fleisch zu essen. Manchmal auch garnicht. Vielleicht habe ich da wirklich leicht reden???? :oops:

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Beitrag von history » 28.02.2010 12:12

So lange habe ich noch nie zu einem Thema recherchiert und mich mehr als ein mal gefragt.
Posten ja oder nein.
Ich entschloss mich für das ja, egal ob ich damit in ein Fettnäpfchen trete.
Kathi und wie ist Deine Meinung darüber habe Dich dort nicht entdecken können?
Diese Links einfach so zu präsentieren finde ich nach fast zwei Jahren ohne weitere Recherchen sehr merkwürdig ?


Da es zu keiner richtigen Diskussion zum Thema Peta kam, dies fand ich mehr als schade.
Bevor man sich mit dem Inhalte einer Seite beschäftigen möchte, ist es besser das Anklicken des Impressum nicht zu vergessen!
Man weiß dann schon eher mit wem man es wirklich zu tun hat!
Zum ersten Link
http://petatotettiere.de/ wer ist Geldgeber von Center for Consumer Freedom.(siehe Impressum)
Schaut mal nach für wen sie arbeiten und von wem sie ihre Finanzspritzen bekommen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Center_for ... er_Freedom

Rick Berman wer ist dieser Herr und was stellt er dar?
http://www.consumerdeception.com/index.asp
Unter seriös verstehe ich etwas anderes.

Das Ganze ist weiter nichts als eine große gegen Kampagne gegen Peta!
Videos die von den Beschuldigern zu dieser Sache ins Netz gesetzt wurden sind zum Teil nicht mehr verfügbar oder wie bei YouTube wegen verstoß der Nutzungsbedingungen gelöscht worden.
Warum ist es so ruhig geworden zu diesen Anschuldigungen oder interpretieren anderer Meinungen?

Der folgende Link ist auch interessant.

http://www.vegetarierforum.com/showthread.php?t=1491

Zu diesen Link kann ich nur sagen Interpretieren von Fakten aus anderer Sicht.
Organisation gegen Organisation(/Maqi-Peta)
http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html

Was ich in Foren finden Konnte und zum Teil konnte man die dortigen Links nicht mehr aufrufen (Zeitungsartikel) schade aber die Zeit bleibt nicht stehen und nach zwei Jahren ist das auch normal.
Wenn alle diese Anschuldigungen der Wahrheit entsprächen?
Warum existiert Peta noch ?
Das müsste doch auch in den USA reichen Peta den Gar auszumachen?
Oft stehen nur einzelne Peta Mitglieder oder Gruppen vor Gericht.
Bei solch einer großen Organisation gibt es natürlich auch schwarze Schafe. und Trittbrettfahreraktionen.
Das solch eine Organisation ständig auf Konfrontationskurs mit Gesetzen, und Behörden steht,da ist mehr als normal,das es zu Gerichtsverfahren kommt !
Selbst wenn ein Teil der Unterstellungen war sind, dass was Peta aufdeckt nützt den Tieren und lindert etwas ihr Leid.
Nichts auf dieser Welt ist perfekt am wenigsten wir Menschen auch Peta ist davor nicht gefeit
Das die Peta-Aktivisten nicht immer alles richtig machen ist wohl klar. .
Ihre radikalen und militanten Vorgehensweisen finde ich im Sinne eines Rechtsstaates nicht immer gut.
Es ist aber oft nicht vermeidbar.
Wenn Kontrollbehörden sich bei den zu kondolierenden Firmen oder Labors anmelden müssen.
Das ist für mich alles,nur keine wahre Kontrolle.
Dann bleibt wohl Logischerweise nur der illegale Weg übrig.
Das was Peta tut nützt letztendlich nicht nur den Tieren auch wir Verbraucher erfahren was mit dem Tieren geschieht bevor sie in den Supermarkt gelangen!
Zum Teil bin ich nicht immer der gleichen Meinung mit Peta,wenn es Artgerechte Haltung von Tieren angeht und so manche Befreiungsaktion von Tieren stellt sich die Frage.
Kompetenz ja oder nein,zu oft nein !
So viele Fehler werden gemacht wenn Tiere nach solche Aktionen irgendwo untergebracht werden ohne das nötige Fachwissen zu haben und dadurch verenden.
Trotzdem hat für mich Peta das Recht weiterhin zu existieren.

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Beitrag von offelcat » 28.02.2010 15:14

Hallo Klaus,
um nur mal ein Thema zu Peta aufzunehmen.
"PETA kills Animals" in den USA.
Dazu hier die Stellungnahme von Peta selbst:
http://www.peta.de/petakillsanimals

Dazu muß man auch über die Situation, was den TS u.
die "Staatl. TH" in den USA angeht, informiert sein.
Konkret kannst Du Dich z.B. hier informieren:
Amis.jpg
Amis.jpg (4.09 KiB) 2725 mal betrachtet
http://www.valleyhumane.org/
Das ist ein priv. Shelter (TH), mit denen wir "Pfötchen"
befreundet sind.

Zu Peta sollte man auch wissen, wie hoch das jährliche
Budget in Millionen Dollar ist, u. wie sie die für den TS
ausgeben.
Aber, das ist schon wieder eine andere "Baustelle".

mtG
Jürgen

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Beitrag von history » 28.02.2010 15:39

Danke Jürgen für die Information. :daum:
Das die Situation in den Staaten eine extrem andere ist wie hier zu lande und die dortigen Vorgehensweisen hier oft nicht verstanden werden ist für mich jetzt noch besser nachvollziehbar.
Zu viele sind hier in Deutschland über solche Vorgehensweisen geschockt ohne die Hintergründe zu wissen,warum und weswegen Peta in den USA so handelt.

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Beitrag von User 1341 » 28.02.2010 16:15

Radikale Situationen verlangen radikale Reaktionen. PETA scheint in den USA in einer recht schwierigen Position zu sein, da sie gegen Industrieinteressen kämpfen. Mit Recht übrigens tun sie das.
Jetzt kann man natürlich herzhaft darüber streiten, ob die Methoden dem Tierschutz wirklich dienlich sind. Trotz allem meine ich Ja.
Wie Klaus ja schon schrieb, wird es in jeder großen Organisation, wie PETA sie nun einmal darstellt, immer schwarze Schafe geben, die ein schlechtes Bild auf PETA werfen. Doch unter dem Strich muß man sehen, was PETA leistet und unter welchen Umständen dies getan wird.
Wenn man gegen einzelne Aktionen von PETA ist, muß man auch ORGAS wie Greenpeace im Auge haben. Hier aber wird nicht so kritisiert. Schließlich setzen sie sich ja, und ich drücke es absichtlich einmal provokant aus, u. a. für die niedlichen Robbenbabies unter Einsatz sogar Ihrer Gesundheit und des Lebens ein. Das ist Spektakulär und bringt Sympathie.
Wenn also kritisiert wird, daß PETA hingeht und Tiere human tötet, die niemals die Chance auf ein lebenswertes Leben hatten und haben werden, so muß alles was dazu führt Berücksichtigung finden. Alle Umstände der Tiere, der TSV`s und, und, und.
Es ist und bleibt ein sehr schwieriges Thema, bei man sich durch einen falschen Satz schon ins Abseits stellen kann. Dennoch ist es gut, daß darüber gesprochen/geschrieben wird.
Darüber hinaus sollten wir aber keinesfalls die Situation vor unserer eigenen Haustüre aus den Augen verlieren.

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Beitrag von history » 28.02.2010 16:45

Bodo wie recht hast Du.
Das solch eine Organisation zwangsläufig auch Feinde hat wir wohl jeder auch verstehen.
So ist es mehr als normal das die Gegner nichts auslassen um gegen ihre Widersacher alles nur mögliche unternehmen um diese in Misskredit zu bringen um von sich selbst abzulenken.
Sie schaffen es meist nur für kurze Zeit.
Natürlich soll man das Leid vor der eigenen Tür nicht vergessen!!

Der Tierschutz ist nicht mein persönlicher Block,hier kann jeder Posten, bloß wenige trauen sich.
Oder hört und liest niemand was über Tierquälerei oder was mit Tierschutz zu tun hat?

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Re:

Beitrag von history » 05.08.2010 14:49

Chronik der Erfolge von Peta von 1981 bis in die Gegenwart!

Bahnbrechende Erfolge
PETA bringt bei ihren Tierrechts-Aktionen Wissenschaftler und die Organe der Rechtsprechung und -durchführung zusammen, um die Misshandlungen von Tieren zu unterbinden. PETAs Kampagnen und Aktionen basieren auf gründlicher Forschungsarbeit und haben - unterstützt von internationaler Medienberichterstattung - oft weitreichende und anhaltende Veränderungen zur Folge, welche die Lebensqualität von Tieren enorm verbessern und den sinnlosen Tod von tausenden von Tieren verhindern hilft. Vielmals wird PETA durch interne Whistleblower auf gravierende Misstände aufmerksam gemacht - Aussagen und Dokumente von Insidern der Tierausnutzungsindustrie werden für das Durchsetzen der Tierrechte vor Gericht dringend benötigt.

Seit ihrer Gründung konnten PETA und ihre weltweiten Schwesterorganisationen durchschlagende Erfolge für die Tiere erzielen:


2010

Entenquäler verurteilt

Als eine 17 Jahre alte Ente im Dezember 2009 in Weingarten von Jugendlichen gesteinigt wurde, sorgte der Fall landesweit für Aufsehen. PETA setzte eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Diese wurden gefasst und im Juli 2010 vor dem Jugendgericht Ravensburg verurteilt.

Keine Wildtier-Dressuren beim Möbelhaus „XXXLutz“

Das Möbelhaus "XXXLutz" erklärt nach Schriftwechsel mit PETA, dass es zukünftig auf den Flächen seiner Möbelhäuser (derzeit 27 Standorte) keinem Zirkus mit Wildtieren eine Genehmigung erteilen wird. Die derzeitigen Standortleiter wurden informiert.

Tierfeindlicher Werbespot abgesetzt

Nachdem die Börsenspiel-Community MyStocks.de einen Werbespot veröffentlicht hatte, in dem ein Igel auf einer Wippe in die Luft geschleudert wurde, wandte sich PETA an das Unternehmen. Denn der Werbespot könnte möglicherweise als Anreiz dienen, Tieren aus Spaß zu schaden. Von PETAs Argumenten überzeugt, entfernten die Verantwortlichen den Spot auf der Homepage von MyStocks und beendeten die Ausstrahlung im TV.

Gourmetrestaurant streicht Stopfleber von der Speisekarte
Das Dresdner Gourmetrestaurant „Bean & Beluga“ serviert keine Foie gras mehr. PETA hatte den Geschäftsführer im Mai 2010 angeschrieben und um Auslistung von Stopfleber gebeten. Bilder und Videos über die grausame Produktionsmethode wurden mitgeschickt. Nach anfänglichen Kommunikationsproblemen und einem Aktionsaufruf von PETA gab der Geschäftsführer schließlich bekannt, dass „Bean & Beluga“ aufgrund der Grausamkeit des Produkts keine Foie gras mehr servieren wird.

Veggie-Day in Bremen
Seit Anfang 2010 gibt es in Bremen den „Veggie-Day“ unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters. Auch in anderen deutschen Städten steht ein fleischfreier Wochentag zur Debatte. Dank Informationsbriefen von PETA Deutschland e. V. sowie anderer Organisationen wurden den Städten vermittelt, dass der Konsum tierischer Produkte einer der Hauptverantwortlichen des Klimawandels ist, und dass enorme Vorteile für Umwelt, Gesundheit und Tiere in einem Veggie-Tag stecken.

Lufthansa fliegt keine Hunde & Katzen ins Versuchslabor
PETA hat die internationale Fluglinie Lufthansa dazu aufgefordert, den Transport von Tieren für Versuchslabore einzustellen. PETA vorliegende Fotos zeigen ca. 50 Beagle in Transportboxen, die auf dem New Yorker John F. Kennedy International-Flughafen in ein Frachtflugzeug der Lufthansa verladen und an ein schottisches Labor geliefert wurden. Nicht einmal einen Tag nachdem PETA Deutschland und PETA USA diese Fotos im April 2010 weltweit veröffentlichten und eine Kampagne starteten, erklärte Lufthansa eine neue Richtlinie, die den Transport von Hunden & Katzen an Versuchslabors verbietet.

Undercover-Video über tierquälerische Känguru-Haltung weiterhin erlaubt
Zirkus-Artistin Angelika K. hat gegen PETA geklagt, um die Ausstrahlung des von PETA erstellten Undercover-Videos über die offensichtlich tierquälerische Haltung von Kängurus zu verbieten. Vor dem Amtsgericht München hat K. ihre Klage nun zurückgezogen. PETA darf die Undercover-Videos weiterhin zeigen.

Egmont Ehapa-Verlag verzichtet auf Echtpelz
Dem Kindermagazin „Micky Maus“, Ausgabe 7/2010, war als Extra eine Faschingsmaske mit Pelzbesatz beigelegt. Nachdem sich zahlreiche entsetzte Eltern bei der PETA Deutschland e. V. gemeldet haben, beauftragten wir ein Labor mit der Analyse der Maske – offensichtlich wurde bei der Serienproduktion echter Kaninchenpelz verwendet. Nach intensiven Gesprächen mit PETA hat der Egmont Ehapa-Verlag nun eine Verzichtserklärung von Echtpelz auf alle vom Verlag vertriebenen Produkte ausgesprochen und den Vertrag mit seinem Lieferanten gekündigt.

Nike verbannt Exotenleder aus allen Produktbereichen
Im Februar 2010 hat Sportschuh-Hersteller Nike alle Käufe und die Herstellung von Produkten, die exotische Häute enthalten, eingestellt. PETA USA hatte Nike Videoaufnahmen zum Thema Exotenleder geschickt und die Grausamkeiten des Handels diskutiert. Alle PETA-Büros weltweit starteten Aktionsaufrufe. In der neuen Firmenpolice schreibt Nike: „Tierhäute dürfen von keiner Tierart stammen, die als exotisch angesehen werden kann. Dies schließt unter anderem Alligatoren, Krokodile, Echsen, Schlangen, Strauße, Fische und Meeressäuger ein.“ Nike ist der weltweit führende Schuhhersteller und in über 160 Ländern aktiv. Die jährlichen Verkaufszahlen für 2009 überstiegen 19 Milliarden Dollar.


2009

Baustopp für Delfinarium auf Rügen
Das von der Delphimar GmbH auf der Insel Rügen geplante Projekt “Delphinarium Glowe” ist gestorben. Gescheitert ist das etwa 80 Millionen Euro umfassende Vorhaben am Bundesumweltministerium. PETA protestierte gemeinsam mit vielen anderen Organisationen gegen das geplante Delfin-Gefängnis: mit Protestbriefen an die Bundeskanzlerin sowie an lokale Politiker und zuständige Behörden, mit Online-Aktionsaufrufen und Unterschriften-Listen. Nur noch in drei deutschen Zoologischen Gärten werden zurzeit Delfine gehalten – im Zoo Münster, Duisburg und Nürnberg.

Ringling Zirkus sagt Deutschland-Tour ab
PETA hat alle Hallen, die der Zirkus „Ringling Brothers and Barnum & Bailey“ für seine Deutschland-Tour (Dezember 2009 - Januar 2010) auf dem Plan hatte, mit der langen Liste der Tierschutzverstöße des Zirkus konfrontiert. Außerdem konnten sich die Betreiber der Hallen ein Video anschauen, auf dem zu sehen ist, wie Ringling-Mitarbeiter Elefanten und Tiger mit Elefantenhaken und anderen Gegenständen schlagen. Ringling hat seine Deutschlandtour abgesagt und wohl erkannt, dass das wirtschaftliche Produkt „Wildtiere im Zirkus“ in Deutschland keinen oder kaum mehr Absatz findet und dass ihn die Tierrechtsszene in Deutschland eine „heiße“ Gastspielzeit beschert hätte.

Movie Park verzichtet auf Schlangen-Artistin
Eine Schlange, die bei einem Show-Akt von einer „Künstlerin“ durch die Luft gewirbelt wurde, muss diese Tortur nicht länger erleiden. PETA hat Kontakt mit dem Movie Park und dem zuständigen Veterinäramt aufgenommen und bewirkt, dass der Freizeitpark die tierschutzwidrige Vorführung einer Schlange sofort einstellte.

Europäische Chemikalienagentur (ECHA) verzichtet auf doppelte Tierversuche
PETA USA, PETA Europe und PETA Deutschland e. V. haben in gemeinsamer Anstrengung mit anderen Tierrechtsgruppen bewirkt, dass die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) voraussichtlich 4,5 Millionen Tieren enormes Leid in Versuchslaboren ersparen wird. Die Tierrechtsgruppen hatten sich an ECHA gewandt und ihre Bedenken darüber zum Ausdruck gebracht, dass einige Unternehmen möglicherweise doppelte Toxizitätstests für Stoffe durchführen könnten, wenn die Chemikalien unter REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) registriert werden. Denn nach REACH müssten Chemikalien stetig mehr Tierversuche durchlaufen, wenn sich die Produktionsmenge erhöht. Durch den Einfluss der Tierrechtler erklärte ECHA im September 2009, dass diese Tierversuche nicht durchgeführt werden müssen, wenn ähnliche, umfassendere Tests vorgeschlagen werden.

ARD verzichtet auf Ausstrahlung von Zirkus-Wildtierdressuren
Die ARD verzichtete bei der Sendung „33. Internationales Zirkusfestival Monte Carlo“ auf die Ausstrahlung der beiden Wildtiernummern (Elefanten- und Tigervorführung). Als Begründung gibt der Sender unter anderem an, dass „die öffentliche Diskussion im Moment nicht zugunsten von Wildtieren im Zirkus verläuft. Das haben wir auch an der Reaktion unserer Zuschauer im Rahmen von ‚Stars in der Manege‘ gesehen, als wir überwiegend Lob dafür bekamen, das wir in der letztjährigen Gala auf Wildtiere verzichtet hatten.“ Dass „Stars in der Manege“ 2009 ohne Wildtiere ausgestrahlt wurde, war ein Erfolg der PETA Kampagne „Wildtiere raus aus dem Zirkus“. Insofern ist der ARD-Verzicht auf Wildtiere beim Festival Monte Carlo 2009 ein Bumerangeffekt.

Heidelberg will Elefantenbullen im Zirkus verbieten
Im Juli 2009 bestätigte die Heidelberger Stadtverwaltung auf Einwirkung von PETA, Elefantenbullen in die Liste der Tiere aufzunehmen, für die in Heidelberg ein Mitführ- und Auftrittsverbot gilt.

Undercover-Ermittlungen gegen Hühnerbaron
Nach Undercover-Recherchen von PETA Deutschland e. V. gegen einen NRW-Hühnerbaron hat die Staatsanwaltschaft Wuppertal ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Betrugs eingeleitet. Der Landtag hat die PETA-Ermittlungen bereits in einer offiziellen parlamentarischen Antwort im Wesentlichen als zutreffend bestätigt.

Rechtskräftige Verurteilung des Zirkus Barus wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz
Nach jahrelangen Ermittlungen und aufgrund mehrerer Strafanzeigen von PETA Deutschland e. V. gegen den Zirkus Barus hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart im Juli 2009 einen Strafbefehl wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz beim Amtsgericht Nürtingen beantragt, welcher rechtskräftig wurde.

PETAs Holocaust-Kampagne behauptet sich vor Gericht
Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass PETAs Holocaust-Kampagne nicht gegen die Menschenwürde verstößt, insofern die Instanzengerichte rechtswidrig gehandelt haben. Dennoch wurde die Verfassungsbeschwerde nach drei Jahren Anhängigkeit nicht zur Entscheidung angenommen. PETA Deutschland e. V. ist im August 2009 vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gezogen.

Staatsanwaltschaft beschließt: Doping verstößt gegen Tierschutzgesetz
Nach umfangreichen Strafanzeigen von PETA Deutschland e. V. in konkreten Fällen des Pferdeleistungssports hat die Staatsanwaltschaft Münster im August 2009 bestätigt, dass Doping ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt. Da es sich um einen Ordnungswidrigkeiten-Tatbestand handelt, ist das Verfahren an die zuständige Verwaltungsbehörde zur Verfolgung abgegeben worden.

Berliner Luxus-Hotel verzichtet auf Stopfleber
PETA überzeugte das „Kempinski Hotel Bristol Berlin“ nach langem Widerstand, Gerichte mit Foie Gras (Stopfleber) komplett von der Speisekarte zu nehmen.

EU-Einfuhr- und Handelsverbot für Robbenprodukte ab 2010
PETA und weitere Tierschützer weltweit haben mit Protesten gegen das jährliche Robbenschlachten in Kanada bewirkt, dass das Europaparlament im Mai für ein Import- und Handelsverbot stimmte. Die Einfuhr und der Handel von Robbenprodukten ist in allen 27 Mitgliedsstaaten der EU ab 2010 verboten. Laut einem Bericht der Associated Press (AP) exportierte Kanada alleine 2008 Robbenprodukte im Wert von ca. 3,5 Mio. Euro in die EU.

Fünfzehn Hummer entgehen dem Tod im Kochtopf
Die stellvertretende Direktorin des Hotels Schloss Heinsheim überredete ihren Vorgesetzten dazu, keine Hummer mehr zu verkaufen. Für fünfzehn europäische Hummer, die bereits in der Speisekammer des Kochs auf ihren Tod warteten, erreichte sie die Freilassung. PETA organisierte den Transport der sensiblen Krustentiere an die Ostsee, wo sie von einem PETA-Aktivisten in die Freiheit entlassen wurden.

Verbesserte Tierhaltung im Zirkus Krone
Auf Druck von PETA Deutschland e. V. und durch die in der ARD im Dezember 2008 ausgestrahlten PETA-Undercover-Aufnahmen aus dem "Reich" des Zirkus Krone, veranlasst die Münchener Aufsichtsbehörde einen umfangreichen Auflagenkatalog für die Tierhaltung im Zirkus Krone. Unter fachlicher Mitwirkung von PETA Deutschland e. V. gibt die Behörde im März 2009 einen umfangreichen, ca. 100 Einzelauflagen beinhaltenden Bescheid an den Zirkus aus. Krone hat Teile dieser Auflagen, insbesondere in der Pferdehaltung, bereits umgesetzt.

Keine Tötung von Tieren zu militärischen Übungszwecken in Bolivien
Im Februar startete PETA Deutschland e.V. nach Sichtung eines YouTube-Videos über grausame Militärübungen an Hunden in Bolivien eine Online-Kampagne, die dann auch von PETA USA und anderen Schwesterorganisationen aufgenommen wurde. Über 20.000 Mitglieder und Unterstützer der diversen PETA-Organisationen kontaktierten daraufhin den bolivianischen Präsidenten Evo Morales. Ende März kündigte der bolivianische Verteidigungsminister San Miguel dann vor Fernsehkameras einen Gesetzesentwurf zum Verbot des Missbrauchs und der Tötung von Tieren zu militärischen Trainingszwecken an. Dies ist eine historisch einmalige Verordnung, da es bisher in Bolivien keine Tierschutzverordnungen gab.

Zirkus G. Althoff wegen Elefanten-Quälerei verurteilt
Auch aufgrund von Strafanzeigen von PETA Deutschland e. V. wird eine der Verantwortlichen des Zirkus G. Althoff vom Amtsgericht Bad Kreuznach wegen Tierquälerei im Zusammenhang mit einem Elefanten verurteilt.


2008

H&M, Hugo Boss, C&A sowie Adidas weigern sich, Wolle von ‚gemulesten’ Schafen zu beziehen
Nach Gesprächen über die Grausamkeit hinter australischer Wolle, entschloss sich H&M, das international agierende Unternehmen mit Stammsitz in Schweden, dazu, nur noch Wolle von Schäfern zu beziehen, die Mulesing (eine grausame Prozedur, bei der australische Schäfer große Stücke Haut und Fleisch von Hinterteilen der Lämmer schneiden) nicht praktizieren. Kurz darauf hat sich auch der deutsche Einzelhandelsriese Hugo Boss – mit Hauptsitzen in Metzigen und New York City - gegen Wolle ausgesprochen, an der Blut klebt. Desweiteren schloss sich C&A dem Boykott an, ebenso wie Adidas.
Diese vier Firmen gesellen sich mit ihrer tierfreundlichen Entscheidung zu anderen führenden Modehäusern, die versprochen haben, keine australische Merinowolle oder Wolle von Lämmern, bei denen das Mulesing angewandt wird, zu beziehen – unter ihnen Abercrombie & Fitch, Timberland und 30 weitere europäische Unternehmen.

Kein Echtfell-Spielzeug mehr bei Karlie & Trixi
Die beiden größten Hersteller von Heimtierbedarfsmitteln, Karlie und Trixie, haben zum Mai 2008 die Produktion von Echtfell-Spielzeugen für Katzen eingestellt. PETA ließ den Geschäftsführern einen Brief mit Informationsmaterial über die grausame Fellgewinnung zukommen. Hinzu bekamen sie Videomaterial, in dem zu sehen ist, wie Füchse, Nerze, Kaninchen, aber auch Hunde und Katzen gequält, misshandelt und getötet werden, um aus ihren Fellen kommerziellen Gewinn zu schlagen. PETA Deutschland e.V. bat die Firmen Karlie und Trixie ausdrücklich, mit gutem Beispiel voran zu gehen und der grausamen Pelzbranche den Rücken zu kehren. Die Umstellung auf Plüschspielzeug folgte mit dem Sommerkatalog ab Mai 2008, Restbestände von Echtfellspielzeug werden allerdings noch „abverkauft“. Positiv zu bemerken ist, dass auch andere Anbieter von Tieraccessoires nachziehen und Echtfellartikel aus ihrem Sortiment verbannen.

Kein Hundeshampoo mit Nerzöl bei Gimborn & Pitti
Weiter forderte PETA diverse Hersteller von Hundeschampoos auf, den Inhaltstoff „Nerzöl“ durch Alternativen zu ersetzen bzw. auszusondern. Die Gewinnung von Nerzöl ist eng verbunden mit der blutigen Branche der Pelzgewinnung, da dieses Öl aus der Fettschicht getöteter Nerze gewonnen wird. Es gibt sowohl pflanzliche als auch synthetische Inhaltstoffe, die hervorragende Alternativen zu Nerzöl darstellen. Fortschrittliche Hundeschampoohersteller haben sofort auf das Schreiben inkl. Informationen zur Nerzöl- und Pelzgewinnung reagiert und haben den Inhaltstoff entweder eingestellt oder durch Alternativen ersetzt. Ein Dankeschön an Gimborn und Pitti.

"Stars in der Manege" ohne exotische Tiere!
Seit 46 Jahren wird die von Prominenten begleitete Zirkus-Gala „Stars in der Manege“ unter anderem mit den Tieren des Circus Krone aufgezeichnet. PETAs jahrelanger Protest und im Circus Krone aufgenommenes Videomaterial, welches die tierquälerischen Haltungsbedingungen der Tiere dokumentiert, haben u.a. dazu geführt, dass die Veranstalter von „Stars in der Manege“ im Jahr 2008 auf die Nutzung exotischer Tiere verzichtet haben.

Anzeigen gegen Zootier-Fachhandlungen
Gegen mehrere Zoofachtierhandlungen werden aufgrund einer zweijährigen PETA-Undercover-Ermittlung Strafanzeigen erstattet. Einige führen zu Kontrollen und zur Abstellung von Missständen, eine wird zur Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten an die zuständige Verwaltungsbehörde abgegeben.

Veterinärbehörden unterstützen ordnungswidrigen Zirkus
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigt aufgrund von Ermittlungen und einer gestellten Strafanzeige von PETA Deutschland e. V., dass der Zirkus Barus ohne die erforderliche Genehmigung gem. §11 des Tierschutzgesetzes gastiert und dieses Fehlverhalten noch dazu von den Stuttgarter Veterinärbehörden geduldet worden ist. Das Verfahren wurde zur Verfolgung dieser Ordnungswidrigkeiten an die zuständige Verwaltungsbehörde abgegeben.

PETA schreibt am "Vegan"-Buch mit
PETA Deutschland e. V. wirkt bei der komplett aktualisierten und neu bearbeiteten Auflage des Buches „Vegan“ in Zusammenarbeit mit dem ECHO-Verlag mit.

2007

Tommy Hilfiger verzichtet auf Pelz
Nach Monaten der Gespräche mit PETA USA schließt sich Tommy Hilfiger im März 2007 den Unternehmen Calvin Klein, Ralph Lauren und Kenneth Cole an und verbannt Pelz aus seinen Kollektionen. “Mit sofortigem Beginn stellt das Unternehmen die Entwicklung aller Produkte ein, die Pelz enthalten, und alle noch in der Produktion befindlichen Pelzkleidungsstücke werden mit Auslieferung der Kollektion Frühjahr 2008 aus den Verkaufskanälen ausverkauft", gab die Tommy Hilfiger Corp. in einer Stellungnahme bekannt.

Fred Gehring, CEO der Tommy Hilfiger Corp., äußerte gegenüber dem Modehandelsmagazin Women’s Wear Daily, dass “um garantieren zu können, dass unsere Produkte auch wirklich der Integrität entsprechen, die wir unseren Kunden versprechen, wir uns dazu entschlossen haben, komplett auf Webpelz überzugehen.”

Gourmet-Online-Unternehmen listen Stopfleber aus
Im Rahmen von PETAs Anti-Stopfleberkampagne wurden im Februar und März 2007 18 Unternehmen angeschrieben, die Foie Gras (Stopfleber) verkaufen. Drei Unternehmen reagierten prompt, als sie die Wahrheit über die grausame Produktion erfuhren und nahmen das Produkt sofort aus dem Sortiment. Weitere sechs Unternehmen reagierten, als sie zahlreiche Proteste von Aktivisten erhielten. Die Kampagne läuft weiter.

Rettung für Pferde in der Türkei
Nachdem sich PETA über 2 Jahre mit der Unterstützung von Corinna Schumacher für abgemagerte, kranke und verletzte Arbeitspferde auf den Straßen Antalyas einsetzte und von den Behörden die strikte Umsetzung des Tierschutzgesetzes forderte, reagierten diese im März 2007 wie folgt: „Der Einsatz schwacher Pferde in verschiedenen Tätigkeiten, darunter auch Transportwesen, wurde mit Entscheid Nr. 7 der Antalya City Commission on Animal Protection vom 26. Januar 2007 verboten. Das Bürgermeisteramt Antalya hat ein Programm gestartet, das den Ankauf der schwachen Pferde koordinieren wird, die in verschiedenen Tätigkeiten zum Einsatz kommen, damit sie ihr Leben angenehm in speziellen Schutzbereichen verbringen können, nachdem die Tierärztekammer und der Tierschutzverein Antalya sich tierärztlich um sie gekümmert haben.“

Burton Snowboards verkauft keinen Pelz mehr
Weniger als 2 Monate nachdem PETA2.com von den USA aus eine Protestkampagne gestartet hatte und somit massenhaft E-Mails und Anrufe bei Burton Snowboards eingingen, hat sich Burton verpflichtet, auf Pelz zu verzichten! Burton Snowboards sind bekannt für ihre umweltfreundliche Einstellung, und wir freuen uns, dass Sie nun auch tierfreundlich werden und an all die Tiere denken, die auf Pelzfarmen erschlagen, ertränkt oder mit Stromschlägen getötet werden. Mit Burtons Zusage, alle Pelzbesätze ihrer Produkte mit künstlichem Webpelz zu ersetzen, ist die Extremsport-Community stärker denn je, wenn es gegen die Grausamkeit an Tieren geht. Nach unseren Erkenntnissen benutzt keiner der großen Snowboard-Bekleidungshersteller echten Pelz mehr.

QS-qualitätsgeprüfte Tiermäster am Pranger
Die Staatsanwaltschaft Oldenburg leitet Ermittlungsverfahren gegen mehrere Geflügelmastbetriebe, die QS-zertifiziert sind, aufgrund von Undercover-Enthüllungen von PETA Deutschland e. V. und entsprechender Strafanzeigen ein. Ein zum Zeitpunkt der Undercover-Aufnahmen QS-zertifizierter Schweinemäster aus NRW, promovierter Tierarzt, muss eine Geldbuße von 5.000 Euro wegen der Missstände in seinem Betrieb zahlen.
2006

EU-Parlament fordert tierversuchsfreie Methoden
Dem Lobbyismus von PETA und PETA Europe ist es zu verdanken, dass das Europäische Parlament im März 2006 erklärte, dass man jetzt tierversuchsfreie Methoden für die meisten Schalentier-Toxizitätstests verwenden will. Dadurch bleibt zehntausenden Tieren unvorstellbares Leid und der Tod in Experimenten erspart.

Ralph Lauren wird pelzfrei
Ralph Lauren stoppt Pelzverkauf nachdem PETA USA den Konzern mit einem Video über die Verhältnisse auf chinesischen Pelztierfarmen aufklärte. Nach den Treffen sandte die Polo Ralph Lauren Corporation PETA USA eine unterzeichnete Erklärung, in der das Unternehmen seine Absicht bestätigt, jegliche Werbung für Pelz zurückzuziehen, alle noch ausstehenden Bestellungen für Pelzprodukte zu stornieren und beginnend mit der Winterkollektion 2006 keinerlei Pelzprodukte mehr zu verkaufen.

Keine Pelz-Farm in Bayern mehr
Die letzte Pelz-Farm Bayerns schließt mit Jahresende, nachdem PETA seit Jahren mit Demonstrationen, Mahnwachen und Anzeigen wegen Tierquälerei die Schließung der Nerzfarm nahe Amberg gefordert hatte. Damit ist ganz Süd- und Mitteldeutschland frei von Pelzproduktion.

Schlachtszenen im Stuttgarter Weihnachtstrubel
Gegen den Widerstand der Landeshauptstadt Stuttgart setzt PETA Deutschland e. V. in einem Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart eine Versammlung in den Vorweihnachtstagen auf dem belebten Stuttgarter Einkaufsboulevard durch, bei der Videos aus der Massentierhaltung und Schlachtbetrieben auf der Fußgängerzone mitten im Weihnachtstrubel gezeigt werden.

PETA wehrt sich gegen Versammlungsverbot in Stuttgart
PETA Deutschland e. V. erwirkt ein rechtskräftiges Urteil gegen die Landeshauptstadt Stuttgart, mit dem die Versammlungsfreiheit auf Stuttgarts größtem Festplatz, den Cannstatter Wasen, durchgesetzt wird. Die Landeshauptstadt Stuttgart hatte im Vorfeld PETA-Demonstrationen gegen Zirkusse unter anderem mit dem Argument verhindert, es handele sich nicht um einen öffentlichen, sondern um einen Privatplatz einer Objektgesellschaft. Es stellte sich heraus, dass die Stadt Stuttgart 100-prozentiger Gesellschafter ist.

Zirkus G. Althoff wegen Tierquälerei verurteilt
Auch auf die Strafanzeige und den jahrelangen, teils Undercover-Ermittlungen von PETA Deutschland e. V. hin, werden die Verantwortlichen des Zirkus G. Althoff rechtskräftig vom Landgericht Hanau wegen diverser Delikte, auch wegen Tierquälerei gem. § 18 des Tierschutzgesetz, verurteilt.

Verschärfte Haltungsbedingungen auf deutschen Pelzfarmen
Auch aufgrund der wissenschaftlichen Arbeiten des PETA-Mitarbeiters Dr. Haferbeck erlässt die Bundesregierung eine Tierschutzverordnung zur Verschärfung der Haltungsbedingungen auf deutschen Pelzfarmen. Ein nahezu erfolgreicher Abschluss eines fast 20-jährigen Kampfes.


2005
PETAs „Schmerzedes“-Kampagne ist erfolgreich. Mercedes gibt nach und bietet lederfreie Autos an.

PETAs Jugendkampagne peta2.de ist deutschlandweit auf Festivals und Events vertreten. Kooperationen mit MTV steigern das Interesse bei der Zielgruppe.

peta2.de launcht gemeinsam mit TITUS einen Onlineshop mit lederfreien Skateschuhen.

PETA USAs Vizepräsident nimmt am Wiener Opernball als offizieller Begleiter von Pamela Anderson teil.

PETA USA und seine Schwesterorganisationen starten ihre Antiwollkampagne gegen australische Wolle und fordert das Verbot der Lebendtransporte in den Nahen Osten und das Abschneiden von Hautfalten ohne Betäubung (mulesing).

PETA überzeugt den Fernsehsender NeunLive, das Leben eines Ferkelchens namens Schnappi zu verschonen, das am Ende einer Sommer-Show getötet und gegessen werden sollte. Als Ersatz dafür erschienen PETA Aktivisten in der Show und kochten für alle ein veganes Essen.

Dank der Beweise, die von PETA und anderen geliefert wurden, wurde dem Zirkus Giovanni Althoff die Lizenz entzogen. Mittels Berichten an den Staatsanwalt, Video- und Fotodokumentationen, Artikeln in Zeitungen und Zeitschriften und dem permanenten Druck auf Behörden konnte PETA helfen, einen Elefanten und zwei unterernährte Pferde zu retten.

Covance wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe verurteilt
Ein Jahr nachdem PETA USAs verdeckter und bei Covance eingeschleuster Mitarbeiter das Tierversuchslabor des Konzerns Covance verließ, verurteilt das US-Landwirtschaftsministerium unter Bezug auf PETA USAs unwiderlegbare Videoaufnahmen den Konzern wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe. Der verdeckte Mitarbeiter hatte gefilmt, wie die Angestellten bei Covance die Affen schlugen, sie gegen die Käfigtüren schmissen und sie auch psychisch quälten. Kranke und verletzte Affen wurden nicht dem Tierarzt vorgeführt, sondern vegetierten in ihren Käfigen dahin. Ohne jegliche Beschäftigungsmöglichkeit, die den Affen ermöglich hätte, sich wohler zu fühlen, zogen die Affen pausenlos Kreise in ihrem Käfig, rissen sich die Haare aus und bissen sich selbst.

Chicago verbietet den Verkauf von Foie Gras!
Am 26. April 2006 beschließt der Stadtrat mit 48 zu 1 Stimme, den Verkauf von Stopfleber zu verbieten, so dass Amerikas drittgrößte Stadt zur tierfreundlichsten Stadt aufstieg, indem sie diese grausame Tierquälerei untersagte. Foie Gras (Stopfleber) wird durch Zwangsernährung produziert, bei der Enten und Gänsen dreimal täglich ein Rohr durch den Hals in den Magen gestoßen wird und sie mit etwa 900g Nahrung gestopft werden. Diese Zwangsfütterung beschädigt die Speiseröhre der Vögel und ihre Leber schwillt auf das 10-fache ihrer Normalgröße an, so dass sie zur „Fettleber“ mutiert. Der Stadtrat traf diese großartige Entscheidung nachdem er ein Video über die Foie Gras-Produktion gesehen hatte, das von PETA USA und der Animal Protection & Rescue League gedreht und von Sir Roger Moore besprochen wurde. Der Stadtrat Joe Moore äußerte sich folgendermaßen: "Je weniger Restaurants dieses grausame Tierqualprodukt anbieten, umso weniger Tiere sind dieser unsagbar grausamen Tortur ausgeliefert."

PETAs „Holocaust auf Ihrem Teller“-Kampagne rechtmäßig. Sieg vor dem Obersten Gerichtshof in Österreich
Die kontrovers diskutierte „Holocaust auf Ihrem Teller“-Kampagne von PETA Deutschland e.V. ist rechtmäßig – dies urteilte nunmehr der Oberste Gerichtshof Österreichs in letzter Instanz und hob alle vorherigen Instanzen-Entscheidungen als rechtswidrig auf. Auf 19 Seiten wird der Rechtsstreit zwischen jüdischen Mitbürgern und der Tierrechtsorganisation erörtert und PETA vollständig Recht gegeben: Die plakative Gegenüberstellung von Bildern aus KZs, auf denen gedemütigte und ausgehungerte Menschen gezeigt werden, und von verschiedenen Tierarten aus der üblichen Massentierhaltung ist rechtmäßig

Neue hummerfreie Zonen in der Stuttgarter Gourmet-Gastronomie
Jetzt können viele Hummer in Stuttgart aufatmen. Nachdem das 5-Sterne-Hotel den geplanten Hummerkochkurs absagte, hat die Rauschenberger Gastronomie Gruppe das am Schlossplatz gelegene Restaurant Cube (nominiert für den Leaders Club Award 2005 als eines der vier besten Restaurantkonzepte Deutschlands) sowie den Rauschenberger Partyservice ab sofort und für immer zur hummerfreien Zone erklärt.

Pferdehalter wegen Missständen verurteilt
Auch aufgrund von Undercover-Ermittlungen und einer Strafanzeige von PETA Deutschland e. V. wird Pferdehalter Ehrenberg vom Amtsgericht Ludwigsburg rechtskräftig zu mehrmonatigen Gesamtfreiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt, ergänzt mit einem Pferdehaltungsverbot.

PETA ist Co-Autor bei wichtigem Tierversuchsbuch
PETA Deutschland e. V. wirkt an der komplett aktualisierten und neu bearbeiteten Auflage des Tierversuchsbuchs „Was Sie schon immer über Tierversuche wissen wollten“ in Zusammenarbeit mit dem ECHO-Verlag mit.

2004
PETAs Klage gegen Kentucky Fried Chicken ist erfolgreich. Der Konzern darf bei seiner deutschen Telefonhotline keine falschen Aussagen zu angeblichen Tierschutzmaßnahmen machen.

Anlässlich ihres 10. Geburtstags veranstaltet PETA Deutschland e.V. eine tierfreundliche Modenschau im noblen Hotel Raffles Vier Jahreszeiten in Hamburg. Die Designs, alle gänzlich ohne tierische Materialien, werden von Models wie Cosma Shiva Hagen, Thomas D., Bela B. und vielen anderen Prominenten vorgeführt.

PETA startet die Jugendkampagne peta2.de auch in Deutschland. Zum Start der Kampagne ist peta2.de mit der Popsängerin P!NK auf Tour.

In der Türkei wird das erste Tierschutzgesetz verabschiedet, nachdem PETA unter Mitwirkung von Prominenten sowie anderer Tierschutzorganisationen lange darum gekämpft hat.

PETA startet ein Pferderettungsprogramm in der Türkei.

PETA darf gegen Stuttgarter Pelzgeschäfte demonstrieren
PETA Deutschland e. V. setzt gegen die Stadt Stuttgart vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart ein rechtskräftiges Urteil durch, nach dem zuvor untersagte Demonstrationen vor einem Pelzgeschäft in der Stuttgarter Innenstadt gestattet werden müssen. PETA Deutschland e. V. weist der Stuttgarter Behörde nach, im Verfahren selbst unwahr vorgetragen zu haben, was das Verwaltungsgericht im Urteil bestätigt.

2003
Hessen startet eine Bundesratsinitiative zum Verbot von Wildtieren im Zirkus (insbesondere Affen, Elefanten und Bären). PETA ermittelt in deutschen Zirkussen und deckt verheerende Missstände auf.

Keine Pelze mehr bei C&A und KarstadtQuelle
Durch den öffentlichen Druck verzichten C&A sowie die KarstadtQuelle AG auf den Verkauf von Echtpelz.

Demonstrationsverbot in Stuttgart nicht rechtmäßig
PETA Deutschland e.V. setzt in einem Eilverfahren die zuvor von der Stadt Stuttgart wiederholt versagte Demonstrationsmöglichkeit im Fußgänger- und Einkaufsboulevard auf der Königstraße durch. Damit wird die Versammlung gegen einen Hubertus-Gottesdienst gestattet.

2002
Begleitet von viel Medienpräsenz starten PETA Europe und ihre Schwesterorganisationen ihre Antistierkampfaktion in Pamplona. Das „Running Of The Nudes“ findet nun jährlich statt und sorgt dafür, dass die Medien jedes Jahr auf den brutalen Brauch der Stierhatz und des Stierkampfes hinweisen.

PETA druckt sein Unterrichtsmaterial 'Share the World - eine Welt für Alle' und verschickt es an zahlreiche Schulen.

Europas größtes Shagya-Araber-Gestüt wird endgültig geschlossen. PETA hat bereits seit zwei Jahren massiv gegen die schlimmen Zustände und das Leiden der Pferde auf dem Gestüt gekämpft.

PETA startet eine Veggie-Tour durch Europa.

Das Oberlandesgericht Stuttgart weist rechtskräftig eine Unterlassungsklage des Verbands der Sportfischer zurück, mit der PETA Deutschland e.V. Wertungen über die Verwerflichkeit des Angelsports, insbesondere hinsichtlich der Verrohung bei jungen Menschen, untersagt werden sollte.

2001
Auf Drängen von PETA verzichtet das Musical Cats in Stuttgart auf Leoparden bei der Premierenfeier.

PETA überzeugt den Sender Kabel1, in Zukunft keine Pelze als Preise auszuschreiben.

2000
PETA deckt Missstände in einer Kaninchenmast in Brandenburg und Bayern auf.

Eine weltweite Kampagne gegen McDonalds führt zu enormen Verbesserungen der Lebensbedingungen der Tiere bei den Zulieferfirmen.

1999
PETA Europe veröffentlicht Videomaterial von Pelztierfarmen in Italien. Mehrere Pelztierfarmen werden daraufhin nach Razzien geschlossen.

1997
PETA USAs Kochbuch Veganissimo kommt mit zahlreichen Lieblingsrezepten von Prominenten auf den Markt.

Das Kochbuch „Die vegane Küche“ erscheint.

1996
Eine weitere geheime Nachforschung - dieses Mal bei der Wright State University von Ohio, bei der schmerzhafte Krätze-Experimente an Hunden und Kaninchen durchgeführt wurden - führte dazu, dass die Nationale Gesundheitsbehörde, die die Experimente finanzierte, die Versuche verurteilte und die USDA wegen 18 Verletzungen des Tierschutzgesetzes Anklage erhob. Der für die Versuche Verantwortliche stellte bald darauf die Krätze-Experimente an Hunden ein.

1995
Veröffentlichung von unerlaubt entstandenen Zoo-Fotografien
Die Unterlassungsklagen dreier Zoos (Hagenbeck Hamburg, Heidelberg und Augsburg) gegen Veröffentlichungen von unerlaubt entstandenem Bildmaterial in dem Buch „Der Zoo – Fotografien von Tieren in Gefangenschaft“, welches vom späteren PETA-Mitarbeiter Dr. Haferbeck mitverantwortet wird, werden rechtskräftig abgewiesen. Es wird wegweisend festgestellt, dass auch unerlaubt und verdeckt entstandene Aufnahmen von die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Fragen, wozu die Haltung von Tieren in Zoos unzweifelhaft gehört, zulässig und begründet sind.

1994
Gründung von PETA Deutschland e. V.

Durch den großen Druck, den PETA USA in der Öffentlichkeit erzeugt, stellt die Modedesignerin Donna Karen ihre Pelzkollektion ein.

In einem weiteren Fall, der zum Präzedenzfall geworden ist, wurde ein kalifornischer Pelztierzüchter wegen Tierquälerei angezeigt, nachdem ein Ermittler von PETA USA ihn dabei gefilmt hatte, wie er Chinchillas per Stromschlag tötete, indem er ihnen die Elektroden an die Genitalien klemmte. Die amerikanische Vereinigung der Tierärzte sprach sich entschieden gegen diese Tötungsmethode aus und gab an, diese verursache beim Tier einen Herzinfarkt bei vollem Bewusstsein und Schmerzempfinden. In einem anderen Fall von verdeckter Ermittlung machte PETA USA Video-Aufnahmen von einem Pelztierzüchter, der Nerzen ein Pestizid injizierte und die Tiere dann unter entsetzlichen Qualen sterben ließ. Beide Pelztierzüchter stellten ihre grausigen Tötungsmethoden ein, um dadurch einem Gerichtsverfahren aus dem Weg zu gehen.

1993
PETA USA geht als strahlender Sieger aus der Auseinandersetzung mit General Motors hervor. General Motors, der größte Automobil-Konzern der Welt, führte seit einem Jahrzehnt Unfalltests mit Schweinen und Frettchen durch und tötete dabei etwa 20.000 Tiere. General Motors war der einzige Autofabrikant, der noch Aufprallexperimente mit Tieren machte. Die Firma gab schließlich nach, weil PETA USA im Rahmen ihrer sehr pressewirksamen "Heartbreak of America"-Kampagne auf zahllosen Automobil-Ausstellungen überall in Amerika und Europa demonstrierte und bei der jährlichen "Rose Bowl Parade" zweimal den Festwagen von General Motors stoppte.

1992
PETA USA veröffentlicht Foto- und Video-Aufnahmen eines verdeckt arbeitenden Ermittlers, die zeigen, wie Enten auf dem Gelände einer Firma in New York für die Produktion von Entenleberpastete unter Anwendung von Gewalt zwangsgemästet werden, was schließlich zur ersten jemals durchgeführten Razzia in einem amerikanischen Massentierhaltungsbetrieb führt. Nachdem Fluglinien und Restaurants über die grausigen Hintergründe der Leberpastetenherstellung informiert wurden, strichen viele von ihnen diese sogenannte "Delikatesse" von ihren Speisekarten.

1988
PETA USAs geheime Nachforschungen in einem Labor in Philadelphia, das Produkte an Tieren testet, sowie die anschließende internationale Kampagne, bei der die Grausamkeit von Tierversuchen dargestellt wurde, führen dazu, dass die Firma Benetton ihre Tierversuche endgültig einstellt, wozu vorher keine größere Kosmetikfirma bereit gewesen war. Andere Firmen wie Revlon, Avon und Estée Lauder zogen bald nach. PETA USA verfügt heute über eine Liste von mehr als 550 Kosmetikherstellern, die ihre Produkte nicht an Tieren testen. Auch der größte Kosmetikkonzern L'Oréal gab sich schließlich geschlagen, nachdem PETA USA und ihre Schwesterorganisationen vier Jahre lang internationale Kampagnen organisiert hatten. Vom Eiffelturm und von der Brooklyn Brücke wurden Spruchbänder gehängt, die New Yorker Firmenzentrale war mit unangenehmen Überraschungen bombardiert worden und in Paris wurde ein "Kaninchen" öffentlich "enthauptet".

PETA USAs „Animal Rights Music Festival“ kann über 35.000 Besucher verzeichnen. Es ist das erste Event dieser Größenordnung, das auf die Rechte der Tiere aufmerksam macht.

1986
PETA USA veröffentlicht ein 70 Stunden langes Video, das die ungeheuer grausame Behandlung von Affen in der Abteilung für Kopfverletzungen der Universitätsklinik von Pennsylvania dokumentiert. Dem Labor wird daraufhin die finanzielle Unterstützung entzogen.

1981
PETA USAs Präsident Alex Pacheco deckt den Tiermissbrauch, den Edward Taub mit seinen Tierversuchen betrieb, auf und schafft den Präzedenzfall der "Silver Spring Monkeys". Dieser Fall ist in den USA der erste und einzige, bei dem ein Tierexperimentator wegen Tierquälerei festgenommen und verurteilt wurde. Dies war der erste Prozess vor dem Supreme Court, dem höchsten amerikanischen Gericht, der sich mit Tierversuchen beschäftigte. Zum ersten Mal wurden hier misshandelte Labortiere im Rahmen eines gerichtlich angeordneten Durchsuchungsbefehls beschlagnahmt.

Quelle: http://www.peta.de/web/erfolge.34.html

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